Masterarbeit, 2021
94 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Gegenstand
1.2 Fragestellungen
1.3 Methoden
1.4 Inhaltlicher Überblick
2 Grundlagen der Technischen Dokumentation
2.1 Entwicklung der Technischen Dokumentation
2.2 Definition der Technischen Dokumentation
2.3 Interne Technische Dokumentation
2.4 Externe Technische Dokumentation
2.5 Anleitende und nicht-anleitende Dokumentation
2.6 Untersuchung der Textsorten in der Technischen Dokumentation
2.6.1 Spektrum der Textsorten in der Technischen Dokumentation
2.6.2 Kommunikative Funktion der Fachtexttypen in der Technischen Dokumentation
2.7 Anleitungen als Beispiel für die instruktive Textsorte
2.7.1 Makrostruktur von Anleitungen
2.7.2 Inhalte von Anleitungen
2.8 Anforderungen gelungener Technischer Dokumentation
2.8.1 Relevanz von Zielgruppenanalyse
2.8.2 Juristische Relevanz
2.8.3 Zusammenfassung der Anforderungen gelungener Technischer Dokumentation
2.9 Darstellungsformen innerhalb der Technischen Dokumentation
3 Text und Bild
3.1 Darstellung von Informationen im Bildformat
3.2 Bildtypen in der Technischen Dokumentation und ihre Funktion
3.2.1 Funktionen von Abbildern und Visualisierungen
3.2.2 Funktionen von Texten
3.3 Mentale Verarbeitung bildhafter Darstellungen
3.4 Normen in Bezug auf Bilder in Technischer Dokumentation
3.5 DIN EN 82079-1
3.6 Chancen und Einschränkungen bei der Verwendung von Bildern in Anleitungen
3.6.1 Leserichtung
3.6.2 Perspektive
3.6.3 Einfärben von Bildkomponenten
3.6.4 Verwendung von Symbolen
3.6.5 Darstellen von Bewegungen
3.6.6 Komplexe Handlungsabläufe abbilden
3.6.7 Darstellung von Details
3.6.8 Visuelle Steigerungen und Abstufungen
3.6.9 Abbilden von Zusammenhängen
3.6.10 Explosionszeichnung
4 Text-Bild-Bezüge
4.1 Definition des Begriffs
4.2 Funktionen von Text-Bild-Bezügen
4.3 Verschiedene Möglichkeiten des Referierens
4.3.1 Beschriftungen in Bildern
4.3.2 Dimensionale Ausdrücke
4.3.3 Wiederholen von Symbolen im Text
4.3.4 Informationen über wahrnehmbare Elemente
4.3.5 Wiederholen von Wörtern
4.3.6 Semantische bzw. funktionale Informationen
4.3.7 Abbilden von Handlungen
4.3.8 Verbote
4.3.9 Direktes textliches Referieren
4.3.10 Begründen
5 Mobile Technische Dokumentation
5.1 Begriffsdefinition
5.2 Merkmale mobiler Informationssysteme
5.3 Rechtliche Aspekte
5.3.1 Vertragsrecht
5.3.2 Produkthaftungsrecht
5.3.3 Richtlinien der Europäischen Union
5.3.4 Fazit der rechtlichen Grundlagen für die Mobile Technische Dokumentation
5.4 Vorteile Mobiler Technischer Dokumentation
5.5 Nachteile Mobiler Technischer Dokumentation
5.6 Bilder in der Mobilen Technischen Dokumentation
5.6.1 Verwendung statischer und dynamischer Medien in der Mobilen Technischen Dokumentation
5.6.2 Beispiele dynamischer Mediennutzung
5.7 Formate in der Mobilen Technischen Dokumentation
5.8 Apps als Format in der Mobilen Technischen Dokumentation
5.8.1 Web-App
5.8.2 Proprietäre App
6 Untersuchung der Guides App von Mercedes-Benz
6.1 Kurzvorstellung der Marke Mercedes-Benz
6.2 Kurzvorstellung der Guides App von Mercedes-Benz
6.3 Bedienung der Guides App
6.3.1 Starten der Guides App
6.3.2 Herunterladen einer Anleitung
6.3.3 Benutzung der heruntergeladenen Anleitung
6.4 Untersuchung der Text-Bild-Bezüge in der Guides App von Mercedes Benz
6.5 Gefundene Bildtypen in der Guides App
6.6 Gefundene Piktogramme in der Guides App
6.7 Evaluierung der Text-Bild-Bezüge mit Hilfe der Checkliste aus der DIN EN 82079-1
6.8 Fazit zu der Untersuchung der Text-Bild-Bezüge in der Guides App
7 Fazit
Die Arbeit analysiert Text-Bild-Bezüge in der modernen Mobilen Technischen Dokumentation, um zu evaluieren, wie informationelle Inhalte durch eine Kombination verschiedener Medienformate verständlicher und kommunikationseffizienter gestaltet werden können. Dabei wird insbesondere untersucht, ob die in der klassischen Dokumentation bewährten Konzepte auf digitale Formate und Apps übertragbar sind und inwiefern sie den Anforderungen der Norm DIN EN 82079-1 gerecht werden.
4.3.1 Beschriftungen in Bildern
Mithilfe von Buchstaben oder Zahlen kann auf bestimmte Bildkomponenten verwiesen werden. Dies sorgt für eine leichtere Identifizierung. Die Beschriftung kann sich entweder direkt im Bild, neben dem zu benennenden Element, durch eine Linie verbunden außerhalb des Bildes oder in der Nähe des Bildes, aber außerhalb dessen, befinden. Bei letzterem befinden sich dann wiederum Buchstaben oder Zahlen zur Identifizierung innerhalb des Bildes (vgl. Tenbrink & Maas 2016: 354). Die Funktion des Benennens bzw. Bezeichnens wird infolgedessen erfüllt (vgl. Ballstaedt 2012: 128). Abbildung 3 zeigt eine Kombination des zweiten und dritten erwähnten Typus, da die Zahlen einerseits durch eine Linie verbunden außerhalb des Bildes stehen. Andererseits ist zusätzlich eine Legende vorhanden, die sich komplett außerhalb des Bildes befindet und nur die Zahlen innerhalb des Bildes aufgreift.
Bei dieser Form des Referierens ist zu beachten, dass Beschriftungen innerhalb eines Bildes für Probleme beim oftmals nachgelagerten Übersetzungsprozess sorgen können. Deshalb wird empfohlen, im Bild Referenzziffern zu verwenden, auf die man sich im Text oder in der Nähe des Bildes beziehen kann (vgl. Pichler 2003: 132).
1 Einleitung: Dieses Kapitel definiert den Gegenstand der Arbeit, leitet zentrale Fragestellungen ab und stellt die methodische Vorgehensweise zur Analyse von Medienkombinationen vor.
2 Grundlagen der Technischen Dokumentation: Das Kapitel bietet einen historischen Abriss und definiert die verschiedenen Ausprägungen sowie Anforderungen an eine professionelle Technische Dokumentation.
3 Text und Bild: Hier werden Text und Bild als zentrale mediale Darstellungsformen analysiert, ihre jeweiligen kognitiven Funktionen erläutert und die Bedeutung der DIN EN 82079-1 für die Praxis hervorgehoben.
4 Text-Bild-Bezüge: Dieses Kapitel betrachtet die synergetische Kombination von Text und Bild und stellt verschiedene Referenzierungsmethoden vor, um die Verständlichkeit und Kommunikationseffizienz zu steigern.
5 Mobile Technische Dokumentation: Der Fokus liegt hier auf dem modernen Informationsverhalten, den Vor- und Nachteilen neuer digitaler Formate und den rechtlichen Rahmenbedingungen für mobile Dokumentationsformen wie Apps.
6 Untersuchung der Guides App von Mercedes-Benz: Dieses Kapitel wendet die zuvor erarbeiteten Kriterien praxisnah auf eine konkrete Applikation an, bewertet die Bildtypen und evaluiert die Einhaltung der DIN EN 82079-1.
7 Fazit: Der Abschlussteil resümiert die theoretischen Erkenntnisse und die Analyseergebnisse zur Effektivität von Text-Bild-Bezügen in mobilen digitalen Anwendungen.
Technische Dokumentation, Text-Bild-Bezug, Gebrauchsanleitung, Mobile Dokumentation, Zielgruppenanalyse, DIN EN 82079-1, Digitale Medien, Illustrationen, Piktogramme, Informationsdesign, Usability, App-Entwicklung, Kommunikationseffektivität.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Text-Bild-Bezügen in der Mobilen Technischen Dokumentation und untersucht deren Rolle für die Verständlichkeit und Effektivität bei der Informationsvermittlung.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Technischen Dokumentation, die kognitive Verarbeitung von medialen Inhalten sowie die Besonderheiten und Herausforderungen digitaler, mobiler Dokumentationsformate ab.
Ziel ist es, herauszufinden, wie Text und Bild in mobilen Formaten kombiniert werden können, um eine bestmögliche Informationsvermittlung für die Zielgruppe zu gewährleisten.
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse zu Textsorten sowie eine empirische Untersuchung anhand eines konkreten Praxisbeispiels unter Anwendung von Checklisten der DIN EN 82079-1 genutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Medientypen und Text-Bild-Relationen sowie einen umfangreichen empirischen Analyseteil zur Evaluierung einer spezifischen mobilen Applikation.
Zu den prägenden Begriffen zählen Mobile Technische Dokumentation, Text-Bild-Bezüge, DIN EN 82079-1, Usability, Visuelle Kommunikation und digitale Instruktionsformate.
Die App fungiert als interaktives, digitales Zusatzinstrument, das durchsuchbare Informationen und gezielte visuelle Hilfen bietet, ersetzt jedoch (nach aktuellem Stand) nicht die rechtlich notwendige gedruckte Basisdokumentation.
Die Norm dient als grundlegendes Qualitätssicherungsinstrument, um anhand spezifischer Checklisten zu evaluieren, inwieweit die mediale Gestaltung der App den modernen Anforderungen an eine professionelle Technische Dokumentation entspricht.
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