Bachelorarbeit, 2014
20 Seiten, Note: 2,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Zweitsprache, DaZ
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den typologischen Merkmalen des Deutschen und des Türkischen und untersucht, inwieweit diese Unterschiede zu Schwierigkeiten beim Erlernen der deutschen Sprache für Muttersprachler des Türkischen führen können. Ziel ist es, grundlegende Unterschiede zwischen den beiden Sprachen aufzuzeigen und potentielle Probleme beim Spracherwerb zu identifizieren.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den typologischen Merkmalen des Deutschen und des Türkischen, insbesondere mit den Unterschieden in der Agglutination, Flexion und Isolation, sowie den Kategorien Genus, Numerus und Kasus. Weitere Schwerpunkte sind die lautlichen Phänomene und ihre Einordnung in die Systematik, sowie die daraus resultierenden potentiellen Probleme beim Erlernen der deutschen Sprache für Lerner mit Türkisch als Erstsprache.
Ein wesentlicher Unterschied ist die Sprachstruktur: Türkisch ist eine agglutinierende Sprache (Endungen werden angehängt), während Deutsch stärker flexionsbasiert ist. Weitere Unterschiede liegen in der Vokalharmonie und dem grammatischen Geschlecht.
Besonders die Unterscheidung zwischen Dativ und Akkusativ im Deutschen stellt eine Hürde dar, da die Entsprechungen im Türkischen anders strukturiert sind und oft nicht eins zu eins übertragen werden können.
Nein, im Gegensatz zum Deutschen kennt das Türkische kein grammatisches Geschlecht (Genus), was beim Erlernen der deutschen Artikel oft zu Schwierigkeiten führt.
Die Vokalharmonie ist ein lautliches Phänomen im Türkischen, bei dem sich die Vokale innerhalb eines Wortes oder angehängter Suffixe einander anpassen – ein Konzept, das es im Deutschen so nicht gibt.
Türkisch folgt meist der SOV-Struktur (Subjekt-Objekt-Verb), während im Deutschen die Stellung des Verbs (Zweitposition im Hauptsatz) variabler und komplexer geregelt ist.
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