Diplomarbeit, 2008
154 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
2 Terminologische Grundlagen
2.1 Mergers & Acquisitions
2.1.1 Der M&A-Begriff
2.1.2 Die M&A-Formen
2.1.2.1 Differenzierung anhand der Bindungsintensität
2.1.2.1.1 Kooperationen
2.1.2.1.2 Mergers & Acquisitions im engen Sinne
2.1.2.2 Differenzierung anhand der verbundenen Wirtschaftsstufen
2.1.3 Wissenschaftliche Erklärungsansätze zu Mergers & Acquisitions
2.1.3.1 Erklärungsansätze der Neuen Institutionenökonomik
2.1.3.1.1 Der Transaktionskostenansatz
2.1.3.1.2 Der Prinzipal-Agent-Ansatz
2.1.3.2 Erklärungsansätze der Strategietheorie
2.1.3.2.1 Der marktorientierte Ansatz (Market-based View)
2.1.3.2.2 Der ressourcenorientierte Ansatz (Resource-based View)
2.1.3.2.3 Die Portfoliotheorie
2.1.3.3 Zusammenfassende Bemerkung
2.1.4 Motive, Ziele und Risiken
2.1.4.1 Gründe für Mergers & Acquisitions
2.1.4.2 Ziele bei Mergers & Acquisitions
2.1.4.3 Risiken bei Mergers & Acquisitions
2.1.5 Die Planung und Durchführung von Mergers & Acquisitions
2.1.5.1 Die Vorbereitungsphase (Pre-Merger-Phase)
2.1.5.2 Die Transaktionsphase
2.1.5.3 Die Integrationsphase (Post-Merger-Phase)
2.2 Die Informationstechnologie
2.2.1 Historische Entwicklung der Informationstechnologie
2.2.2 Das IT-System von Unternehmen
2.2.3 Beitrag der IT zum Unternehmenserfolg
2.2.4 Die Integration der IT in die Unternehmensstrategie
2.2.4.1 Strategic Alignment
2.2.4.2 Aufgaben und Anforderungen an das IT-Management
2.2.5 Zusammenfassende Bemerkung
3 Bezugsrahmen der Informationstechnologie und Mergers & Acquisitions
3.1 Die Integration
3.1.1 Das Integrationsverständnis bei Mergers & Acquisitions
3.1.1.1 Integrationskonzepte der M&A-Forschung
3.1.1.2 Konstitutive Merkmale des Integrationsbegriffes
3.1.2 Das Integrationsverständnis der Wirtschaftsinformatik
3.1.2.1 Integrationskonzepte der Wirtschaftsinformatik
3.1.2.2 Der Integrationsbegriff nach LINß
3.1.3 Das Integrationsverständnis dieser Arbeit
3.1.3.1 Prozessverständnis
3.1.3.2 Ergebnisorientierung
3.1.3.3 Integrationsobjekt IT-Ressourcen
3.1.3.4 Integrationsziel Synergieeffekte
3.2 Zusammenfassende Abgrenzung des Untersuchungsbereiches
4 IT-Integration bei Mergers & Acquisitions in Wissenschaft und Praxis
4.1 IT-Integration bei Mergers & Acquisitions in der präskriptiven Literatur
4.1.1 Ziel- und Erfolgsbeiträge
4.1.2 Planungsaspekte
4.1.3 Hard- und Systemsoftware
4.1.4 Kommunikations- und Netzwerktechnik
4.1.5 Anwendungssysteme
4.1.6 Organisation und Management
4.1.6.1 Strategische Abstimmung als Problem der Integrationsgestaltung
4.1.6.2 Zeitdauer als Problem der Integrationsgestaltung
4.1.7 Zusammenfassende Bemerkung zur IT-Integration in der präskriptiven Literatur
4.2 Empirische Forschung und wissenschaftliche Literatur zur IT-Integration bei Mergers & Acquisitions
4.2.1 Kritische Würdigung der Konzeptionen und Ergebnisse empirischer Forschung
4.2.2 Bemerkung zur weiteren wissenschaftlichen Literatur
5 Systematische IT-Integration bei M&A-Transaktionen
5.1 Ausgangssituation
5.2 Zielformulierung
5.2.1 Sachziele
5.2.1.1 Strategische Abstimmung von Organisation und Informatik
5.2.1.2 IT als unterstützender Faktor der Gesamtintegration
5.2.2 Formalziele
5.3 Vorgehensmodell zur IT-Integration bei Mergers & Acquisitions
5.3.1 IT Due Diligence
5.3.1.1 Ziele der IT Due Diligence
5.3.1.2 Aktivitäten in der IT Due Diligence
5.3.1.3 Arbeitsergebnisse der IT Due Diligence
5.3.2 Detailed Assessment
5.3.2.1 Das „As-Is-Model“
5.3.2.2 Das „To-Be-Model”
5.3.3 Integration
5.3.3.1 Planung der IT-Integration
5.3.3.2 Durchführung der IT-Integration
5.3.4 Post Integration Review
5.3.5 Zusammenfassende Bemerkung zum Vorgehensmodell der IT-Integration
6 Fazit und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die IT-Integration im Kontext von Mergers & Acquisitions (M&A) detailliert zu untersuchen und auf Basis der theoretischen Erkenntnisse ein praxisorientiertes Vorgehensmodell zu entwickeln. Dabei wird die IT nicht nur als technischer Kostenfaktor betrachtet, sondern als strategisch bedeutsames Element der Gesamtintegration verstanden, welches entscheidend zur Realisierung von Synergieeffekten beitragen kann.
2.1.1 Der M&A-Begriff
Das ursprünglich angloamerikanische Begriffspaar „Mergers and Acquisitions“ stammt aus der ersten Übernahmewelle (1895 – 1904) in den USA und wird inzwischen auch im deutschen Sprachgebrauch angewendet (Wirtz 2003, S. 10). DUDEN (2001) und BROCKHAUS (2007) übersetzen das Paar mit „Fusion und Akquisition“ und beschreiben damit wie PICOT (2003a, S. 20) grundsätzliche Aktivitäten im Bereich der „Unternehmenszusammenschlüsse und Unternehmensübernahmen“. Eine einheitliche Abgrenzung des M&A-Begriffs findet in der deutschsprachigen Literatur aber nicht statt (Gösche 1991, S. 11). PICOT (2003a, S. 20) sieht einen Grund dafür in der nicht einheitlich definierten Basis der deutschen Begrifflichkeit.
Da eine genaue Abgrenzung der Termini „Unternehmen“ bzw. „Unternehmenskauf“ im deutschen Recht nicht existiert, sind die Versuche einer Begriffsbestimmung zahlreich. Aus zivilrechtlicher Perspektive definieren RÖDDER ET AL. (2003, S. 7) ein Unternehmen als „[…] eine selbstständige Organisations- und Funktionseinheit, die aus einer Gesamtheit von Sachen und Rechten besteht und in der Menschen, immaterielle Faktoren, tatsächliche Beziehungen und Erfahrungen mit dem Ziel zusammenwirken […] wirtschaftliche Aktivitäten zu entfalten […]“. Die Betriebswirtschaftslehre sieht „[…] das Unternehmen als ökonomische Einheit der Gesamtwirtschaft, die […] auf eigene Rechnung und Gefahr zum Zwecke des Erwerbs betrieben wird“ (Picot 2003a, S. 20).
Diese Erläuterungen beruhen aber wiederum auf Annahmen und weiteren Begriffen, die ihrerseits einer genauen kontextspezifischen Definition bedürfen (z. B. Kauf und Verkauf von immateriellen Faktoren, Beziehungen und Erfahrungen). Ein weiterer Grund für eine nicht einheitliche Abgrenzung des M&A-Begriffes kann der Vorrang eines pragmatischen Vorgehens bei M&A-Transaktionen vor einer wissenschaftlichen definitorischen Exaktheit sein.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der IT-Integration bei Mergers & Acquisitions ein, beleuchtet die Problemstellung und definiert das Ziel der Arbeit.
2 Terminologische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe M&A und Informationstechnologie sowie deren wissenschaftliche Erklärungsansätze und Relevanz für den Unternehmenserfolg definiert und abgegrenzt.
3 Bezugsrahmen der Informationstechnologie und Mergers & Acquisitions: Das Kapitel entwickelt einen gemeinsamen Integrationsbegriff, der die Perspektiven der M&A-Forschung und der Wirtschaftsinformatik vereint und den Untersuchungsbereich präzisiert.
4 IT-Integration bei Mergers & Acquisitions in Wissenschaft und Praxis: Hier werden präskriptive Literatur und empirische Studien zur IT-Integration kritisch gewürdigt, um den Status Quo der Forschungslandschaft darzustellen.
5 Systematische IT-Integration bei M&A-Transaktionen: Dieses Kernkapitel stellt ein systematisches Vorgehensmodell vor, das Phasen wie die Due Diligence, das Detailed Assessment und die eigentliche Integration umfasst.
6 Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Notwendigkeit weiterer Forschung vor dem Hintergrund aktueller wirtschaftlicher Entwicklungen.
Mergers & Acquisitions, Informationstechnologie, IT-Integration, IT-System, Integrationsmanagement, Due Diligence, Synergieeffekte, Strategic Alignment, IT-Strategie, Unternehmenszusammenschluss, Post-Merger-Phase, IT-Management, Wirtschaftsinformatik, Prozessmodell, Unternehmensstrategie.
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Integration der Informationstechnologie im Rahmen von Mergers & Acquisitions (M&A). Ziel ist es, IT nicht nur als Kostenfaktor, sondern als geschäftsprozessunterstützendes Instrument in M&A-Prozessen zu verstehen.
Die zentralen Themen sind die terminologische Abgrenzung von M&A und IT-Systemen, wissenschaftliche Erklärungsansätze für Unternehmenszusammenschlüsse, das Integrationsverständnis der Wirtschaftsinformatik sowie die praktische Durchführung von IT-Integrationsprojekten.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines systematischen Vorgehensmodells für die IT-Integration bei M&A-Transaktionen, um Synergiepotenziale effizient zu realisieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte der M&A-Forschung sowie der Wirtschaftsinformatik, um ein eigenes, ganzheitliches Vorgehensmodell zu konstruieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition eines Bezugsrahmens (Kapitel 3), die kritische Analyse des bisherigen Forschungsstandes (Kapitel 4) und die detaillierte Ausarbeitung des Vorgehensmodells mit seinen verschiedenen Phasen wie Due Diligence und Integration (Kapitel 5).
Wichtige Begriffe sind IT-Integration, M&A-Management, Synergiepotenziale, Due Diligence, IT-Strategie und Strategic Alignment.
Sie dient als Ist-Analyse zur Identifikation von Risiken und Synergiepotenzialen vor der Transaktion. Da in M&A-Phasen oft Zeitdruck herrscht, ist eine strukturierte Vorgehensweise hier entscheidend für den späteren Erfolg.
Das "To-Be-Model" stellt den Soll-Zustand des IT-Systems für das neu entstandene Unternehmen dar, der unter Berücksichtigung der strategischen Ziele und IT-Anforderungen in der "Detailed Assessment"-Phase entwickelt wird.
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