Examensarbeit, 2009
62 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Das Sportspiel Hockey
2.1.1 Definition
2.1.2 Technik
2.1.3 Taktik
2.1.4 Spielregeln speziell für den Schulwettbewerb
2.1.5 Material
2.2 Sportspielvermittlungskonzepte
2.2.1 Die Konfrontationsmethode
2.2.2 Die Zergliederungsmethode
2.2.3 Das spielgemäße Konzept
2.2.4 Resümee
2.2.5 Spielfähigkeit
2.3 Sportmotorische und kognitive Anforderungen beim Hockeyspielen
2.3.1 Sportmotorische Anforderungen
2.3.2 Kognitive Anforderungen
3 Planung der Unterrichtseinheit
3.1 Situation der Klasse
3.2 Inhaltliche Lernvoraussetzungen
3.3 Didaktische Begründungen
3.4 Methodische Begründungen
3.4.1 Konzeptuelle Begründungen
3.4.2 Artikulationsschema
3.4.3 Vermittlung von Technik und Taktik
3.4.4 Differenzierung
3.4.5 Üben und Festigen der Technik und Taktikelemente
3.4.6 Gruppeneinteilung
3.4.7 Material
4 Dokumentation der Unterrichtseinheit
4.1 Aufbau der Unterrichtseinheit
4.2 Erste Stunde
4.3 Zweite Stunde
4.4 Dritte Stunde
4.5 Vierte Stunde
4.6 Fünfte Stunde
4.7 Sechste Stunde
4.8 Siebte und achte Stunde
5 Gesamtreflexion
6 Literaturverzeichnis
7 Anhang
7.1 Hallenpläne
7.2 Spielbeschreibungen
7.3 Plakate
7.4 Material
8. Rückmeldebogen
Die Arbeit untersucht, wie das technisch und taktisch anspruchsvolle Hockeyspiel in einer 4. Klasse vermittelt werden kann, sodass alle Schülerinnen und Schüler den Reiz dieses Sports erfahren, während gleichzeitig allgemeine und spezielle Spielfähigkeiten entwickelt werden.
2.2.3 Das spielgemäße Konzept
„Das spielgemäße Konzept lässt sich als Synthese aus den beiden bislang dargestellten Methoden bezeichnen.14“ Der Ausgangspunkt ist hierbei die Grundform des Sportspiels, die einen ganzheitlichen Eindruck des Zielspiels beinhalten soll.
Dieses Konzept hat als wichtigste methodische Maßnahme die Spielreihe, die eine Sammlung von diversen Spielformen mit der gleichen Grundidee darstellt. Dagegen dienen ausgegliederte Übungsreihen, „um wichtige Techniken und taktische Handlungsmuster des Spiels situativ einzufügen und zu erlernen.“15
Innerhalb dieses Konzepts wird versucht, die Nachteile der zuvor genannten Methoden zu reduzieren und gleichzeitig alle Vorteile in einem einzigen Konzept zusammenzufassen.
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die zunehmende Beliebtheit des Hockeysports und formuliert die Herausforderung, das Spiel in einer 4. Klasse so zu vermitteln, dass alle Kinder trotz unterschiedlicher Voraussetzungen motiviert bleiben.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert Techniken, Taktiken, Vermittlungskonzepte wie das „spielgemäße Konzept“ sowie motorische und kognitive Anforderungen beim Hockey.
3 Planung der Unterrichtseinheit: Hier werden die Klassensituation, didaktische sowie methodische Begründungen für die Einheit und der Einsatz von Differenzierungsformen dargelegt.
4 Dokumentation der Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel enthält den detaillierten Aufbau der Unterrichtsreihe, unterteilt in einzelne Stundenentwürfe, von der Gewöhnung an das Material bis zum Kleinfeldhockeyturnier.
5 Gesamtreflexion: Die Autorin zieht ein Fazit über die Wirksamkeit der gewählten Methode und die Lernfortschritte der Klasse.
Hockey, Schulsport, spielgemäßes Konzept, Spielfähigkeit, Dribbling, Vorhandschiebepass, motorische Entwicklung, kognitive Anforderungen, Differenzierung, Mannschaftsspiel, Grundschule, Spielreihe, Taktik, Technikschulung, Kleinfeldhockey.
Die Arbeit befasst sich mit der Vermittlung des Sportspiels Hockey im Sportunterricht einer 4. Klasse unter Anwendung des „spielgemäßen Konzepts“.
Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Vermittlung technischer Fertigkeiten wie dem Dribbling und dem Vorhandschiebepass sowie der Entwicklung eines grundlegenden taktischen Spielverständnisses.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines methodischen Weges, der es ermöglicht, das komplexe Hockeyspiel so zu vermitteln, dass alle Kinder einer 4. Klasse trotz Leistungsunterschieden den Reiz des Spiels erleben.
Es wird das „spielgemäße Konzept“ angewandt, das als Synthese aus Konfrontations- und Zergliederungsmethode verstanden wird und bei dem die Spielidee von Anfang an im Mittelpunkt steht.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung, die Planung der Unterrichtsreihe, die praktische Dokumentation von acht Unterrichtsstunden sowie die Reflexion der pädagogischen Arbeit.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Spielfähigkeit, spielgemäßes Konzept, motorische und kognitive Anforderungen sowie differenzierte Unterrichtsgestaltung geprägt.
Durch innere Differenzierung, etwa durch die Bereitstellung von Übungsalternativen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, homogene Gruppeneinteilungen und den Einsatz von Hilfestellungen.
Es dient als abschließendes Zielspiel der Unterrichtseinheit, um die erlernten Techniken und taktischen Grundlagen in einem motivierenden Rahmen anzuwenden.
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