Masterarbeit, 2017
94 Seiten, Note: 2,7
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Ermittlung und Dokumentation von Verrechnungspreisen bei grenzüberschreitenden Funktionsverlagerungen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen und der praktischen Anwendung der Verrechnungspreismethoden.
Die Einleitung führt in die Problemstellung der Verrechnungspreisgestaltung bei grenzüberschreitenden Funktionsverlagerungen ein. Dabei werden die Relevanz des Themas und die Zielsetzung der Arbeit erläutert. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den verschiedenen Formen der Funktionsverlagerung und den damit verbundenen Gründen. Im dritten Kapitel wird der Verrechnungspreisbegriff im Kontext des internationalen Steuerrechts definiert und verschiedene Methoden zur Ermittlung von Verrechnungspreisen vorgestellt. Das vierte Kapitel befasst sich mit der praktischen Anwendung der Verrechnungspreismethoden bei grenzüberschreitenden Funktionsverlagerungen. Dabei wird die Verlagerung des Transferpakets und die Gesamtbewertung des Transferpakets im Detail analysiert. Das fünfte Kapitel erläutert die Dokumentationspflicht für Verrechnungspreise und die Anforderungen des nationalen Rechts. Im sechsten Kapitel werden die Bemühungen der OECD und EU zur Bekämpfung von Gewinnverkürzung und -verlagerung im Rahmen des BEPS-Aktionsplans beleuchtet.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Bereiche der grenzüberschreitenden Funktionsverlagerung, Verrechnungspreisermittlung, Verrechnungspreisdokumentation, internationales Steuerrecht, BEPS-Aktionsplan, OECD, EU und Steuervermeidung.
Dabei werden Konzerneinheiten (z.B. Produktion oder F&E) von einem Hochsteuerland in ein Niedrigsteuerland verlagert, was steuerliche Bewertungsfragen aufwirft.
BEPS steht für „Base Erosion and Profit Shifting“ (Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung) – eine Initiative der OECD gegen aggressive Steuerplanung multinationaler Konzerne.
Es wird oft ein „Transferpaket“ bewertet, wobei hypothetische Fremdvergleiche und Kapitalisierungsmethoden genutzt werden, um einen marktüblichen Preis zu finden.
Unternehmen müssen Sachverhalts- und Angemessenheitsdokumentationen erstellen, um zu belegen, dass ihre Verrechnungspreise dem Fremdvergleichsgrundsatz entsprechen.
Nichteinhaltung kann zu Strafzuschlägen, Schätzungen durch das Finanzamt und dem Verlust der Integrität des Steuersystems führen.
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