Masterarbeit, 2022
66 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Nichtfinanzielle Informationen im Lagebericht
2.1.1 Berichterstattung
2.1.2 Inhalt
2.2 Vorschriften zur Prüfung nichtfinanzieller Informationen
2.2.1 Vorschriften gemäß HGB
2.2.2 Vorschriften gemäß IDW PS 350 n. F. und IDW PH 9.350.2
2.2.3 Vorschriften gemäß aktualisierter CSRD
3 Kritische Analyse der inhaltlichen Prüfung nichtfinanzieller Informationen
3.1 Konzeption der Analyse
3.2 Auswirkungen auf die Qualität
3.2.1 Fehlererkennung
3.2.2 Gesetzeskonformität
3.2.3 Entscheidungsnützlichkeit
3.3 Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeit
3.3.1 Prüfungshandlungen
3.3.2 Berichterstattung
3.4 Zusammenfassende Würdigung
4 Schlussbetrachtung und Ausblick
Diese Arbeit befasst sich mit der kritischen Analyse der inhaltlichen Prüfung von nichtfinanziellen Informationen im Lagebericht. Das primäre Ziel besteht darin, zu untersuchen, inwiefern eine externe inhaltliche Prüfung dazu beitragen kann, die Qualität und Glaubwürdigkeit dieser Informationen für die adressierten Stakeholder zu erhöhen.
3.2.1 Fehlererkennung
Wie zuvor erläutert, soll ein Abschluss ohne wesentliche Fehler maßgeblich sein für die Qualität der Informationen. Hierfür ist zunächst zwischen den Arten potenzieller Fehler zu unterscheiden. Irrtümer (Error), die zu falschen Darstellungen im Abschluss führen, werden als Unrichtigkeiten gem. § 317 Abs. 1 S. 3 HGB bezeichnet. Obwohl diese vom Management unbeabsichtigt anfallen, können sie Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens haben. Potenzielle Risikofaktoren sind bspw. ein fehlerhaftes Internes Kontrollsystem (IKS) oder mangelnde Erfahrung in der Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten inkl. der Etablierung entsprechender Systeme. Auch die relativ kurze Vorbereitungszeit bis zum geplanten Anwendungszeitpunkt der CSRD könnte zu einer erhöhten Fehlerquote beitragen. Dahingegen werden dolose Handlungen (Fraud), die vom Management beabsichtigt sind und zu falschen Darstellungen im Abschluss führen, als Verstöße gem. § 317 Abs. 1 S. 3 HGB bezeichnet. Letztere sind schwieriger vom Abschlussprüfer zu erkennen, wenn die gesetzlichen Vertreter gewillt sind, diese zu vertuschen. Sofern wesentliche Fehler im Abschluss verbleiben, wirkt sich dies negativ auf die Qualität aus. Die Herausforderung besteht insbesondere darin, auch solche Fehler zu identifizieren, die auf dolose Handlungen zurückzuführen sind.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der nichtfinanziellen Berichterstattung ein, erläutert die aktuelle gesetzliche Ausgangslage und definiert die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden die Rahmenbedingungen der nichtfinanziellen Berichterstattung, die bestehenden Prüfungsvorschriften sowie die wesentlichen Änderungen durch die CSRD detailliert erläutert.
3 Kritische Analyse der inhaltlichen Prüfung nichtfinanzieller Informationen: Dieser Hauptteil analysiert die Konzeption der Prüfung und stellt fundiert die Auswirkungen einer externen inhaltlichen Prüfung auf die Qualität und Glaubwürdigkeit der Berichterstattung dar.
4 Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit reflektiert die Erkenntnisse der Analyse, leitet Implikationen für die Unternehmenspraxis ab und skizziert künftige Entwicklungen im Bereich der Prüfung von Nachhaltigkeitsinformationen.
Nichtfinanzielle Informationen, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Prüfungspflicht, HGB, CSRD, IDW PS 350 n. F., Qualität, Glaubwürdigkeit, Fehlererkennung, Gesetzeskonformität, Entscheidungsnützlichkeit, Lagebericht, Abschlussprüfung, Wesentlichkeit, Greenwashing.
Die Arbeit analysiert kritisch, ob und wie eine externe, inhaltliche Prüfung nichtfinanzieller Informationen im Lagebericht die Qualität und Glaubwürdigkeit dieser Berichterstattung für Stakeholder verbessern kann.
Die Arbeit behandelt die Grundlagen der nichtfinanziellen Berichterstattung, die Anwendung und Kritik relevanter Prüfungsstandards sowie die Auswirkungen regulatorischer Entwicklungen, insbesondere der CSRD.
Das Ziel ist es, den Mehrwert einer inhaltlichen Prüfung zu bewerten, wobei ein besonderer Fokus auf den Herausforderungen und Limitationen dieses Prüfungsprozesses liegt.
Es handelt sich um eine wissenschaftliche Arbeit, die auf einer fundierten Literatur- und Standardanalyse basiert, um theoretische Kriterien für Qualität und Glaubwürdigkeit in der Praxis zu reflektieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Konzeption der Analyse und die detaillierte Untersuchung der Auswirkungen der Prüfung auf die Qualität (Fehlererkennung, Gesetzeskonformität, Entscheidungsnützlichkeit) sowie die Glaubwürdigkeit (Prüfungshandlungen, Berichterstattung).
Wesentliche Begriffe sind "Nichtfinanzielle Informationen", "Prüfungspflicht", "Qualität", "Glaubwürdigkeit", "CSRD" und "Wesentlichkeit".
Während bisher meist aus einer Sicht entschieden wurde, verlangt der neue Ansatz der CSRD eine Betrachtung der Auswirkungen auf das Unternehmen (Outside-in) sowie der Auswirkungen des Unternehmens auf Mensch und Umwelt (Inside-out).
Das Risiko des Greenwashing – also der Missbrauch von Nachhaltigkeitsinformationen zu reinen Marketingzwecken – ist ein zentraler Treiber, der durch eine externe inhaltliche Prüfung reduziert werden soll.
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