Bachelorarbeit, 2022
66 Seiten, Note: 1,1
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Setting-Ansatz
3.2 Gesundheit und Prävention
3.3 Zentrale Gesundheitsprobleme von Grundschulkindern
3.4 Gesundheitsverhalten von Grundschulkindern
3.4.1 Aktuelle Datenlage
3.4.2 Ernährungsempfehlungen
3.4.3 Bewegungsempfehlungen
3.5 Einfluss von Schulen auf die Gesundheitsförderung
3.5.1 Aktueller Kenntnisstand
3.5.2 Einfluss von Schulen auf die Ernährung von Grundschulkindern
3.6 Zentrale Handlungsansätze und -empfehlungen zur Gesundheitsförderung im Setting Grundschule
3.6.1 Ernährung
3.6.2 Bewegung
3.6.3 Lebenskompetenz
3.6.4 Bedeutung von Projektarbeiten in der Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten
3.7 Public-Health-Action-Cycle
3.8 „Good-Practice-Ansatz“
3.8.1 Beschreibung
3.8.2 „Good-Practice“-Kriterien
4 METHODIK
4.1 Fragestellung
4.2 Prozess der Datenerhebung
4.3 Darbietungsform der Ergebnisse
5 ERGEBNISSE
5.1 Beschreibung der Modellprojekte
5.1.1 Modellprojekt 1: „Gesunde Stunde“
5.1.2 Modellprojekt 2: „Kinder gestalten ihren Naschgarten“
5.1.3 Modellprojekt 3: „Kinderhaus Malstatt“
5.1.4 Modellprojekt 4: „Die AnGeL – Anlauf- und Koordinierungsstelle für Gesundheitsbewusstes Leben“
5.1.5 Modellprojekt 5: „fit für PISA Plus“
5.1.6 Modellprojekt 6: „Die GemüseKlasse“
5.2 Qualitäts-Bewertung des Projekts anhand der „Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung“ des Kooperationsverbundes „Gesundheitliche Chancengleichheit (2021)“
5.2.1 Bewertung: Modellprojekt 1 „Gesunde Stunde“
5.2.2 Bewertung: Modellprojekt 2 „Kinder gestalten ihren Naschgarten“
5.2.3 Bewertung: Modellprojekt 3 „Kinderhaus Malstatt“
5.2.4 Bewertung: Modellprojekt 4 „Die AnGeL – Anlauf- und Koordinierungsstelle für Gesundheitsbewusstes Leben“
5.2.5 Bewertung: Modellprojekt 5 „fit für PISA Plus“
5.2.6 Bewertung: Modellprojekt 6 „Die GemüseKlasse“
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Modellprojekten zur Gesundheitsförderung im Setting Grundschule mit einem primären Fokus auf das Handlungsfeld Ernährung. Ziel der wissenschaftlichen Analyse ist es, ausgewählte Projekte hinsichtlich ihrer Struktur und Qualität anhand der „Good-Practice-Kriterien für soziallagenbezogene Gesundheitsförderung“ zu evaluieren und auf deren Wirksamkeit bei der Vermittlung gesundheitsförderlichen Verhaltens zu prüfen.
1 Einleitung und Problemstellung
Es ist unlängst belegt, dass eine ungünstige Ernährungsweise chronische Erkrankungen wie Übergewicht und Adipositas negativ beeinflussen kann (Wabitsch, 2004). Dies betrifft jedoch nicht nur Erwachsene, auch immer mehr Kinder leiden unter diesen Beschwerden, die häufig mit erhöhtem Blutdruck, Fettstoffwechsel- sowie Glukosestoffwechselstörungen im Vergleich zu normalgewichtigen Kindern einhergehen (Friedmann et al., 2012). Jedoch nicht nur metabolische Risikofaktoren spielen eine Rolle, Kinder mit Adipositas werden aufgrund der Stigmatisierung häufig mit psychosozialen Belastungen konfrontiert, die das Selbstwertgefühl mindern können (Robert-Koch-Institut [RKI], 2020).
Da sich das Ernährungsverhalten bereits im Kindesalter manifestiert und die erworbenen Ernährungsmuster in der Regel beibehalten werden, ist es von Bedeutung den steigenden Prävalenzzahlen für Übergewicht und Adipositas hinsichtlich präventiver Maßnahmen zur Veränderung des Ernährungsverhaltens entgegenzuwirken (Pötting & Eissing, 2013, S. 240-245). Insbesondere mit dem Eintritt in das Grundschulalter zeigt sich eine signifikante Zunahme an übergewichtigen und adipösen Kindern – somit stellt das Setting(Grund-)Schule einen geeigneten Handlungsrahmen für die Intervention über die Gesundheit und das Ernährungsverhalten von Grundschulkindern dar (Kurth & Schaffrath, 2007, S. 736-743). In dieser frühen Entwicklungsphase sind die Möglichkeiten gegeben, um mit Maßnahmen im Sinne der Gesundheitsförderung und Prävention Einfluss auf die Entwicklung der Kinder zu nehmen. Die Schule schafft außerdem einen optimalen Rahmen, um geschlechtsunabhängig, sowie in diversen sozialen Gruppen ohne Ausschluss von Zielgruppen über einen langfristigen Zeitraum mit geeigneten Modellprojekten zu intervenieren.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die gesundheitliche Problematik von Übergewicht bei Kindern und die Relevanz des Settings Grundschule für präventive Interventionen.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Zielsetzung der Arbeit, Potenziale von Modellprojekten bezogen auf das Handlungsfeld Ernährung qualitativ zu untersuchen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Darstellung theoretischer Grundlagen zu Setting-Ansätzen, Public-Health-Action-Cycle und den Good-Practice-Kriterien der Gesundheitsförderung.
4 METHODIK: Beschreibung des systematischen Vorgehens bei der Literaturrecherche und der Kriterien für die Auswahl und Analyse der Modellprojekte.
5 ERGEBNISSE: Detaillierte Vorstellung der sechs ausgewählten Modellprojekte und deren Bewertung anhand der Good-Practice-Kriterien.
6 DISKUSSION: Synthese und kritische Reflexion der Projektergebnisse im Hinblick auf Erfolgsfaktoren und zukünftigen Handlungsbedarf.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse aus der Literaturarbeit zur Bedeutung schulbasierter Präventionskonzepte.
Gesundheitsförderung, Prävention, Grundschule, Ernährung, Adipositas, Bewegung, Lebenskompetenz, Setting-Ansatz, Good-Practice-Ansatz, Kinderernährung, Gesundheitsverhalten, Intervention, Soziallagenbezug, Public-Health-Action-Cycle, Projektarbeit.
Die Thesis beschäftigt sich mit der Rolle der Grundschule als Setting für Gesundheitsförderung und Prävention, wobei der Schwerpunkt explizit auf Interventionsmaßnahmen im Handlungsfeld Ernährung liegt.
Die Arbeit analysiert das Ernährungsverhalten von Kindern, die Bedeutung des Setting-Ansatzes, den Public-Health-Action-Cycle und das Instrumentarium der Good-Practice-Kriterien zur Bewertung soziallagenbezogener Gesundheitsförderung.
Das Ziel besteht darin, verschiedene Modellprojekte zu identifizieren und zu untersuchen, um deren Qualität und Wirksamkeit bei der Förderung eines gesunden, nachhaltigen Ernährungsverhaltens bei Grundschulkindern zu bewerten.
Es wurde ein systematisches Literaturreview durchgeführt, bei dem verschiedene Datenbanken genutzt wurden, um Modellprojekte zu finden und diese anhand der Good-Practice-Kriterien des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit zu prüfen.
Im Hauptteil werden sechs konkrete Modellprojekte vorgestellt – wie „Gesunde Stunde“, „Die GemüseKlasse“ oder „Kinderhaus Malstatt“ – und detailliert mittels eines Stufensystems qualitativ bewertet.
Zentrale Begriffe sind Gesundheitsförderung, Setting-Ansatz, Adipositasprävention, Good-Practice-Kriterien und Public-Health-Action-Cycle.
Die Schule bietet einen idealen Rahmen, um geschlechts- und schichtunabhängig große Teile der Zielgruppe „Grundschulkinder“ über einen längeren Zeitraum hinweg mit gesundheitsfördernden Inhalten zu erreichen.
Die Diskussion zeigt häufig Lücken bei der dauerhaften Finanzierung, der Einbindung der Eltern (Partizipation) sowie einer mangelnden oder zeitlich nur sehr kurzfristig angelegten Evaluation der langfristigen Effekte.
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