Fachbuch, 2001
243 Seiten
FEMINISMUS
Susan Brownell Anthony Eine Kämpferin für das Frauenwahlrecht / 15
Anita Augspurg Die radikale deutsche Feministin / 19
Gertrud Bäumer Sie stritt für die Gleichberechtigung / 25
Simone de Beauvoir Die Leitfigur der neuen Frauenbewegung / 31
Lily Braun Die bürgerliche Frauenrechtlerin / 37
Juana Inés de la Cruz Der „Phoenix von Amerika“ / 41
Hedwig Dohm Die frühe Radikale aus Deutschland / 45
Betty Friedan Die Urmutter der Frauenbewegung in den USA / 49
Olympe de Gouges Die Verfasserin einer Frauenrechtserklärung / 53
Germaine Greer Sie schrieb über die Befreiung der Frauen / 57
Marianne Hainisch Österreichs erste Frauenrechtlerin / 61
Hedwig Heyl Die große Praktikerin der deutschen Frauenbewegung / 65
Ottilie Hoffmann Die Kämpferin gegen den Alkoholmissbrauch / 69
Aletta Jacobs Die Mitbegründerin des Weltbundes für das Frauenrecht / 73
Helene Lange Der Kopf der deutschen Frauenbewegung / 77
Louise Otto-Peters Die „Lerche der Frauenbewegung“ / 81
Emmeline Pankhurst Englands radikale Suffragette / 87
Christine de Pisan Die „Stadt der Frauen“ / 91
Alice Salomon Die Missionarin des sozialen Gedankens / 95
Auguste Schmidt Die Frauenrechtlerin aus Schlesien / 101
Alice Schwarzer Die Vorkämpferin der deutschen Frauenbewegung / 105
Elizabeth Cady Stanton Die Organisatorin des ersten Frauenrechtskongresses in Amerika / 111
Helene Stöcker Die Pionierin für Mutterschutz und Sozialreform / 115
Anne-Josèphe Théroigne de Méricourt „Amazone der Freiheit“ / 121
Dorothy Thompson Die Gründerin der „Weltorganisation der Mütter aller Nationen“ / 125
Sojourner Truth Die Sklavin, die zur Feministin wurde / 131
Mary Wollstonecraft Englands erste Frauenrechtlerin / 135
AUCH SIE KÄMPFTEN FÜR DIE RECHTE DER FRAUEN
Lady Ishbel Maria Marchioness of Aberdeen and Temair 139 – Abigail Adams 140 – Mathilde Franziska Anneke 141 – Luise Aston 142 – Ottilie Baader 143 – Marie Baum 144 – Emmy Beckmann 145 – Aphra Behn 146 – Amelia Bloomer 147 – Luise Büchner 148 – Josephine Elizabeth Butler 149 – Marie Calm 150 – Minna Canth 151 – Carrie Chapman Catt 152 – Minna Cauer 153 – Hedwig Dransfeld 154 – Mathilde Fibiger 155 – Ika Freudenberg 156 – Matilda Joslyn Gage 157 – Betty Gleim 158 – Elisabeth Gnauck-Kühne 159 – Marie Goegg 160 – Henriette Goldschmidt 161 – Vida Goldstein 162 – Emilie Gourd 163 – Marie de Jars de Gournay 164 – Emma Graf 165 – Angelina Emily Grimké 166 – Ida A. Husted Harper 167 – Lida Gustava Heymann 168 – Jenny Hirsch 169 – Camilla Jellinek 170 – Raden Adjeng Kartini 171 – Minna Kautsky 172 – Ellen Key 173 – Margarete Gräfin Keyserlingk 174 – Fanny Lewald 175 – Marie-Elisabeth Lüders 176 – Mary Lyon 177 – Rosa Manus 178 – Rosa Mayreder 179 – Katherine Dexter McCormick 180 – Lina Morgenstern 181 – Lucretia Mott 182 – Bertha Pappenheim 183 – Alice Paul 184 – Anna Paulsen 185 – Franziska Plaminkowa 186 – Adelheid Popp 187 – Ernestine Rose 188 – Josephine St. Pierre Ruffin 189 – Gertrud Guillaume Schack 190 – Henriette Schrader-Breymann 191 – Adele Schreiber 192 – Olive Schreiner 193 – Jeanette Schwerin 194 – Rosika Schwimmer 195 – Ethel Smith 196 – Lucy Stone 197 – Marie Stritt 198 – Mariya Trubnikova 199 – Else Ulich 200 – Rahel Varnhagen 201 – Dorothee von Velsen 202 – Marianne Weber 203 – Frances Willard 204 – Agnes von Zahn-Harnack 205 – Clara Zetkin 206
MEILENSTEINE DER FRAUENBEWEGUNG / 207
FAMILIE
Elly Heuss-Knapp Sie hob das Müttergenesungswerk aus der Taufe / 215
Ann Jarvis Der Muttertag war ihr Lebenswerk / 219
Bertha von Marenholtz-Bülow Die Baronin, die für Kindergärten kämpfte / 223
Barbara Stratzmann Die Frau, die angeblich 53 Kinder gebar / 227
Das Buch „Superfrauen 11 – Feminismus und Familie“ zeichnet die Biographien von 27 einflussreichen Frauenrechtlerinnen nach, die sich weltweit für Gleichberechtigung, soziale Gerechtigkeit und das Wohl von Familien einsetzten. Die Arbeit beleuchtet den historischen Kampf gegen patriarchale Strukturen und für grundlegende Rechte wie Bildung und das Wahlrecht.
Anita Augspurg – Die radikale deutsche Feministin
Eine engagierte Kämpferin für die Rechte der Frauen, den Frieden und die Freiheit war die deutsche Lehrerin, Schauspielerin und Führerin des radikaldemokratischen Flügels der deutschen Frauenbewegung, Anita Augspurg (1857–1943). Sie gründete den „Deutschen Verband für Frauenstimmrecht“, hob die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“ mit aus der Taufe und war die erste deutsche Juristin.
Anita Augspurg wurde am 22. September 1857 in Verden an der Aller (Niedersachsen) als Tochter des Obergerichtsanwalts Wilhelm Augspurg und seiner Ehefrau Auguste geboren. Ihr Vater hatte sich an der Revolution von 1848 beteiligt und deswegen eine Festungshaft verbüßen müssen. In Biographien über Anita heißt es, sie sei ein verträumtes Kind mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn gewesen und habe früh gegenüber der Kirche eine kritische Haltung eingenommen. Ihr Berufsleben begann sie in der Kanzlei ihres Vaters, in der sie bis zu ihrer Volljährigkeit arbeitete.
Susan Brownell Anthony: Diese Pionierin der US-amerikanischen Frauenbewegung kämpfte maßgeblich für das Frauenwahlrecht und engagierte sich zudem gegen Sklaverei und Alkoholmissbrauch.
Anita Augspurg: Als erste deutsche Juristin und Anführerin des radikaldemokratischen Feminismus setzte sie sich vehement für Frauenstimmrecht, Frieden und soziale Reformen ein.
Gertrud Bäumer: Sie war eine prägende politische Figur, die in Kooperation mit Helene Lange grundlegende gesellschaftliche Reformen und die Gleichberechtigung der Frau vorantrieb.
Simone de Beauvoir: Als bedeutende Existenzialistin analysierte sie die gesellschaftliche Unterdrückung der Frau und leistete mit ihren theoretischen Werken einen entscheidenden Beitrag zur Frauenbewegung.
Frauenbewegung, Feminismus, Frauenwahlrecht, Emanzipation, Gleichberechtigung, Sozialpolitik, Frauenrechtlerin, Pazifismus, Frauenstimmrecht, Mutterschutz, Sozialreform, Biographien, Frauenbildung.
Das Buch präsentiert Biographien von 27 bedeutenden Frauenrechtlerinnen, die sich in Deutschland und weltweit für die Gleichberechtigung der Frau eingesetzt haben.
Die zentralen Themen sind der Kampf um das Wahlrecht, der Zugang zu Bildung, der Einsatz für soziale Reformen, Mutterschutz und die pazifistische Arbeit der Protagonistinnen.
Das Buch möchte die Lebenswege jener Frauen aufzeigen, die den Weg zur Gleichberechtigung durch ihren unermüdlichen Kampf geebnet haben.
Der Autor stützt sich auf eine tiefgehende biographische Analyse und nutzt Primärquellen sowie historische Dokumente, um die Lebensläufe der Frauen nachzuvollziehen.
Der Hauptteil gliedert sich in individuelle Biographien, die den persönlichen Werdegang, das politische Wirken und die publizistischen Leistungen der Feministinnen detailliert schildern.
Wichtige Begriffe, die die Arbeit prägen, sind Emanzipation, Frauenstimmrecht, Feminismus, Sozialpolitik und Frauenbildung.
Als radikaldemokratische Führerin gründete sie wichtige Organisationen wie den „Deutschen Verband für Frauenstimmrecht“ und war die erste deutsche Juristin.
Ann Jarvis ist als Initiatorin des modernen Muttertages bekannt, wobei sie ihr Leben lang für die Anerkennung und Unterstützung von Müttern kämpfte.
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