Masterarbeit, 2017
115 Seiten, Note: 1.9
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage, Interesse und Relevanz
1.2 Fragestellung und Zielsetzung
1.3 Abgrenzungen
1.4 Herangehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Positive Psychologie
2.1.1 Entwicklung und Definition
2.1.2 Vertreter und Theorien der Positiven Psychologie
2.1.3 Flourishing und Wohlbefinden
2.1.3.1 Glück
2.1.3.2 Positive Emotionen
2.1.3.3 Engagement und Flow
2.1.3.4 Beziehungen
2.1.3.5 Sinn
2.1.3.6 Leistung und Zielerreichung
2.1.4 Positive Einstellung
2.1.4.1 Selbstwirksamkeit
2.1.4.2 Optimismus und Attribution
2.1.4.3 Selbstwertgefühl
2.1.5 Persönliche Stärken
2.1.5.1 Charakter- und Signaturstärken
2.1.5.2 Strengths Finder
2.1.6 Resilienz und posttraumatische Reifung
2.1.7 Wirkung und Nutzen der positiven Emotionen
2.2 Outplacement
2.2.1 Definition und Beschreibung
2.2.2 Abgrenzung und Begriffe
2.2.3 Ursprünge und Entwicklung
2.2.4 Nutzen und Ziele
2.2.4.1 Nutzen und Ziele der Unternehmen
2.2.4.2 Nutzen und Ziele der freigesetzten Mitarbeitenden
2.2.4.3 Beratungsziele
2.2.5 Outplacement-Beratung
2.2.5.1 Formen der Outplacement-Beratung
2.2.5.2 Ablauf
2.2.6 Einflussgrössen der Perspektivenfindung
2.2.6.1 Soziodemografische Merkmale
2.2.6.2 Psychologische Personenmerkmale der Klientinnen/der Klienten
2.2.6.3 Merkmale der Outplacement-Beratenden
2.2.7 Folgen einer Kündigung
2.2.7.1 Bedeutung der Erwerbstätigung
2.2.7.2 Verlustverarbeitung nach Kübler-Ross
2.2.7.3 Transitionsphasen
2.2.7.4 Emotionale Reaktionen – das Roller-Coaster-Modell
2.2.7.5 Weitere Beeinträchtigungen durch den Stellenverlust
3 Methodik und Auswertung
3.1 Methodik
3.2 Wirkfaktoren der Positiven Psychologie
3.2.1 Körperlicher Ressourcen
3.2.2 Soziale Ressourcen
3.2.3 Intellektuelle Ressourcen
3.2.4 Psychische und emotionale Ressourcen
3.2.5 Handlungsbezogene Ressourcen
3.3 Wirkfaktoren einer Outplacement-Beratung
3.3.1 Merkmale der Outplacement-Beraterin / des Outplacement-Beraters
3.3.2 Herausforderungen der Klientin / des Klienten in der Neuorientierung
3.3.3 Herausforderungen im Outplacement-Prozess
3.4 Gegenüberstellung von Herausforderungen und entsprechenden Wirkfaktoren
3.4.1 Outplacement-Berater/-Beraterin
3.4.2 Klientin/Klient
3.4.2.1 Auf Personenmerkmale bezogene Herausforderungen
3.4.2.2 Krisenbezogene Herausforderungen
4 Anwendung der Ergebnisse auf die Outplacement-Beratung
4.1 Grundsätzliche Handlungsempfehlungen
4.1.1 Der positive Quotient
4.1.2 Acts of Kindness
4.1.3 Setzen intrinsisch motivierter Ziele
4.1.4 Re-Attribution
4.1.5 Reflected Best Self
4.1.6 Erkennen und Einsetzen von Stärken
4.1.7 Positiver Tagesrückblick
4.1.8 Selbstwirksamkeitserwartung steigern
4.2 Beratungsablauf mit Handlungsempfehlungen
4.2.1 Vorbereitung der Trennung und Outplacement-Beratung
4.2.2 Trennungsbewältigung
4.2.3 Potenzialanalyse und Zielsetzung
4.2.4 Entwicklung der individuellen Bewerbungsstrategie
4.2.5 Durchführung der Kampagne im Arbeitsmarkt
4.2.6 Begleitung in die neue Stelle
4.3 Weitere Interventionen der Positiven Psychologie in der Beratung
4.3.1 Meditation und Achtsamkeit
4.3.2 Dankbarkeit
4.3.3 Zukunftsperspektive
4.3.4 Day Reconstruction Method
4.3.5 Grübelfallen entgegentreten
5 Diskussion und Ausblick
5.1 Beantwortung der Forschungsfrage
5.2 Reflexion und Grenzen der Auswertung
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial der Positiven Psychologie als unterstützendes Instrument in der Outplacement-Beratung. Das primäre Ziel besteht darin zu klären, welche unterstützende Wirkung die Konzepte der Positiven Psychologie bieten können, um die Herausforderungen von Gekündigten sowie deren Beratern erfolgreich zu bewältigen und den Beratungserfolg zu fördern.
Positive Emotionen
Ein wichtiges Element innerhalb des PERMA-Modells sind nach Seligman (2014, S. 34) die positiven Emotionen, wobei der Wissenschaftler keine eindeutige Definitionen benennt oder sich auf Inhalte festlegt.
Auch Barbara Fredrickson (2011) legt ihren Forschungsschwerpunkt auf die positiven Emotionen und erforscht den Einfluss und Wirksamkeit der zehn von ihr definierten wichtigsten positive Gefühle auf das menschliche Verhalten, die Gesundheit und die Psyche und weist deren Auswirkungen in etlichen Studien nach (vgl. Kapitel 2.1.7).
In ihrer Arbeit verwendet Fredrickson (2011) den Begriff „positive Emotion“ oder „positives Gefühl“ synonym zu dem Begriff „positive Lebenseinstellung“ oder „positive (Grund-) Haltung“. Die Häufigkeit, mit der positive Emotionen erlebt werden, ist dabei wichtiger für die Wirkung auf das Wohlbefinden als die Intensität der positiven Emotionen.
Einen wichtigen Beitrag leistet Fredrickson (2011, S. 10), indem sie nachweist, dass positive Emotionen bewusst herbeigeführt werden können und auf diese Weise jeder Mensch konkret Einfluss auf seine Gefühlslage nehmen kann und entspricht damit auch der Grundhaltung von Lyubomirsky (2008).
Die Palette der positiven Gefühle umfasst laut Fredrickson (2011, S. 57 ff.) zehn positive individuelle Gefühle oder Zustände, die einen wesentlichen Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden haben zu denen sie Freude, Dankbarkeit, Heiterkeit und Gelassenheit, Interesse, Hoffnung, Stolz, Inspiration, Vergnügen, Ehrfurcht und Liebe zählt.
Hoffnung als positive Emotion wird auch von Bannik (2012, S. 26) als stark einflussnehmend erwähnt. Hoffnung führt zu einer Aufwärtsspirale, in der die Aufmerksamkeit für positive Dinge steigt und die Liebe, Dankbarkeit und Verbundenheit als Emotionen zu anderen stärker wird.
1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz von Outplacement bei Arbeitsplatzverlust ein und stellt die Forschungsfrage nach dem unterstützenden Potenzial der Positiven Psychologie.
2 Theoretische Grundlagen: Es werden die wissenschaftlichen Konzepte der Positiven Psychologie sowie die Strukturen und Herausforderungen des Outplacement-Prozesses dargelegt.
3 Methodik und Auswertung: Literaturrecherche und Analyse der Wirkfaktoren der Positiven Psychologie hinsichtlich körperlicher, sozialer und psychischer Ressourcen im Outplacement.
4 Anwendung der Ergebnisse auf die Outplacement-Beratung: Praktische Handlungsempfehlungen für Berater und Klienten werden direkt in die Phasen des Beratungsablaufs integriert.
5 Diskussion und Ausblick: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Diskussion der Grenzen der theoretischen Arbeit sowie Ausblick auf weitere Forschung.
6 Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Positive Psychologie einen wirkungsvollen Beitrag zur Bewältigung von Kündigungskrisen im Outplacement leisten kann.
Positive Psychologie, Outplacement, Beratung, Kündigung, Wohlbefinden, PERMA-Modell, Resilienz, Selbstwirksamkeit, Berufsfindung, Arbeitsmarkt, Krisenbewältigung, Emotionen, Handlungsempfehlungen, Karriereberatung, Stärkenorientierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Positiven Psychologie, um Menschen bei einer unfreiwilligen beruflichen Neuorientierung (Outplacement) zu unterstützen.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Positiven Psychologie, der Ablauf professioneller Outplacement-Beratungen sowie der Umgang mit den psychischen Folgen einer Kündigung.
Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Instrumente und Konzepte der Positiven Psychologie in den klassischen Beratungsprozess integriert werden können, um den Beratungserfolg zu steigern.
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Literaturanalyse, bei der aktuelle Forschungsarbeiten und Modelle zu den Themen Positive Psychologie und Outplacement ausgewertet wurden.
Der Hauptteil analysiert die Bedürfnisse von Klienten nach einer Kündigung und zeigt auf, wie Ressourcen wie Optimismus, Selbstwirksamkeit und Stärken in jeder Phase des Outplacements gezielt gefördert werden können.
Die wichtigsten Begriffe sind Positive Psychologie, Outplacement, Resilienz, Wohlbefinden und die gezielte Unterstützung beruflicher Neuorientierungsprozesse.
Durch Methoden wie Re-Attribution verändert der Klient sein Selbstbild, was zu einem authentischeren und optimistischeren Auftreten führt, was wiederum bei Personalverantwortlichen positivere Eindrücke hinterlässt.
Die Beratungsbeziehung ist laut Arbeit ein entscheidender Erfolgsfaktor (bis zu 30-40 %), da Vertrauen und eine positive Atmosphäre die Grundlage für die notwendige Stabilisierung und Neuorientierung des Klienten bilden.
Nein, die Arbeit stellt klar, dass Outplacement keine therapeutische Behandlung psychischer Erkrankungen wie klinischer Depressionen ist, wenngleich sie zur präventiven Stärkung der psychischen Gesundheit beiträgt.
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