Fachbuch, 2001
234 Seiten
Vorwort. Der schwierige Weg zu Gott
Heilige Angela Merici. Die Gründerin der Ursulinen
Heilige Bernadette Soubirous. Die „Seherin von Lourdes“
Bilhildis. Die Mainzer Heilige
Heilige Birgitta von Schweden. Die Schutzherrin der Pilger
Heilige Brigitta von Kildare. Die Schutzherrin Irlands
Heilige Edith Stein. Die frühe Laientheologin und spätere Märtyrerin
Heilige Elisabeth Ann Bayley Seton. Die erste heilige Amerikanerin
Heilige Elisabeth von Thüringen. Das Vorbild der Caritas
Heilige Franziska von Rom. Die Schutzherrin der Autofahrer
Selige Franziska Schervier. Die „Mutter der Armen“ aus Aachen
Franziska Streitel. Die „Dienerin Gottes“ aus Franken
Heilige Genovefa. Die Schutzherrin von Paris
Heilige Gertrud von Helfta. Die große deutsche Mystikerin
Heilige Gertrud von Nivelles. Die Schutzherrin der Feld- und Gartenfrüchte
Hedwig die Heilige. Die Schutzherrin von Schlesien
Heilige Hemma von Gurk. Die „Mutter Kärntens“
Hildegard von Bingen. Die „deutsche Prophetin“
Jeanne d’Arc. Die französische Nationalheilige
Heilige Johanna Franziska von Chantal. Die Mitbegründerin der Salesianerinnen
Juliana von Lüttich. Die Initiatorin des Fronleichnamstages
Selige Karoline Gerhardinger. Die Gründerin der „Armen Schulschwestern“
Selige Katharina Tekakwitha. Die erste selige Indianerin
Heilige Katharina von Genua. Die Mystikerin aus Italien
Heilige Katharina von Siena. Italiens Hauptpatronin
Selige Klara Fey. Die Aachener Ordensgründerin
Heilige Klara von Assisi. Die erste Verfasserin einer Ordensregel für Frauen
Heilige Kunigunde. Die Wohltäterin des Bistums Bamberg
Heilige Lioba. Die „Lehrerin Germaniens“
Heilige Louise de Marillac. Die Schutzherrin der Sozialarbeiter
Heilige Ludmilla. Die Schutzherrin von Böhmen
Heilige Magdalena Sophie Barat. Die Burgunder Ordensgründerin
Heilige Margareta Marie Alacoque. Die Initiatorin des Herz-Jesu-Freitags
Heilige Margareta von Schottland. Die Schutzherrin Schottlands
Heilige Maria Dominica Mazzarello. Die Mitbegründerin der „Don Bosco-Schwestern“
Heilige Maria Goretti. Die Märtyrerin der Jungfräulichkeit
Heilige Maria Magdalena Postel. Fortschrittliche Pädagogik war ihr Ziel
Heilige Maria Magdalena von Pazzi. Die große Mystikerin
Heilige Maria Rosa Julie Billiart. Die Pionierin der Mädchenerziehung
Mathilde die Heilige. Die Klostergründerin
Heilige Odilia. Die Schutzherrin des Elsaß
Selige Pauline von Mallinckrodt. Die Adlige mit dem Herz für Menschen in Not
Selige Regina Protmann. Die Gründerin der Katharinerinnen
Heilige Rosa von Lima. Die Schutzherrin von Lateinamerika
Heilige Teresa von Ávila. Die erste Kirchenlehrerin
Mutter Teresa. Der „Engel der Armen“
Selige Theodelinde. Die „Friedensfürstin“ der Langobarden
Selige Therese von Wüllenweber. Die Frau mit dem apostolischen Herzen
Heilige Theresia von Lisieux. Die Schutzfrau der Weltmission
Heilige Walburga (Walpurgis). Die Fürsprecherin aller, die in Not sind
Maria Ward. Die „Mutter“ der „Englischen Fräulein“
Dieses Buch bietet ein detailliertes Porträt von 50 bedeutenden Frauen der katholischen Glaubensgeschichte. Das Ziel ist es, das Leben, Wirken und das spirituelle Erbe dieser frommen, heiligen und seligen Frauen darzustellen und ihre historische Bedeutung als Gründerinnen, Mystikerinnen oder Schutzpatroninnen hervorzuheben.
Hildegard von Bingen
Als bekannteste Mystikerin des Mittelalters, „deutsche Prophetin“ („prophetissa teutonica“) und Patronin der Sprachforscher gilt Hildegard von Bingen (1098–1179). Die adlige Nonne wirkte als Naturforscherin, schreibende Ärztin, Heilerin, Komponistin, Malerin, Theologin, Mystikerin, Biologin, Psychologin und Äbtissin. Bereits zu Lebzeiten verehrte man sie wie eine Heilige und bezeichnete sie ehrfurchtsvoll als „Tischgenossin Gottes“. Mehr als acht Jahrhunderte lang wurde sie aber nicht formell heiliggesprochen. Erst 2012 ernannte man sie zur Heiligen und zur Kirchenlehrerin.
Hildegard wurde irgendwann zwischen dem 1. Mai und dem 17. September 1098 als zehntes Kind des Hildebert von Bermersheim und seiner Ehefrau Mechthild von Merxheim geboren. Ihre rheinfränkische, edelfreie Familie nannte sich nach dem Dorf Bermersheim vor der Höhe bei Alzey. Der Vorname Hildegard bedeutete im Althochdeutschen „die kämpferisch Schützende“.
Ihr Vater Hildebert und ihr Bruder Drutwin waren Vasallen der Grafen von Sponheim. Ihr Bruder Hugo wurde später Domkantor von Mainz. Zu ihren Verwandten gehörten auch Erzbischof Arnold I. von Trier (1159–1183) und Graf Ulrich von Ahr (1143–1197), der Erbauer der Nürburg im oberen Ahrtal.
Sowohl der Geburtsort als auch der Geburtstag von Hildegard sind nicht bekannt. Sie und zeitgenössische Biografen haben hierüber keine exakten Angaben gemacht.
Vorwort: Eine Einleitung, die den Fokus der Reihe auf fromme, heilige und selige Frauen legt und deren unterschiedliche Wege zu Gott skizziert.
Heilige Angela Merici: Die Biografie der Gründerin der Ursulinen, die durch Visionen geleitet die Erziehung weiblicher Jugendlicher initiierte.
Heilige Bernadette Soubirous: Ein Überblick über die Marienerscheinungen von Lourdes und das bescheidene, fromme Leben der Seherin.
Bilhildis: Die Lebensbeschreibung der Mainzer Klostergründerin und ihrer Verehrung als Heilige.
Heilige Birgitta von Schweden: Darstellung des Lebens der Birgitten-Gründerin, ihrer Visionen und ihres Einflusses auf Kirche und Politik.
Heilige Brigitta von Kildare: Ein Einblick in das Leben der irischen Äbtissin und die Bedeutung des Doppelklosters von Kildare.
Heilige Edith Stein: Die Biografie der Philosophin und Karmelitin, ihres Übertritts zum Katholizismus und ihres Märtyrertodes.
Heilige Elisabeth Ann Bayley Seton: Porträt der ersten US-amerikanischen Heiligen und Gründerin der „Schwestern der Barmherzigkeit“.
Heilige Elisabeth von Thüringen: Beschreibung ihres karitativen Einsatzes und ihrer Vorbildfunktion für die Caritas.
Heilige Franziska von Rom: Ein Blick auf das Leben der Ordensgründerin und ihre Patronage für Autofahrer.
Selige Franziska Schervier: Die Biografie der Aachener „Mutter der Armen“ und ihres sozialen Engagements.
Katholische Kirche, Heilige, Mystik, Ordensgründerin, Kloster, Seelsorge, Nächstenliebe, Caritas, Bildungsgeschichte, Frauengeschichte, Kirchenlehrerin, Visionen, Patronin, Glaube, Sozialarbeit.
Das Buch schildert in kompakter Form das Leben und Wirken von 50 frommen, heiligen und seligen Frauen aus verschiedenen Epochen der Kirchengeschichte.
Die Themen umfassen die Gründung von Frauenorden, mystische Erfahrungen, sozialen Einsatz für Arme und Kranke sowie die Bildungsarbeit.
Das Ziel ist es, das ungewöhnliche Leben dieser Frauen zu würdigen und aufzuzeigen, wie sie ihren Glauben in den Dienst der Allgemeinheit gestellt haben.
Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche und historische Quellen, um die Biografien historisch einzuordnen.
Im Hauptteil finden sich 50 Einzelkapitel zu den jeweiligen Heiligen, die ihre Herkunft, ihre Berufung, ihr Wirken und ihre heutige Verehrung beschreiben.
Keywords wie Heilige, Ordensgründerin, Mystik, Nächstenliebe und Glaubensgeschichte beschreiben den Kern der Inhalte.
Hildegard wird nicht nur als Mystikerin, sondern als universalbegabte Frau beschrieben, die auch in Medizin, Musik und Theologie tätig war.
Ihr Leben war von ihrer intellektuellen Suche, ihrem Übertritt und schließlich ihrem gewaltsamen Tod im Konzentrationslager geprägt, was sie zur Märtyrerin macht.
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