Bachelorarbeit, 2021
40 Seiten, Note: 2
Einleitung
Methode: Qualitative Inhaltsanalyse
Attentat von Sarajevo 1914
Definition Attentat
Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich - Este
Herzogin Sophie von Hohenberg
Attentäter von Sarajevo
Planung des Attentats
28. Juni 1914 – Tag des Attentats
Ablauf des 28. Juni 1914
Folgen für die Monarchie
Rezeption des Attentats
Medienanalyse
Allgemeines zur Berichterstattung
Gatekeeping
Sprache der Medien
Textfunktion
Gestaltung der Zeitungberichte
Opfer- und Täterrolle
Zeitungsartikel
Prager Tagblatt, Prag, 29. Juni 1914
Aufbau & Inhalt
sprachliche und optische Gestaltung
Schilderung des Attentats
Opfer- und Täterrolle
Pester Lloyd, Budapest, 29. Juni 1914
Opfer- und Täterrolle
Neue Freie Presse, Wien 11. Juli 1914
New York Times, New York, 29. Juni 1914
Opfer- und Täterrolle
Unterschiede der Berichterstattungen
Unterrichtssequenz
Didaktischer Kommentar
Kompetenzen und Lehrplanbezug
Historisches Lernen
Medienanalyse
Sozialform
Sequenzplanung
Themeneinstieg - Bildanalyse
Hauptteil - Medienanalyse
Gruppenarbeit - Medienanalyse
Conclusio
Die vorliegende Arbeit untersucht das Attentat von Sarajevo vom 28. Juni 1914 und dessen Darstellung in ausgewählten internationalen Zeitungen. Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwieweit multinationale Teile der Habsburgermonarchie unterschiedlich über den Tod des Thronfolgers Franz Ferdinand berichteten und welche Rolle dabei die Konstruktion von Opfer- und Täterrollen einnimmt.
Gatekeeping
Kurt Lewin beschreibt, wie Medien sowohl Ansichten als auch Meinungen der Leserinnen und Leser beeinflussen können. 1942 stellt er die Theorie des Gatekeepings auf. Diese Theorie besagt, dass Medien in ihrer Selektionsfunktion kontrollieren und auch entscheiden, welche Informationen publik gemacht werden und welche nicht. Zusätzlich passiert eine Veränderung von „items“, die auf ihrem Weg zur Verwendung unterschiedliche „channels“ durchlaufen. Diese Theorie wird von sozialen und speziell von intergruppenspezifischen Phänomenen unter Berücksichtigung der Umweltbegebenheiten beeinflusst.
Gatekeeping ist aufgrund der Tatsache, dass es für ein Individuum schwer ist, viele Informationen und Details gleichzeitig aufzunehmen, relevant. Aus diesem Grund übernehmen die Gatekeeper, diejenigen, die entscheiden, welche Informationen verbreitet werden und welche nicht, die Aufgabe des Filterns der Informationen. Gatekeeper sind demnach Journalisten und Redakteure.
Einleitung: Die Arbeit thematisiert das Attentat von Sarajevo im Jahr 1914 und die damit verbundene mediale Berichterstattung sowie deren didaktische Aufbereitung für den Unterricht.
Methode: Qualitative Inhaltsanalyse: Erläuterung der angewandten qualitativen Inhaltsanalyse als Methode zur systematischen Untersuchung von Dokumenten und Zeitungsberichten unter Berücksichtigung rhetorischer Stilmittel.
Attentat von Sarajevo 1914: Historische Kontextualisierung des Attentats, porträtiert die Protagonisten und beschreibt den Hergang sowie die unmittelbaren Folgen für die Monarchie.
Medienanalyse: Untersuchung der theoretischen Grundlagen von Medienberichterstattung wie Gatekeeping, Sprachgestaltung und der Zuweisung von Rollen, gefolgt von einer Analyse spezifischer Zeitungsartikel.
Unterrichtssequenz: Didaktische Aufbereitung der Ergebnisse für den Schulunterricht unter Berücksichtigung von Kompetenzmodellen und historischem Lernen.
Conclusio: Zusammenfassende Bewertung der Untersuchungsergebnisse hinsichtlich der unterschiedlichen Wahrnehmung des Attentats in den verschiedenen Nationen und deren Bedeutung für den Geschichts- und Deutschunterricht.
Attentat von Sarajevo, Franz Ferdinand, Habsburgermonarchie, Medienanalyse, Gatekeeping, Qualitative Inhaltsanalyse, Opferrolle, Täterrolle, Prager Tagblatt, Neue Freie Presse, Zeitungsartikel, Historisches Lernen, Didaktik, Erster Weltkrieg, Gavrilo Princip
Die Arbeit behandelt das Attentat von Sarajevo im Jahr 1914 und analysiert, wie verschiedene internationale Zeitungen über diesen Vorfall berichteten und welche Perspektiven sie dabei einnahmen.
Die zentralen Schwerpunkte sind die historische Aufarbeitung des Ereignisses, die medienwissenschaftliche Untersuchung der Berichterstattung sowie eine didaktische Konzeption für den Unterricht.
Das primäre Ziel ist es herauszuarbeiten, ob und wie verschiedene Teile der multinationalen Habsburgermonarchie (und internationale Medien) unterschiedlich den Tod des Thronfolgers Franz Ferdinand konstruierten.
Die Arbeit verwendet primär die Methode der qualitativen Inhaltsanalyse, ergänzt durch eine linguistische Textanalyse, um sprachliche Stilmittel und Wirkungsweisen zu identifizieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse des Falls, die theoretische fundierte Medienanalyse (inklusive Gatekeeping und Rollenverteilung) sowie die praktische Ausarbeitung einer Unterrichtssequenz.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Attentat von Sarajevo, Medienanalyse, Gatekeeping, Franz Ferdinand und die Darstellung von Opfer- und Täterrollen umschreiben.
Die New York Times dient als internationales Gegenbeispiel, das Serbien eine Opferrolle zuschreibt und die Habsburger kritisch als Täter einstuft, was stark von der Sichtweise der monarchietreuen Zeitungen abweicht.
Es dient als zentrale Fallstudie, um methodisch exemplarisch aufzuzeigen, wie durch Sprache und grafische Gestaltung eine bestimmte Sicht auf das Attentat und die involvierten Akteure geformt wurde.
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