Masterarbeit, 2022
70 Seiten, Note: 1,1
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Muskuläres Aufbautraining
3.2 Kraftbeeinflussende Faktoren
3.3 Endoprothetik
3.4 Wiederaufnahme Krafttraining mit künstlichen Gelenken
3.5 Funktion Kortex
4 METHODIK
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 Diskussion der Studienergebnisse
6.2 Umsetzbarkeit aus Sicht der Abrechnung mit Krankenkassen
6.3 Sinnhaftigkeit eines Trainings der gesunden Seite aus zeitlichem Aspekt
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 LITERATURVERZEICHNIS
9 ABBILDUNGS-, TABELLEN-, ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
9.1 Abbildungsverzeichnis
9.2 Tabellenverzeichnis
9.3 Abkürzungsverzeichnis
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Wirksamkeit von „Cross-education“ als Rehabilitationsmaßnahme zur Stärkung verletzter oder operierter Gelenkstrukturen durch einseitiges Training zu evaluieren. Es wird untersucht, ob dieser Trainingseffekt eine praktische Relevanz für Rehabilitationseinrichtungen besitzt, um Kraftdefizite zu minimieren und die Erholungszeit der betroffenen Extremität zu verkürzen.
1 Einleitung und Problemstellung
Um einen Muskel stärken zu können oder ein Muskelwachstum auszulösen, ist es notwendig den Muskel überschwellig zu reizen. Hierfür wird eine ausreichende Reizstärke, in Form der Belastungsintensität und eine gewisse Reizspannung benötigt. Zudem sind weitere Faktoren wie beispielsweise das Trainingsvolumen entscheidend. Es gibt diverse Studien, die sich mit den optimalen Werten für die genannten Parameter beschäftigen, um die oben erwähnte Effekte zu erzielen. Jedoch muss ein Muskel laut diesen Studien immer auf eine gewisse Art und Weise trainiert bzw. gereizt werden, um ein Muskelwachstum oder eine Kraftsteigerung zu erreichen (American College of Sports And Medicine, 2009; Lopez, et al., 2021). Allerdings ist es auch bei einseitig ausgeführten Krafttrainingsübungen möglich, dass sich neben der Kraft der trainierten Seite auch die Kraft der kontralateralen, also der nicht trainierten Seite, steigert. Seit über einem Jahrhundert werden hierzu Studien durchgeführt, die dies beweisen und zudem auch aufzeigen, dass diese sogenannte Cross-education oder auch Cross-Effect nicht auf eine Art Gewöhnung an die Übung aufgrund des Testverfahrens zurückzuführen ist.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Thematik der muskulären Stärkung und der „Cross-education“ im Kontext verletzter oder operierter Gelenke.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsfrage bezüglich der Sinnhaftigkeit von einseitigem Training zur Stärkung kontralateraler Extremitäten in der Rehabilitation.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte Betrachtung theoretischer Grundlagen des Krafttrainings, Einflussfaktoren, Endoprothetik und der funktionellen Rolle des Kortex.
4 METHODIK: Darstellung der systematischen Literaturrecherche, der Suchbegriffe sowie der Ein- und Ausschlusskriterien für die Studienauswahl.
5 ERGEBNISSE: Ausführliche Analyse und tabellarische Zusammenfassung der 16 ausgewählten Studien zur „Cross-education“.
6 DISKUSSION: Synthese der Studienergebnisse, kritische Reflexion der Umsetzbarkeit im Gesundheitssystem und zeitliche Aspekte der Trainingsplanung.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließendes Fazit der Arbeit hinsichtlich der Bedeutung des „Cross-education“-Effekts für die Rehabilitationspraxis.
Cross-education, Cross-Effekt, Rehabilitation, Krafttraining, Endoprothetik, kontralaterales Training, unilaterales Training, Muskelaufbau, Hypertrophie, Kortex, neuromuskuläre Anpassung, Immobilisation, physiologischer Muskelquerschnitt, Kraftsteigerung, medizinische Trainingstherapie.
Die Arbeit untersucht den „Cross-education“-Effekt, bei dem das Training einer gesunden Extremität zu einer Kraftsteigerung der kontralateralen, verletzten oder immobilisierten Seite führt.
Neben den physiologischen Grundlagen des Krafttrainings und der Endoprothetik wird die neurologische Basis („Funktion Kortex“) sowie die praktische Anwendung im Rehabilitationskontext diskutiert.
Die Forschungsfrage lautet, ob es sinnvoll ist, eine gesunde Extremität gezielt zu trainieren, um die kontralaterale Seite während einer Phase der verletzungsbedingten Inaktivität zu stärken.
Es handelt sich um eine systematische Übersichtsarbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche in Datenbanken wie PubMed, Google Scholar und Springerlink basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung zum Stand des Wissens und einer systematischen Ergebnisanalyse aus 16 relevanten wissenschaftlichen Primärstudien.
Wichtige Begriffe sind Cross-education, Rehabilitation, Endoprothetik, unilaterales Training und Kraftsteigerung.
Die Analyse zeigt, dass exzentrisches Training tendenziell die größten Kraftzuwächse auf der kontralateralen Seite erzielt, gefolgt von konzentrischem und isometrischem Training.
Da Patienten nach einer Operation oft durch Schmerzen oder Immobilisation in der Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind, bietet Cross-education eine Methode, um bei der betroffenen Extremität einem Muskelabbau entgegenzuwirken.
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