Bachelorarbeit, 2009
42 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretische Problemstellung
2.1 Wissensintensive Märkte und Vertrauensgüter
2.2 Die Problematik der Erfolgsmessung
3. Ansätze zur Erfolgsmessung
3.1 Evaluationsforschung: Kirkpatrick’s Vier-Level-Modell
3.2 Qualitätsmanagement: SERVQUAL- Messung
4. Modell zur Erfolgsmessung aus Kundensicht
4.1 Return-on-Investment-Ansatz & Consultant’s Scorecard
5. Instrumentarium
5.1 Kundenperspektive
5.1.1 Kundenzufriedenheit
5.1.2 Qualität
5.1.3 Wissenstransfer
5.1.4 Umsetzungsquote
5.1.5 Einschaltungsintensität
5.2 Wirtschaftlichkeit
5.2.1 Termineinhaltung
5.2.2 Budgeteinhaltung
5.2.3 Projekt-Deckungsbeitrag
5.2.4 Generierung von Folgeprojekten
5.3 Interne Perspektive
5.3.1 Wissensgewinn Berater
5.3.2 Wissensgewinn Beratung
5.4 Berechnung
6. Kritische Würdigung
7. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Entwicklung eines strukturierten Instrumentariums zur relativen Erfolgsmessung von Beratungsprojekten, das Unternehmensberatungen als Werkzeug für ein internes Projekt-Benchmarking dient. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie neben rein monetären Faktoren auch qualitative Aspekte in die Erfolgsbewertung integriert werden können, um eine ganzheitliche Messgröße zu etablieren.
5.1.2 Qualität
Höck und Keuper (2001) konnten in ihrer Studie zur Auswahl und Kompetenz von Beratungsgesellschaften einen signifikanten Einfluss des Faktors Qualitätssicherung auf den Projekterfolg nachweisen. Die Qualität der Beratungsleistung ist definitiv ein Einflussfaktor: Je höher die Qualität, desto zufriedener ist ein Kunde mit dem Projekt. Qualität lässt sich entsprechend dem Ablauf eines Projektes in Potential-, Prozess- und Ergebnisqualität unterscheiden (Donabedian, 1980, S.4ff.).
• Potentialqualität: hierzu zählen die sachlichen, organisatorischen und persönlichen Leistungsvoraussetzungen einer Beratungsgesellschaft
• Prozessqualität: diese bezieht sich auf die Phase der eigentlichen Unternehmensberatung
• Ergebnisqualität: Grad der vom Kunden wahrgenommenen bzw. antizipierten Zielerreichung
1. Einleitung: Darstellung der Kritik an der Beratungsbranche und Zielsetzung zur Entwicklung eines internen Benchmarking-Instrumentariums.
2. Theoretische Problemstellung: Untersuchung von Beratungsleistungen als Vertrauensgüter und die damit verbundenen Herausforderungen bei der objektiven Erfolgsmessung.
3. Ansätze zur Erfolgsmessung: Analyse bewährter Modelle wie Kirkpatrick’s Vier-Level-Modell und der SERVQUAL-Messung als Basis für das neue Instrument.
4. Modell zur Erfolgsmessung aus Kundensicht: Vorstellung des Return-on-Investment-Ansatzes und der Consulting Scorecard als Stand der Forschung.
5. Instrumentarium: Detaillierte Darstellung der drei Perspektiven (Kunde, Wirtschaftlichkeit, Intern) und der mathematischen Schritte zur Berechnung der Erfolgskennzahl.
6. Kritische Würdigung: Reflexion über die Grenzen des Modells, insbesondere hinsichtlich Komplexität, Datenerhebung und subjektiver Einflussfaktoren.
7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Anwendbarkeit des Instrumentariums als strategisches Werkzeug für Qualitätsmanagement und Wettbewerbsvorteile.
Erfolgsmessung, Unternehmensberatung, Benchmarking, Beratungsprojekte, Prozessqualität, Wissensmanagement, Kundenzufriedenheit, Projekt-Deckungsbeitrag, Vertrauensgüter, Consulting Scorecard, Qualitätsmanagement, Leistungsbeurteilung, Projektcontrolling, ROI-Ansatz, Wissenszuwachs
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Messsystems, mit dem Unternehmensberatungen den Erfolg ihrer Projekte intern vergleichbar machen können.
Die Schwerpunkte liegen auf Qualitätsmanagement, Evaluationsmethoden, der Wirtschaftlichkeit von Beratungsprojekten sowie der internen Wissensnutzung durch Berater.
Das Ziel ist die Erstellung eines praxisnahen Instrumentariums, das qualitative und quantitative Daten zu einer Kennzahl für den Projekterfolg kombiniert.
Die Autorin stützt sich unter anderem auf das Vier-Level-Modell von Kirkpatrick, den SERVQUAL-Ansatz und die Logik der Balanced Scorecard, übertragen auf den Consulting-Kontext.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Erfolgsfaktoren für drei Perspektiven (Kunden, Wirtschaftlichkeit, Interne Perspektive) und die mathematische Herleitung der finalen Erfolgskennzahl.
Wesentliche Begriffe sind Erfolgsmessung, Benchmarking, Projekt-Deckungsbeitrag, Prozessqualität und Wissenstransfer.
Beratungsleistungen gelten als Vertrauensgüter; zudem sind die Auswirkungen von Projekten schwer von externen Faktoren abgrenzbar und oft immateriell.
Es bezieht bewusst interne Faktoren wie Wissensgewinn des Beraters und Wirtschaftlichkeit für das Beratungshaus ein, statt sich nur auf die Kundensicht zu konzentrieren.
Es ist modular aufgebaut, sodass Beratungen die einzelnen Faktoren gewichten und an ihre spezifische Unternehmenskultur anpassen können.
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