Diplomarbeit, 2008
146 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1) Motivation zur Themenfindung
1.2) Aufbau dieser Arbeit
2. Ältere Menschen als Potenzial für die Bürgergesellschaft
2.1) Demografische Veränderungen
2.2) Flexibilisierung der Lebensläufe
2.3) Die Rolle gegensätzlicher Altersbilder in der Gesellschaft
2.4) Ältere Menschen als Akteure der Bürgergesellschaft
2.4.1) Bürgerschaftliches Engagement im Alter
2.4.2) Ehrenamt und Freiwilligenarbeit
2.5) Zusammenfassung
3. Ältere Menschen im Feld der internationalen Freiwilligendienste
3.1) Begriffe und Unterschiede
3.2) Angebot der internationalen Dienste
3.2.1) Workcamps und Familienworkcamps
3.2.2) Senior Experten Service, Werkhaus „Anti Rost“ und Co
3.2.3) Internationale Friedensdienste
3.3) Das Modellprojekt „Internationale Freiwilligendienste für unterschiedliche Lebensphasen“ (IFL)
3.3.1) Dauer des Dienstes und mögliche Einsatzländer
3.3.2) Trägerschaft
3.3.3) Konzeption und Zielsetzung
3.3.4.) Teilnahmevoraussetzungen
3.3.5) Bewerbung als internationaler Freiwilliger
3.3.6) Pädagogische Begleitung
3.3.7) Finanzierung
3.3.8) Weiterführung des Programmes
3.4) Gründe für einen internationalen Einsatz Älterer
3.5) Zusammenfassung
4. Methodik der empirischen Ermittlung
4.1) Wahl der Forschungsmethodik und ihre Grundlagen
4.1.1) Interpretative Sozialforschung
4.1.2) Wahl der narrativen Interviewmethode
4.1.3) Grundlagen des narrativen Interviews
4.2) Zugang zum Feld und Kontaktaufnahme
4.3) Gestaltung und Durchführung der Interviewsituationen
4.3.1) Verwendung eines Leitfadens
4.4) Art der Auswertung
4.5) Erfahrungen mit der Forschungsmethode
4.6) Zusammenfassung
5. Analyse der durchgeführten Interviews
5.1) Kurzportraits der Befragten
5.2) Motivation
5.3) Zugänge
5.4) Schwierigkeiten während des Einsatzes bzw. danach
5.5) Positive Erfahrungen während des Einsatzes bzw. danach
5.6) Generationsbezogene Spezifika
5.7) Persönlichkeitsentwicklung und Erkenntnisgewinn
5.8) Einschätzungen und Ausblicke der Freiwilligen für die Zukunft
5.9) Zusammenfassung
6. Diskussion und Interpretation der eigenen Ergebnisse
6.1) Die Gruppe der Interviewten
6.2) Wandel der Motive oder Entwicklung der Freiwilligen?
6.3) IFD für Ältere – nur für Gutsituierte?
6.4) IFD - Weg aus der Arbeitslosigkeit?
6.5) Trends der Freiwilligenarbeit?
6.6) Zusammenfassung
7. Forderungen zur Förderung von Möglichkeiten der IFD für Ältere
7.1) Abbau vorhandener Zugangsbarrieren
7.1.1) Verbesserung der Beratungs- und Informationsangebote
7.1.2) Flexibilisierung der Dienstdauer
7.1.3) Entwicklung neuer Finanzierungskonzepte
7.2) Sinnvolle Nutzung der Kompetenzen Älterer
7.3) Ausblick auf weitere Untersuchungen
7.4) Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der individuellen Beweggründe älterer Menschen für die Entscheidung, an einem internationalen Freiwilligendienst teilzunehmen, sowie die Analyse der dabei gemachten Erfahrungen unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen und Potenzialen dieser Altersgruppe.
3.3.3.1) Generationsoffenes Element
Bei dem IFL-Freiwilligenprojekt kommt es darauf an, Angehörige möglichst unterschiedlicher Altersgruppen für die Idee eines Auslandseinsatzes zu begeistern. Da gibt es zum einen die klassische Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die nach der Schule oder vor dem Studium sich eine Zeit lang im Ausland aufhalten und sich vielleicht auch in Bezug auf ihre spätere Berufswahl erst einmal orientieren möchten. Oder aber auch Erwachsene mittleren Alters, die sich im Rahmen eines Sabbaticals oder (un-) bezahlten Urlaub von Familie und Alltag eine Auszeit nehmen und sich vielleicht – beruflich oder privat – neu orientieren möchten.
Und schließlich werden in diesem Programm explizit auch Senioren (während und nach der Berufs- und Familienphase) angesprochen, denen es Freude bereitet, die individuell erworbenen Erfahrungen in ihrem Beruf bzw. ihrem Leben an Menschen im Ausland weiterzugeben. Von diesem gegenseitigen Austausch, welchem der Gedanke zugrundeliegt, dass die gemeinsame Arbeit von Leuten unterschiedlichen Alters einen ergänzenden Charakter besitzt, können dann alle Seiten profitieren.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation der Autorin zur Themenfindung und erläutert den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2. Ältere Menschen als Potenzial für die Bürgergesellschaft: Dieses Kapitel diskutiert den demografischen Wandel und die Bedeutung älterer Menschen als Akteure in der Bürgergesellschaft.
3. Ältere Menschen im Feld der internationalen Freiwilligendienste: Hier erfolgt eine Übersicht über verschiedene Dienstarten, das IFL-Modellprojekt sowie die Gründe für einen internationalen Einsatz Älterer.
4. Methodik der empirischen Ermittlung: Das Kapitel erläutert die Wahl der qualitativen Sozialforschung, insbesondere des narrativen Interviews, als methodischen Zugang.
5. Analyse der durchgeführten Interviews: Der Hauptteil bietet eine deskriptive Auswertung der Interviews unter Berücksichtigung von Motivation, Erfahrungen und Persönlichkeitsentwicklung.
6. Diskussion und Interpretation der eigenen Ergebnisse: Hier werden die Resultate in einen wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und kritisch diskutiert.
7. Forderungen zur Förderung von Möglichkeiten der IFD für Ältere: Abschließend werden Folgerungen zum Abbau von Barrieren und zur besseren Nutzung der Kompetenzen Älterer formuliert.
Internationale Freiwilligendienste, Ältere Menschen, Bürgerschaftliches Engagement, Demografischer Wandel, Ehrenamt, Modellprojekt IFL, Intergeneratives Lernen, Motivation, Empirische Untersuchung, Qualitative Sozialforschung, Lebenslauf, Auslandseinsatz, Kompetenznutzung, Freiwilligenarbeit, Generationendialog
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Erfahrungen älterer Menschen, die sich in internationalen Freiwilligendiensten engagieren, und untersucht deren individuelle Beweggründe und Erlebnisse.
Die zentralen Themen sind der demografische Wandel, die Rolle Älterer in der Bürgergesellschaft, die Ausgestaltung internationaler Freiwilligenprojekte sowie die Analyse subjektiver Erfahrungen im Ausland.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ältere Menschen als Ressource für das Gemeinwohl im internationalen Kontext aktiviert werden können und welche Hürden dabei bestehen.
Die Autorin nutzt Methoden der qualitativen Sozialforschung, insbesondere narrative Interviews, um die individuellen Biografien und Entscheidungsprozesse der Befragten detailliert zu erfassen.
Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung des Alters als gesellschaftliches Potenzial als auch die praktische Analyse der geführten Interviews mit ehemaligen und aktiven Freiwilligen.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören unter anderem internationale Freiwilligendienste, bürgerschaftliches Engagement, intergeneratives Lernen und die Lebensphase Alter.
Das Modellprojekt „Internationale Freiwilligendienste für unterschiedliche Lebensphasen“ (IFL) dient als spezifisches Beispiel, an dem die Möglichkeiten und Schwierigkeiten für ältere Freiwillige besonders deutlich illustriert werden können.
Die Reaktionen waren heterogen; während einige die Rückkehr als schwierigen Prozess empfanden, sahen andere den Einsatz als bereichernde Lebenserfahrung an, die ihr Bewusstsein nachhaltig veränderte.
Die Autorin fordert den Abbau von Zugangsbarrieren, eine flexiblere Gestaltung der Dienstdauer, bessere Informationsangebote sowie die Entwicklung neuer Finanzierungskonzepte für Ältere.
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