Diplomarbeit, 2007
101 Seiten, Note: 2,0
1. Begriffsbestimmung ganzheitlicher Entwicklung
2. Bewegung
2.1 Allgemeine Bedeutung der Bewegung für den Menschen
2.2 Bewegung und Wahrnehmung
2.3 Psychosoziale und gesundheitliche Bedeutung der Bewegung
2.4 Bedeutung der Bewegung speziell in der Lebensphase Jugend
2.5 Zusammenfassende Betrachtung des Kapitels Bewegung
3. Jugend und persönliche Entwicklung
3.1 Eingrenzung der Lebensphase Jugend
3.2 Entwicklungsaufgaben in der Jugendphase
3.2.1 Pubertät
3.2.2 Sexualität
3.2.3 Autonomieentwicklung und Ablösungsprozesse
3.2.4 Kognitive Entwicklung
3.2.5 Identitätsentwicklung
3.2.6 Selbstkonzeptentwicklung
3.3 Lebenswelt der Jugendlichen heute
3.3.1 Gesellschaftliche Entwicklungen und Vorgaben
3.3.2 Familie
3.3.3 Freizeit- und Gesundheitsverhalten
3.4 Bewegungsstatus Jugendlicher
3.5 Kritische Betrachtung der Erkenntnisse zu Jugend und ihrer persönlichen Entwicklung
4. Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung Jugendlicher in der Schule unter besonderer Berücksichtigung der Bewegung als beeinflussendes Moment
4.1 Schule als Lebenswelt
4.2 Das nordrhein-westfälische Schulsystem und seine Auswirkungen auf die Hauptschule als Schulform und deren Schüler
4.3 Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule
4.4 Stellenwert der Bewegung in der Sekundarstufe I am Beispiel Hauptschule
4.5 Zwischenfazit - Bewegungsangebote in die Schule!
5. Möglichkeiten der Förderung Jugendlicher über Bewegungsangebote in der Institution Schule
5.1 Grundlagen für Bewegungsangebote
5.1.1 Organisationsstruktur
5.1.2 Zielgruppe
5.1.3 Eigenschaften und Fähigkeiten des Pädagogen
5.1.4 Zielsetzung
5.1.5 Modellhafte Planung eines Bewegungsangebotes
5.2 Kooperationen Schule & außerschulische Partner
5.2.1 Eltern & Schule
5.2.2 Sportverein & Schule
5.3 Sport als Beispiel eines Bewegungsangebots der Schulsozialarbeit im Kontext der Regelschule (Sek. I)
5.3.1 Potenziale des Sport als mögliches Angebot zur Bewegungsförderung
5.3.2 Das Ballspiel ’TschoukBall’
5.4 ‚Bewegte Schule’ auch in der Sekundarstufe I
Die Arbeit untersucht, wie die Soziale Arbeit an Schulen durch bewegungsorientierte Angebote die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen fördern kann, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen und veränderter Lebenswelten.
3.2.1 Pubertät
In den Jahren zwischen 12 -16 sind die körperlichen Veränderungen am offensichtlichsten. „Dem Pubertierenden wächst nach und nach ein neuer, veränderter, erwachsener Körper zu.“ Der Jugendliche wird sich durch diese körperlichen Veränderungen stark seiner eigenen Geschlechterrolle bewusst, zudem fühlt er sich in seinem ‚neuen’ Körper anders als noch in der kindlichen Gestalt. Seine Wahrnehmung anderer Personen und ehemals unbefangen betrachteter Situationen ist verändert.
Allerdings wird diese Veränderung nicht allein durchlebt, die Körper der eigenen Freundinnen und Freunde durchlaufen die gleiche Entwicklung. Es wird sich mit deren Veränderungen auseinandergesetzt und verglichen. Zudem wird der Pubertierende mit perfekten Körpern der Medienwelt konfrontiert, es wird suggeriert wie ein Körper auszusehen hat, auch wenn dieser für die Betreffenden nicht zu erreichen ist.
Die einzelnen Reaktionen auf diese Veränderungen sind unterschiedlich. Während einige stolz sind auf erwachsene Körperformen, löst es bei anderen Angst aus, wieder andere machen sich zunächst wenig Gedanken über diese Veränderungen. Entscheidend ist dabei, wie die Umwelt reagiert: Werden Ideale vorgelebt, wird die Veränderung thematisiert, reagiert das direkte Umfeld positiv oder negativ auf den körperlichen Prozess?
1. Begriffsbestimmung ganzheitlicher Entwicklung: Definiert ganzheitliche Entwicklung als einen Prozess, der alle Bereiche menschlichen Seins umfasst und soziale, geistige, gefühlsmäßige sowie körperliche Komponenten integriert.
2. Bewegung: Erläutert die grundlegende Bedeutung von Bewegung für die menschliche Entwicklung, die Wahrnehmung sowie gesundheitliche Prävention, besonders in der Lebensphase Jugend.
3. Jugend und persönliche Entwicklung: Beschreibt die Lebensphase Jugend, zentrale Entwicklungsaufgaben, aktuelle Lebenswelten und die Risikolagen, die durch gesellschaftliche Veränderungen entstehen.
4. Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung Jugendlicher in der Schule unter besonderer Berücksichtigung der Bewegung als beeinflussendes Moment: Analysiert Schule als zentralen Lebensraum und untersucht kritisch das deutsche Schulsystem sowie den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Hinblick auf den Stellenwert der Bewegung.
5. Möglichkeiten der Förderung Jugendlicher über Bewegungsangebote in der Institution Schule: Stellt konkrete methodische Ansätze, Planungskonzepte und Kooperationsmöglichkeiten vor, um Bewegungsangebote in den Schulalltag zu integrieren.
Jugend, Persönlichkeitsentwicklung, Bewegung, Bewegungsförderung, Schule, Schulsozialarbeit, Lebenswelt, Ganzheitliche Entwicklung, Gesundheitsverhalten, Sozialisation, Pubertät, Körperwahrnehmung, Bewegte Schule, Sport, Kooperation.
Die Arbeit untersucht den Beitrag der Sozialen Arbeit an Schulen zur ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung Jugendlicher durch den Einsatz von Bewegungsangeboten.
Die Schwerpunkte liegen auf der Bedeutung der Bewegung für den Menschen, den Herausforderungen der Lebensphase Jugend und den Möglichkeiten der schulischen Implementierung von Bewegungsangeboten.
Ziel ist es, den Bedarf an sozialarbeiterischer Förderung zu verdeutlichen und Grundlagen für entwicklungsfördernde Angebote mit jugendtypischen Inhalten unter Einbeziehung von Bewegung zu erarbeiten.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und führt eine Bestandsaufnahme zum Bewegungsstatus Jugendlicher sowie zum schulischen Rahmen durch.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Bewegung, die Entwicklungsaufgaben im Jugendalter, die kritische Analyse des Schulsystems und praktische Möglichkeiten der Bewegungsförderung.
Zu den zentralen Begriffen gehören Jugendentwicklung, Bewegungsförderung, Lebensweltorientierung und Schulentwicklung.
Die Schule ist der vornehmliche Lebensort, an dem nahezu alle Jugendlichen erreicht werden können, was sie zum idealen Rahmen für präventive und fördernde Maßnahmen macht.
Dies ist ein umfassendes Grundkonzept, bei dem Bewegung als profilgebendes Element in alle Bereiche des schulischen Lernens und Lebens integriert wird.
Die Arbeit belegt, dass Jugendliche aus sozial benachteiligten Verhältnissen häufiger von Bewegungsarmut und gesundheitlichen Risiken betroffen sind, weshalb sie besonders von gezielten Förderangeboten profitieren.
Das Spiel soll durch seine nicht-normative, deeskalierende Art soziale Kompetenzen, Fairness und Freude an der Bewegung fördern und als Methode zur ganzheitlichen Entwicklung dienen.
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