Bachelorarbeit, 2014
36 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit analysiert den Rückzug der Russischen Föderation aus dem Statut von Rom des Internationalen Strafgerichtshofs. Sie befasst sich mit den möglichen Gründen für diesen Schritt und bewertet die rechtspolitischen Folgen. Die Arbeit zielt darauf ab, ein umfassendes Verständnis des Sachverhalts und seiner Implikationen zu vermitteln.
Das erste Kapitel behandelt die rechtliche und politische Bedeutung des Internationalen Strafgerichtshofs und analysiert die Rolle der Russischen Föderation im Statut von Rom. Das zweite Kapitel befasst sich mit den möglichen Gründen für den Rückzug der Russischen Föderation aus dem Statut von Rom. Die Arbeit analysiert die rechtlichen und politischen Hintergründe des Rückzugs sowie die Motive der Russischen Föderation. Das dritte Kapitel befasst sich mit den rechtspolitischen Folgen des Rückzugs der Russischen Föderation aus dem Statut von Rom. Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Rückzugs auf den Internationalen Strafgerichtshof und auf die Russische Föderation. Abschließend werden die zukünftigen Entwicklungen im Bereich des Völkerstrafrechts im Kontext des Rückzugs der Russischen Föderation analysiert.
Internationaler Strafgerichtshof, Statut von Rom, Russische Föderation, Völkerstrafrecht, Rechtspolitik, Internationales Recht, Völkerrecht, Strafrecht, Rückzug, Folgen, Auswirkungen, Zukunft, Entwicklungen, Analyse, Bedeutung.
Mögliche Gründe sind die Ablehnung der Rechtsprechung des ICC in Bezug auf aktuelle Ermittlungen sowie die Wahrung der nationalen Souveränität gegenüber internationaler Justiz.
Der ICC ist eine permanente Institution zur Verfolgung schwerster Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermord und Kriegsverbrechen auf internationaler Ebene.
Russland unterliegt damit nicht mehr der direkten Gerichtsbarkeit des Statuts, was politische Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen, insbesondere zu Europa, hat.
Als ständiges Mitglied im Sicherheitsrat kann Russland weiterhin Einfluss auf Überweisungen von Fällen an den ICC nehmen, auch ohne selbst Vertragsstaat zu sein.
Es ist das Prinzip, dass nicht nur Staaten, sondern auch Einzelpersonen für internationale Verbrechen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden können.
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