Doktorarbeit / Dissertation, 2022
103 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Relevanz des Themas und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Methodischer Aufbau der Arbeit
2. Ausstieg aus dem Pflegeberuf
2.1 Definition „Pflexit“ – der Ausstieg aus der Pflege
2.2 Gründe für den Ausstieg
2.3 Aktuelle Zahlen und Fakten
2.4 Motivation zum Ergreifen des Berufes Pflegekraft
2.5 Exkurs: Abgrenzung extrinsische und intrinsische Motivation
3. Patientenzufriedenheit
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Abhängigkeitsfaktoren bei der Beurteilung der Versorgungsqualität
4. Empirischer Teil
4.1 Forschungsfrage: Welchen Einfluss hat die intrinsische Motivation der Pflegekräfte auf die subjektiv empfundene Versorgungsqualität und damit verbundene Zufriedenheit der PatientInnen
4.2 Rechtfertigung der Forschungsmethode
4.3 Methodik der systematischen Literaturrecherche
4.4 Wahl des Erhebungsinstruments: Experteninterview
4.4.1 Interviewleitfaden
4.4.2 Methode der Auswertung
4.5 Umgang mit Gütekriterien empirischer Sozialforschung
5. Finale Erkenntnisse aus Theorie und Praxis
6. Diskussion
6.1 Handlungsempfehlungen für Klinikverantwortliche
6.2 Kritische Reflexion
6.3 Ansatzpunkte für weitere Forschungsvorhaben
7. Conclusio
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der intrinsischen Motivation von Pflegekräften und der von PatientInnen wahrgenommenen Versorgungsqualität. Ziel ist es, das durch den Fachkräftemangel verschärfte Spannungsfeld zu beleuchten und Handlungsoptionen für das Klinikmanagement aufzuzeigen, um sowohl die Mitarbeiter- als auch die Patientenzufriedenheit zu steigern.
Methodischer Aufbau der Arbeit
Die Forschungsfrage wird in dieser Arbeit anhand einer hybriden Untersuchung beantwortet, die induktive Forschung mittels Interviews von ExpertInnen und PatientInnen, und deduktiver Recherche aktueller Literatur aus dem gesamten Themenspektrum, kombiniert. Im ersten Schritt werden Fakten zum Thema „Pflexit“, also dem Ausstieg aus dem Pflegeberuf sowie die Motivation für die Berufswahl gesammelt und durch Recherche und Literaturarbeit, aber auch anhand einer breitgefächerten Analyse verschiedenster Standpunkte gefestigt. Im nächsten Schritt werden die gewonnenen Erkenntnisse durch empirische Forschung ergänzt oder in Frage gestellt. Mittels qualitativer Befragungen von PatientInnen werden Erkenntnisse zu empfundener Motivation der Pflegekräfte, aber auch zur eigenen Zufriedenheit gewonnen. Dies geschieht durch halbstrukturierte Leitfaden-Interviews, die das Gespräch zielgerichtet führen, durch Voreingenommenheit jedoch nicht verfälschen.
So wird das Interview strukturiert, gibt aber Raum für zusätzliche Impulse oder Erlebnisse. Zusätzlich wird das Spannungsfeld durch weitere Experteninterviews beleuchtet. Hier sollen Geschäftsführer anderer Kliniken und pflegerische Führungskräfte befragt werden, um das Bild zu vervollständigen.
Durch die dreiseitige Beleuchtung der Thematik sollen neue Aufschlüsse gewonnen werden, indessen gleichzeitig Ideen zur Lösung möglicher Probleme entwickelt werden. Theorie und Praxis können so optimal in Abgleich gebracht werden. Nach Auswertung der Befragungen von PatientInnen und Beteiligten am Prozess deren Versorgung werden die Ergebnisse mit den Erkenntnissen der Literaturrecherche abgeglichen. Durch diese Art der Zusammenführung von praktischen und theoretischen Resultaten sollen neue Einsichten zur Verbesserung der Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit erlangt werden.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Problem des Fachkräftemangels in der Pflege ein und definiert die Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2. Ausstieg aus dem Pflegeberuf: Hier werden der Begriff „Pflexit“, aktuelle Zahlen und Fakten sowie die vielfältigen Gründe für den Berufsausstieg wissenschaftlich erörtert.
3. Patientenzufriedenheit: Dieses Kapitel klärt den Begriff der Patientenzufriedenheit und analysiert kritisch die beeinflussenden Abhängigkeitsfaktoren bei der Messung von Versorgungsqualität.
4. Empirischer Teil: Die Methodik wird detailliert erläutert, inklusive der Rechtfertigung der Experteninterviews, der Literaturrecherche und der systematischen Auswertung nach Mayring.
5. Finale Erkenntnisse aus Theorie und Praxis: Die Ergebnisse der Interviews werden mit den theoretischen Grundlagen abgeglichen und die gewonnenen Erkenntnisse profiliert dargestellt.
6. Diskussion: Dieses Kapitel liefert auf Basis der Ergebnisse konkrete Handlungsempfehlungen für das Management und reflektiert die Stärken sowie Limitationen der Studie.
7. Conclusio: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass die Steigerung der Patientenzufriedenheit und die Mitarbeiterbindung durch Motivationsförderung essenziell für die wirtschaftliche Klinikzukunft sind.
Fachkräftemangel, Pflexit, Intrinsische Motivation, Pflegequalität, Patientenzufriedenheit, Pflegepersonal, Arbeitsbelastung, Experteninterviews, Inhaltsanalyse nach Mayring, Qualitätsmanagement, Mitarbeiterbindung, Gesundheitswesen, Klinikmanagement, Versorgungsqualität, Arbeitsmotivation
Es geht um die Untersuchung der Beziehung zwischen der intrinsischen Motivation von Pflegekräften und der subjektiv wahrgenommenen Qualität der Patientenversorgung im Kontext des aktuellen Fachkräftemangels.
Die Arbeit behandelt den sogenannten „Pflexit“, die Faktoren der Patientenzufriedenheit, die intrinsische Arbeitsmotivation, moderne Methoden der qualitativen Sozialforschung und konkrete Strategien zur Mitarbeiterführung.
Das Ziel ist es, aufzudecken, wie sich die Motivation des Pflegepersonals auf die Patientenzufriedenheit auswirkt, um daraus neue Impulse für das Management in Kliniken zur Verbesserung der Situation zu gewinnen.
Es handelt sich um eine hybride Untersuchung. Verwendet wird die qualitative Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring, basierend auf halbstrukturierten Experteninterviews, ergänzt durch eine systematische Fachliteraturrecherche.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Pflegenotstands und der Motivationspsychologie sowie in eine empirische Studie, in der Interviews mit 13 PatientInnen und ExpertInnen ausgewertet werden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Pflexit, Pflegequalität, intrinsische Motivation, Patientenzufriedenheit und Fachkräftemangel charakterisieren.
Der Zeitpunkt ist essenziell: Zu früh befragte PatientInnen haben noch wenig Erfahrung, zu spät befragte leiden unter Erinnerungsfehlern, und Befragungen kurz vor der Entlassung können durch den sogenannten Halo-Effekt (Freude über die Entlassung) verzerrt werden.
Führungskräfte müssen ein Umfeld schaffen, das die psychologischen Bedürfnisse nach Kompetenz, Autonomie und sozialer Zugehörigkeit befriedigt, um eine intrinsische Motivation zu fördern und somit langfristig die Qualität der Patientenversorgung zu sichern.
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