Bachelorarbeit, 2022
54 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Forschungsmethodik
3 Erklärung und Definitionen der Begrifflichkeiten
3.1 Der Strafvollzug
3.2 Resozialisierung
4 Soziale Arbeit im Strafvollzug
4.1 Aufgaben des Sozialen Dienstes im Strafvollzug
4.2 Hilfs- und Behandlungsmaßnahmen durch den Sozialen Dienst
4.3 Dokumentation der Sozialen Arbeit
5 Die Sozialtherapie im Justizvollzug
5.1 Die Sozialtherapeutische Abteilung der JVA Burg
5.2 Sozialer Dienst im Behandlungs- und Aufnahmebereich der SothA
5.3 Behandlung in der Sozialtherapeutischen Abteilung
5.4 Behandlungsmaßnahmen der Sozialtherapeutischen Abteilung
5.4.1 Einzelne Behandlungsangebote
5.4.2 Gruppentherapeutische Angebote
5.4.3 Freizeitorientierte Behandlungsmaßnahmen
5.4.4 Andere resozialisierungsfördernde Methoden
6 Lockerungen im Strafvollzug
6.1 Lockerungsmaßnahmen im Strafvollzug
6.2 Lockerungsmaßnahme Offener Vollzug
7 Entlassung und Nachsorge
7.1 Entlassungsphase
7.2 Nachsorge
8 Ambulante Maßnahmen zur Resozialisierung
8.1 Die Straffälligenhilfe
8.1.1 Die Straffälligenhilfe – der Soziale Dienst der Justiz
8.1.2 Die freie Straffälligenhilfe
9 Wirksamkeit von Resozialisierung
10 Ausblick
11 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, durch welche Kriterien eine Resozialisierung von Strafgefangenen erfolgreich erreicht werden kann, um eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu fördern. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welche qualitativen Behandlungsmaßnahmen notwendig sind, um dieses Vollzugsziel nachhaltig zu sichern.
Anti-Gewalt- Training (A-G-T)
Das Ziel des A-G-T ist, Gewalttäter von der Begehung erneuter Gewalttaten abzuhalten. In diesem Training sollen die Gefangenen ihre Selbstbeherrschung über den Umgang mit Sprache zurückgewinnen und sich die Sinnlosigkeit ihres Verhaltens (bei körperlichen Auseinandersetzungen) bewusstmachen. Weiterhin soll den Gefangenen die Situation ihrer Opfer nähergebracht werden sowie die bestehenden Verleugnungs- und Rechtfertigungsgründe als solche aufgezeigt, damit die Gefangenen lernen, sich ihrem Handeln zu stellen. Den Gefangenen werden Methoden vermittelt, welche sie in wiederkehrenden Stress- und Provokationssituationen nutzen können, um angemessen zu reagieren. Die Täter sollen erkennen, dass sie ihre eigene Hilflosigkeit auf Kosten ihrer Opfer ausgeglichen haben, um so kurzfristig das eigene Selbstwertgefühl aufzuwerten.
Dabei geht es um das Kennenlernen worauf er/sie stolz sein kann und dafür Anstrengungsbereitschaft (Ausdauer, Kraft, Konzentration) erlernen. Übungen zur Entspannung sind dabei für den Körper und Geist nützliche Instrumente. Ein weiteres Lernziel ist, Nähe zu anderen Menschen zuzulassen in Form von Anschauen oder Körperkontakt. Durch den Aufbau einer Hemmschwelle gegenüber Gewalt, sollen sie die Einzigartigkeit eines jeden Individuums respektieren lernen. Im A-G-T werden soziale Kompetenzen vermittelt, die bewirken sich in andere Menschen hineinversetzen zu können, um ihnen mit Respekt zu begegnen. Die Teilnahme zum A-G-T erfolgt auf Empfehlung der Fachdienste (Sozialarbeiter, Psychologen). Sie wird als Behandlungsmaßnahme im Vollzugsplan festgeschrieben.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Resozialisierung ein und verdeutlicht das politische Ziel, straffällig gewordene Menschen erfolgreich in die Freiheit zu entlassen.
2 Forschungsmethodik: Hier wird das methodische Vorgehen erläutert, welches auf einer systematischen Literaturanalyse zur Beantwortung der Forschungsfrage basiert.
3 Erklärung und Definitionen der Begrifflichkeiten: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Strafvollzug und Resozialisierung und beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen.
4 Soziale Arbeit im Strafvollzug: Hier werden die spezifischen Aufgaben und Arbeitsbereiche des Sozialen Dienstes innerhalb des Justizvollzugs beschrieben.
5 Die Sozialtherapie im Justizvollzug: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten der Sozialtherapeutischen Abteilung (SothA) sowie deren spezifische Therapieangebote.
6 Lockerungen im Strafvollzug: Hier wird die Bedeutung von Lockerungsmaßnahmen für den Resozialisierungsprozess und die Erprobung in Freiheit dargelegt.
7 Entlassung und Nachsorge: Dieses Kapitel behandelt die strategische Entlassungsvorbereitung und die Notwendigkeit nachgehender Betreuungsangebote.
8 Ambulante Maßnahmen zur Resozialisierung: Hier steht die Straffälligenhilfe und die Rolle externer Unterstützungssysteme im Fokus.
9 Wirksamkeit von Resozialisierung: Das Kapitel evaluiert den Erfolg von Resozialisierungsmaßnahmen anhand von Rückfallstatistiken und wissenschaftlichen Erkenntnissen.
10 Ausblick: Hier werden künftige Anforderungen an die Gesetzgebung und die personelle Ausstattung zur Effizienzsteigerung des Vollzugs diskutiert.
11 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zur Wirksamkeit der Sozialen Arbeit und der Behandlungsformen zusammen.
Resozialisierung, Strafvollzug, Soziale Arbeit, Sozialtherapeutische Abteilung, Straffälligenhilfe, Rückfallvermeidung, Behandlungsmethoden, Übergangsmanagement, Bewährungshilfe, Behandlungsuntersuchung, Vollzugsplan, Fachdienst, Sozialpädagogik, Lockerungsmaßnahmen, Kriminalprävention.
Die Arbeit analysiert die Methoden und Behandlungsangebote der Sozialen Arbeit im Strafvollzug, die darauf abzielen, Gefangene nach der Haft erfolgreich und straffrei in die Gesellschaft zu integrieren.
Die Themenfelder umfassen die rechtlichen Grundlagen des Vollzugs, die Arbeit des Sozialen Dienstes, spezielle sozialtherapeutische Programme, Lockerungsmaßnahmen sowie ambulante Hilfestellungen wie die Straffälligenhilfe.
Das Hauptziel ist zu klären, durch welche Kriterien eine erfolgreiche Resozialisierung erreicht werden kann, insbesondere in Bezug auf die Qualität und Wirksamkeit der eingesetzten Behandlungsmaßnahmen.
Die Arbeit nutzt die Methode der systematischen Literaturanalyse, bei der wissenschaftliche Datenbanken und Fachliteratur ausgewertet wurden, um das aktuelle Wissen zur Resozialisierung zusammenzuführen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Arbeit des Sozialen Dienstes im Regelvollzug, die therapeutischen Ansätze in der Sozialtherapeutischen Abteilung (SothA) und die Bedeutung von Haftlockerungen sowie Nachsorge für eine nachhaltige Wiedereingliederung.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Resozialisierung, Strafvollzug, Soziale Arbeit, Rückfallvermeidung und Übergangsmanagement charakterisieren.
Während der Regelvollzug auf standardisierte Behandlungsmethoden setzt, bietet die SothA durch kombinierte Maßnahmen und ein therapeutisches Milieu eine intensivere, individuellere Einwirkung auf Gefangene mit spezifischen Störungsbildern oder hoher Rückfallgefährdung.
Die Dokumentation dient als wichtiger Bestandteil für den Nachweis von Gesprächen, die fachliche Zuarbeit für Vollzugspläne sowie als Entscheidungsgrundlage für Behörden bei Lockerungsgewährungen oder Entlassungsvorbereitungen.
Sie gilt als zentraler Bestandteil, der bereits mit Beginn der Inhaftierung startet, da langfristige Therapieeffekte nur dann gesichert werden können, wenn der Übergang in die Freiheit durch ein stabiles Übergangsmanagement vorbereitet wird.
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