Fachbuch, 2001
321 Seiten
Anna Achmatowa
Isabel Allende
Bettina von Arnim
Ingeborg Bachmann
Vicki Baum
Harriet Beecher-Stowe
Tania Blixen
Enid Blyton
Anne, Charlotte und Emily Jane Brontë
Christine Brückner
Pearl S. Buck
Carmen Sylva
Barbara Cartland
Rosalía de Castro de Murguía
Agatha Christie
Patricia Cornwell
Hedwig Courths-Mahler
Utta Danella
Gracia Deledda
Emily Dickinson
Daphne du Maurier
Marie von Ebner-Eschenbach
George Eliot
Anne Frank
Nadine Gordimer
Thomasine Gyllembourg
Klementyna Hoffmanowa
Sarah Orne Jewett
Anna Luise Karsch
Helen Keller
Marie-Madeleine Gräfin von La Fayette
Selma Lagerlöf
Sophie La Roche
Astrid Lindgren
Katherine Mansfield
Karin Michaëlis
Gabriela Mistral
Tony Morrison
Bozena Nemcová
Sandra Paretti
Ida Pfeiffer
Nelly Sachs
George Sand
Sappho
Caroline von Schlegel
Anna Seghers
Anne Sexton
Mary Shelley
Edit Sitwell
Edit Södergran
Johanna Spyri
Madame de Staël
Gertrude Stein
Sigrid Undset
Else Ury
Wilhelmine Markgräfin von Bayreuth
Anna Wimschneider
Virginia Woolf
Marguerite Yourcenar
Marina Zwetajewa
Weitere Schriftstellerinnen
Dieses Buch dokumentiert die Lebens- und Werkgeschichten zahlreicher bedeutender Schriftstellerinnen und Lyrikerinnen. Das Hauptziel der Publikation ist es, die oft von Widerständen, persönlichen Schicksalsschlägen und gesellschaftlichen Vorurteilen geprägten Wege dieser Frauen aufzuzeigen und ihre literarischen Errungenschaften in Wort und Bild zu würdigen.
Isabell Allende
Chiles bekannteste Autorin ist die Schriftstellerin Isabel Allende. Aus ihrer Feder stammen die Romane „Das Geisterhaus“ und „Eva Luna“, die Weltbestseller wurden. Ihr Buch „Paula“ über das Schicksal ihrer in tiefes Koma gefallenen Tochter, das in Tagen und Wochen größter Verzweiflung entstand, berührte Leserinnen und Leserinnen in aller Welt. Isabels Onkel war der chilenische Staatspräsident Salvador Allende (1908–1973), der im Spätsommer 1973 bei einem Militärputsch sein Leben verlor.
Isabel Allende kam am 8. August 1942 als Tochter des Diplomaten Tomás Allende und seiner Frau Francisca Llona, genannt „Doña Panchita“, in der peruanischen Hauptstadt Lima zur Welt. Ihre Eltern ließen sich scheiden, als sie erst drei Jahre alt war. Die Mutter kehrte mit ihren drei kleinen Kindern in ihr Elternhaus in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile zurück.
1953 heiratete die Mutter den Diplomaten Ramón Huidobro, mit dem sie und ihre Kinder zunächst in Bolivien und später im Libanon lebten. In Bolivien besuchte Isabel eine nordamerikanische Privatschule, im Libanon eine englische Privatschule. Im Jahr der Suezkanal-Krise 1958 kehrte sie nach Chile zurück und beendete dort ihre Studien. Damals begegnete sie dem Maschinenbau-Studenten Miguel Frías.
Anna Achmatowa: Diese Dichterin prägte die russische Poesie trotz jahrelanger Verbote und persönlicher Schicksalsschläge unter dem Stalinterror.
Isabel Allende: Die chilenische Bestsellerautorin erlangte durch ihre Familiensagas Weltruhm und verarbeitete private Traumata in ihrer Literatur.
Bettina von Arnim: Als Schlüsselfigur der Romantik verband sie literarische Kreativität mit sozialkritischem Engagement ihrer Zeit.
Ingeborg Bachmann: Die österreichische Grenzgängerin hinterließ ein hochgelobtes Werk, das unter tragischen Umständen und in einer schwierigen Zeit entstand.
Vicki Baum: Als vielgelesene Autorin des 20. Jahrhunderts zeichnete sie sich durch packende Handlungsführungen und einen flüssigen Stil aus.
Harriet Beecher-Stowe: Ihre couragierte Auseinandersetzung mit der Sklaverei im Bestseller „Onkel Toms Hütte“ erregte weltweit Aufsehen.
Tania Blixen: Die dänische Schriftstellerin schuf international beachtete Werke, die oft von ihren Erfahrungen in Afrika und ihrem wechselvollen Leben geprägt waren.
Enid Blyton: Als eine der produktivsten Kinderbuchautorinnen erreichte sie ein Millionenpublikum und prägte Generationen von jungen Lesern.
Anne, Charlotte und Emily Jane Brontë: Dieses berühmte Autorentrio aus England behauptete sich trotz widriger Umstände in der Literaturwelt.
Christine Brückner: Die als „Enkelin Fontanes“ bezeichnete Autorin erreichte mit ihren Familienromanen ein breites deutsches Publikum.
Pearl S. Buck: Als Mittlerin zwischen Ost und West verarbeitete sie ihre langjährigen Erfahrungen in China zu literarischen Welterfolgen.
Carmen Sylva: Die als Königin von Rumänien wirkende Dichterin war eine resolute und tatkräftige Förderin der Kultur.
Barbara Cartland: Als „Königin der Romanzen“ erreichte sie mit ihren Liebesgeschichten eine beispiellose globale Leserschaft.
Schriftstellerinnen, Biographie, Weltliteratur, Romane, Lyrik, Emanzipation, Autorinnenleben, 20. Jahrhundert, Literaturgeschichte, Widerstand, Zeitgeschichte, Frauenbewegung, Schriftsteller, literarisches Werk, Bestseller.
Das Werk versammelt zahlreiche Kurzbiographien berühmter Schriftstellerinnen und Lyrikerinnen, um deren Leben, Schaffen und Überlebenskampf in oft patriarchalisch geprägten Gesellschaften zu porträtieren.
Die Arbeit beleuchtet vor allem die literarische Karriere, die persönlichen Herausforderungen, den Umgang mit gesellschaftlichen Widerständen und die historischen Kontexte, in denen die Autorinnen wirkten.
Ziel ist es, das Bewusstsein für die Lebensleistung dieser talentierten Frauen zu schärfen und zu zeigen, wie sie trotz vielfältiger Hürden ihre literarischen Ambitionen durchsetzten.
Es handelt sich um eine biographische Dokumentation, die auf fundierten historischen Quellen und zeugnishaften Beschreibungen der Lebensläufe basiert.
Im Hauptteil werden nacheinander verschiedene Autorinnen von der Antike (Sappho) bis zum 20. Jahrhundert vorgestellt, wobei jeweils Werdegang, Hauptwerke und persönliche Schicksale im Fokus stehen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Schriftstellerinnen, Weltliteratur, Emanzipation, Literaturgeschichte und Zeitgeschichte charakterisiert.
Bachmann verarbeitete persönliche Trauer und die gesellschaftliche Last der Nachkriegszeit durch ihre Dichtung und schuf Visionen, die den Zustand des Menschen kritisch hinterfragten.
Der Krieg zwang Seghers in das Exil, wo sie ihr Hauptwerk „Das siebte Kreuz“ verfasste, das ihre antifaschistische Haltung und ihr politisches Bewusstsein eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Es dient als eines der ergreifendsten Zeugnisse jüdischen Schicksals im „Dritten Reich“ und hat durch seine Authentizität Millionen von Menschen weltweit berührt.
Trotz der Unterdrückung durch das sowjetische Regime und privater Krisen war das Schreiben für Zwetajewa ein essenzieller Teil ihrer Existenz, den sie bis zur physischen und psychischen Erschöpfung verfolgte.
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