Bachelorarbeit, 2009
122 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Problemaufriss
2.1 Gesellschaftliche und berufliche Relevanz
2.2 Begründung des Forschungsanliegens und aktueller Forschungsstand
2.3 Frage- und Zielstellung
2.4 Vorgehensweise und Methodenauswahl
3 Theoretischer Teil
3.1 Literaturrecherche
3.2 Erläuterung relevanter Begriffe
3.3 Das Burnout-Syndrom
3.3.1 Herkunft und Begrifflichkeit
3.3.2 Versuch einer Definition
3.4 Abgrenzungsversuch zur Stresstheorie
3.5 Darstellung von Burnout-Konzepten mit Bezug zur Forschungsfrage
3.5.1 Das Konzept von Freudenberger
3.5.2 Das Konzept von Burisch
3.5.3 Das Konzept von Pines, Aronson und Kafry
3.5.4 Das Konzept von Maslach und Jackson
3.6 Erkenntnisse zum Einfluss des Arbeitsklimas anhand von Studien
3.7 Zusammenfassung der Ergebnisse des theoretischen Teils
4 Empirischer Teil
4.1 Methodisches Vorgehen bei der empirischen Datenerhebung
4.2 Interviewauswertung I: Darstellung der Kategorien und Interpretation
4.3 Interviewauswertung II: Ergebnisse bezüglich Burnout-Dimensionen
4.4 Zusammenfassung der Ergebnisse des empirischen Teils
5 Schlussteil
5.1 Diskussion mit Verzahnung von Theorie und Empirie
5.2 Kritische Reflexion der Forschungsarbeit
5.3 Schlussfolgerung und Ausblick
5.4 Zusammenfassung
6 Thesen
7 Quellenverzeichnis
7.1 Literaturquellen
7.2 Internetquellen
8 Anhang
8.1 Interviewleitfaden
8.2 Transkript: Interview 1 mit Frau A. vom 17.03.2009
8.3 Transkript: Interview 2 mit Herr B. vom 24.03.2009
8.4 Transkript: Interview 3 mit Herr C. vom 24.03.2009
8.5 Transkript: Interview 4 mit Frau D. vom 30.03.3009
Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Arbeitsklima in pflegerischen Teams in der Akutgeriatrie und dem Risiko der Entwicklung eines Burnout-Syndroms bei den Mitarbeitenden. Das primäre Ziel ist es, Einflussfaktoren auf das Arbeitsklima zu identifizieren, die Pflegenden für die Anzeichen von Burnout zu sensibilisieren und die Bedeutung von Teamstrukturen und sozialer Unterstützung als präventive Schutzfaktoren aufzuzeigen.
3.5.1 Das Konzept von Freudenberger
Freudenberger gilt als erster Initiator einer Definition des Begriffes Burnout. Er machte Beobachtungen an sich selbst und ehrenamtlichen Helfern einer psychosozialen Versorgungseinrichtung. Dabei stellte er fest, dass vor allem Mitarbeiter, die am engagiertesten waren, Zeichen von Ermüdung und Kraftlosigkeit zeigten. Da diese Personen oftmals sehr zielstrebig und ehrgeizig sind und sich an hochgesetzten Zielen orientieren, die sie oftmals gar nicht erfüllen können, sind sie besonders oft vom Burnout betroffen. Freudenberger und North beschreiben in ihrer gemeinsamen Publikation von 1995 zwölf Phasen des Burnout Zyklus, die von den Betroffenen durchlaufen werden, wobei diese Phasen nicht folgend hintereinander ablaufen müssen. Wie schon vorangestellt, beschreiben sie die erste Phase ihres Prozessmodelles mit Menschen, die einen übersteigerten Ehrgeiz besitzen. Diese Menschen entwickeln häufig eine Verbissenheit in der Erreichung ihrer Ziele, um erfolgreich zu sein.
Die zweite Phase beinhaltet, dass die Erreichung der Ziele immer schwieriger wird, da diese oft nach Erreichung noch höher gesetzt werden. Daraus folgt ein noch stärkerer Mitteleinsatz.
Die dritte Phase ergibt sich aus der zweiten, da hier zum Erreichen der hochgesteckten Ziele, die eigenen Anliegen vernachlässigt werden müssen.
In der vierten Phase wird dem Betroffenen klar, dass ein Ungleichgewicht zwischen dem Erreichen von selbst- oder fremdgesetzten Zielen und seinen eigenen Bedürfnissen vorliegt. Er beginnt jedoch diese weiter zu vernachlässigen.
1 Einleitung: Einführung in das Thema Burnout in der Pflege mit Fokus auf das belastende Setting der Akutgeriatrie und die Forschungsfrage.
2 Problemaufriss: Darstellung der gesellschaftlichen Relevanz und der spezifischen Belastungen durch ökonomischen Druck und demografischen Wandel.
3 Theoretischer Teil: Analyse verschiedener Burnout-Konzepte und deren Bezug zu Stresstheorien sowie eine Literaturübersicht zum Einfluss des Arbeitsklimas.
4 Empirischer Teil: Detaillierte Beschreibung der qualitativen Interviewstudie, Kategorisierung der Ergebnisse und Auswertung bezüglich Burnout-Dimensionen.
5 Schlussteil: Zusammenführende Diskussion der theoretischen Erkenntnisse mit den empirischen Daten, kritische Reflexion der Methodik und ein Ausblick.
6 Thesen: Zusammenstellung der zentralen Erkenntnisse der Bachelorarbeit in prägnanter Form.
Burnout, Arbeitsklima, Akutgeriatrie, Gesundheits- und Krankenpflege, Soziale Unterstützung, Pflegepersonal, Stressbewältigung, Teamdynamik, Psychohygiene, Belastungsfaktoren, Arbeitsanforderungen, Berufliches Engagement, Prävention, Qualifizierung, Arbeitszufriedenheit
Die Arbeit analysiert die Zusammenhänge zwischen dem Arbeitsklima in pflegerischen Teams und der Entstehung von Burnout-Symptomen, speziell im fachlichen Setting der Akutgeriatrie.
Zentrale Themen sind das Burnout-Syndrom, verschiedene theoretische Burnout-Konzepte, die Auswirkungen von Stresstheorien, die soziale Unterstützung durch Teammitglieder und Vorgesetzte sowie die Arbeitsbedingungen in der Geriatrie.
Die Arbeit geht der Frage nach, welchen Zusammenhang es zwischen dem Arbeitsklima im pflegerischen Team einer Akutgeriatrie und dem Risiko gibt, an Burnout zu erkranken.
Die Autoren nutzen eine Kombination aus einer systematischen Literaturanalyse und einer qualitativen empirischen Erhebung in Form von halbstrukturierten Leitfadeninterviews mit vier Pflegekräften.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Abschnitt, der existierende Burnout-Modelle und Studien zum Arbeitsklima beleuchtet, sowie einen empirischen Teil, der die Ergebnisse aus den Interviews durch Kategorienbildung interpretiert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Burnout, Arbeitsklima, Akutgeriatrie, Soziale Unterstützung, Pflegepersonal und Belastungsfaktoren beschreiben.
Die Interviews verdeutlichen, dass die Führungsebene eine zentrale Vorbild- und Steuerungsfunktion innehat; eine kompetente und unterstützende Leitung wirkt positiv, während launenhaftes Verhalten oder fehlende Anerkennung das Teamklima massiv belasten kann.
Der Mangel an Zeit und Personal führt zu einer Diskrepanz zwischen dem beruflichen Anspruch (gut pflegen wollen) und der Realität, was bei den Pflegenden zu Frustration, Überlastung und dem Gefühl der Hilflosigkeit führt.
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