Masterarbeit, 2022
62 Seiten, Note: 1,3
Die Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung einer konzept-basierten Intervention zur Reduktion des Other-'Race'-Effektes (ORE). Ziel ist es, die Rolle konzeptueller Informationen auf die Gesichtserkennung und den ORE zu untersuchen und eine Intervention zu entwickeln, die diesen Effekt reduzieren kann. Die Arbeit zielt darauf ab, den Einfluss von konzeptuellen Informationen auf die Wiedererkennungsleistung von Gesichtern zu erforschen und die Wirksamkeit einer konzeptuellen Intervention zu bewerten.
Die Einleitung stellt den Other-'Race'-Effekt vor, beleuchtet den aktuellen Stand der Forschung und definiert die Fragestellung der Masterarbeit. Kapitel 2 widmet sich der Theorie und betrachtet die Grundlagen der Gesichtserkennung, Erklärungsmodelle des ORE und die Rolle von konzeptuellen Informationen. Kapitel 3 beschreibt die Methodik der Untersuchung, einschließlich Stichprobe, Vorgehen und verwendetem Material. Die Ergebnisse der Studie werden in Kapitel 4 präsentiert. Die Diskussion in Kapitel 5 interpretiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund der Theorie, analysiert Limitationen der Studie und beleuchtet theoretische und praktische Implikationen. Die Arbeit endet mit einem Fazit, das die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst.
Other-Race-Effekt, Gesichtserkennung, konzeptuelle Intervention, Wiedererkennungsleistung, Sensitivität, False Alarm, Erklärungsmodelle, konzeptuelle Informationen, visuelle Expertise, MENAT-Gesichter, Stimulusmaterial, Datenanalyse, t-Tests, ANOVA, Limitationen, theoretische und praktische Implikationen.
Der ORE beschreibt das Phänomen, dass Menschen Gesichter der eigenen Ethnie besser wiedererkennen als Gesichter anderer Ethnien.
Konzeptuelle Informationen (z. B. "Wem sieht diese Person ähnlich?") scheinen einen ebenso wichtigen Einfluss auf den ORE zu haben wie die rein visuelle Expertise.
Eine Gruppe von Testpersonen erhielt während der Lernphase die konzeptuelle Instruktion, aktiv nach Ähnlichkeiten zu bekannten Personen zu suchen, um die Wiedererkennungsleistung zu steigern.
Es wurden weiße Stimulusgesichter sowie MENAT-Gesichter (Middle East and North Africa) verwendet, um die Wiedererkennungsleistung weißer Testpersonen zu vergleichen.
Die Arbeit untersucht mittels einer ANOVA und t-Tests, ob die konzeptuelle Instruktion den Unterschied in der Wiedererkennungsleistung zwischen den Ethnien verringern oder aufheben konnte.
Die Ergebnisse könnten zur Entwicklung von Trainingsprogrammen beitragen, um Vorurteile in der Gesichtserkennung (z. B. bei Zeugenaussagen) zu minimieren.
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