Masterarbeit, 2021
141 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Forschungsfrage
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung
2.1 Definition und Abgrenzung
2.1.1 Definition der Begriffe „Digitalisierung“ und „digitale Transformation“
2.1.2 Abgrenzung der Begriffe
2.2 Öffentliche Verwaltung in Deutschland
2.2.1 Definition und Aufbau der öffentlichen Verwaltung
2.2.2 Aufbau der Bundesverwaltung
2.2.3 Aufbau der Landesverwaltung NRW
2.2.4 Organisation innerhalb von Behörden
2.3 Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung
2.3.1 Definition von E-Government
2.3.2 Gesetzliche Grundlagen
2.3.3 Digitalisierungsgrad der öffentlichen Verwaltung
2.3.4 Vorgehensweise der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung
2.3.5 Vorgehensweise der Digitalisierung in der Landesverwaltung NRW
2.3.6 Herausforderungen des E-Government in Deutschland
3 Low-Code-Plattformen für die Anwendungsentwicklung
3.1 Definition und Abgrenzung
3.1.1 Definition von Low-Code-Plattformen
3.1.2 Abgrenzung von Low-Code-Plattformen
3.2 Architektur und Komponenten von Low-Code-Plattformen
3.3 Überblick über Plattform-Anbieter
3.4 Einsatz von Low-Code-Plattformen in der Praxis
3.5 Vorteile von Low-Code-Plattformen
3.6 Herausforderungen von Low-Code-Plattformen
4 Low-Code-Plattformen zur Digitalisierung der Landesverwaltung NRW
4.1 Low-Code-Plattformen zur Digitalisierung
4.2 Nutzen für die Verwaltungsdigitalisierung
4.3 Grenzen von Low-Code-Plattformen in der öffentlichen Verwaltung
4.4 Rahmenbedingungen für Low-Code-Plattformen in der öffentlichen Verwaltung
5 Qualitative Querschnittsanalyse
5.1 Forschungsdesign
5.2 Datenerhebung über Leitfadengestützte Experteninterviews
5.2.1 Leitfadengestützte Experteninterviews
5.2.2 Entwicklung des Leitfadens
5.2.3 Auswahl der Interviewpartner
5.2.4 Durchführung der Experteninterviews
5.3 Auswertung mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring
5.3.1 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
5.3.2 Beschreibung des Vorgehens
5.3.3 Durchführung der Analyse
6 Untersuchung des Nutzenpotenzials von Low-Code-Plattformen für E-Government in NRW
6.1 Ergebnisse der Experteninterviews
6.1.1 Oberkategorie 1: Nutzen von LCDP für E-Government in NRW
6.1.2 Oberkategorie 2: Grenzen von LCDP für E-Government in NRW
6.1.3 Oberkategorie 3: Rahmenbedingungen für E-Government in NRW
6.1.4 Oberkategorie 4: Citizen-Developer-Ansatz für das Land NRW
6.1.5 Oberkategorie 5: Herausforderungen von E-Government in NRW
6.2 Diskussion der Ergebnisse
6.2.1 LCDP führen zu einer schnelleren Verwaltungsdigitalisierung mit einer hohen Anpassungsfähigkeit
6.2.2 LCDP eignen sich für Fachverfahren, Prozesse und OZG-Leistungen mit einer niedrigen Komplexität
6.2.3 Der Aufbau des Citizen-Developer-Ansatzes ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Implementierung von LCDP
6.2.4 Der Aufbau eines zentralen Kompetenzzentrums gilt als Rahmenbedingung für die Implementierung von LCDP
6.2.5 Die Betrachtung von strategischen Rahmenbedingungen ist für die Implementierung der LCDP notwendig
6.2.6 LCDP müssen in die komplexe IT-Landschaft des Landes NRW integrierbar sein und sich in die Gesamtarchitektur einbetten können
6.2.7 Aspekte der IT-Sicherheit und digitalen Souveränität gelten als Grenzen des Einsatzes von LCDP
6.2.8 Der Einsatz von LCDP kann zu einer niedrigeren Abhängigkeit von externen Dienstleistungen im Zuge der Verwaltungsdigitalisierung führen
7 Handlungsempfehlungen für die öffentliche Verwaltung in NRW
8 Fazit und Ausblick
8.1 Zusammenfassung und Beantwortung der Forschungsfrage
8.2 Kritische Würdigung der Arbeit
8.3 Forschungsempfehlungen und Ausblick
Diese Master-Thesis untersucht praxisorientiert, wie Low-Code-Plattformen (LCDP) zur Digitalisierung von Verwaltungsabläufen in der Landesverwaltung Nordrhein-Westfalen (NRW) eingesetzt werden können. Das zentrale Ziel ist es, den Nutzen und die Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie aufzuzeigen, mögliche Herausforderungen und Rahmenbedingungen zu analysieren sowie fundierte Handlungsempfehlungen für das Land NRW zu formulieren, um die Verwaltungsdigitalisierung durch einen nutzerzentrierten Ansatz zu beschleunigen.
3.1.1 Definition von Low-Code-Plattformen
Im Jahre 2014 wurde von Forrester Research eine alternative Art der Softwareentwicklung in Form des Low-Code-Development definiert. Wesentliche Eigenschaft ist die Verwendung grafischer Oberflächen für die Softwareentwicklung, wobei weniger Quellcode als bei üblichen Softwareentwicklungsmethoden benötigt wird. Stattdessen erfolgt eine Konfiguration von Anwendungen über Entwicklungsplattformen, sogenannten Low-Code-Development-Plattformen oder Low-Code-Plattformen (LCDP). Der zentrale Aspekt der Reduktion von Quellcode spiegelt sich ebenfalls in der Übersetzung des Begriffs Low-Code aus dem Englischen wider. Im Deutschen bedeutet dies wenig Code.
LCDP bieten alle Bausteine an, um den kompletten Softwareentwicklungsprozess rund um das Low-Code-Paradigma, von Vorplanungen über Entwicklung und Abnahme hin zum Betrieb zur Verfügung zu stellen. Sie beinhalten daher alle notwendigen Eigenschaften und Werkzeuge, um Informationssysteme zu entwickeln, auszuführen und zu verwalten. Folgende Eigenschaften zeichnen gem. Forrester Research Low-Code-Plattformen aus:
LCDP enthalten grafische Oberflächen für die visuelle Softwareentwicklung.
LCDP enthalten ein umfangreiches Baukastensystem mit vorgefertigten Komponenten für die Softwareentwicklung.
LCDP decken den vollständigen Lebenszyklus einer Software ab.
LCDP können in unterschiedlichen Varianten, z. B. On-Premise oder in der Cloud bereitgestellt werden.
Allgemein werden Anwendungsplattformen als Produkte definiert, die alle Bausteine zur Entwicklung, Bereitstellung und Ausführung von Anwendungen für Geschäftsprozesse, Geschäftslogik und Daten bereitstellen. LCDP werden daher auch als Low-Code Application-Plattformen (LCAP) bezeichnet und bauen auf der Definition einer Anwendungsplattform auf.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangssituation der Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland und NRW, definiert die Forschungsfrage und beschreibt die methodische Vorgehensweise.
2 Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung: Das Kapitel bietet einen theoretischen Überblick über Digitalisierung und E-Government in Deutschland sowie den Aufbau der zuständigen Behörden.
3 Low-Code-Plattformen für die Anwendungsentwicklung: Hier werden Definition, Architektur, Vorteile und Herausforderungen von Low-Code-Technologien detailliert dargelegt.
4 Low-Code-Plattformen zur Digitalisierung der Landesverwaltung NRW: Das Kapitel erarbeitet den spezifischen Nutzen, die Grenzen und Rahmenbedingungen für den Einsatz von Low-Code im Kontext der Landesverwaltung.
5 Qualitative Querschnittsanalyse: Dieses Kapitel legt das empirische Forschungsdesign dar, einschließlich der Leitfadenerstellung und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
6 Untersuchung des Nutzenpotenzials von Low-Code-Plattformen für E-Government in NRW: Hier werden die Ergebnisse der Experteninterviews präsentiert, kategorisiert und kritisch diskutiert.
7 Handlungsempfehlungen für die öffentliche Verwaltung in NRW: Auf Basis der Untersuchungsergebnisse werden konkrete Empfehlungen für eine Strategieentwicklung und Implementierung von Low-Code gegeben.
8 Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Beantwortung der Forschungsfrage und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungspotenziale.
Low-Code-Plattformen, öffentliche Verwaltung, Digitalisierung, Nordrhein-Westfalen, E-Government, Citizen-Developer, digitale Transformation, Verwaltungsmodernisierung, Softwareentwicklung, IT-Architektur, Expertengespräche, Prozessautomatisierung, OZG, Fachverfahren, IT-Sicherheit.
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Low-Code-Plattformen als Werkzeug zur Beschleunigung und Modernisierung der digitalen Verwaltungsleistungen im Land Nordrhein-Westfalen.
Die zentralen Felder umfassen die Verwaltungsdigitalisierung, das E-Government in Deutschland, Low-Code-Technologien in der Softwareentwicklung sowie spezifische Rahmenbedingungen und Herausforderungen für Behörden.
Ziel ist es, fundierte Handlungsempfehlungen für die Landesverwaltung NRW zu erstellen, um den Mehrwert von Low-Code-Technologien praxisorientiert für die digitale Transformation nutzbar zu machen.
Die methodische Basis bildet eine Literaturrecherche zu den theoretischen Grundlagen, gefolgt von einer qualitativen Querschnittsanalyse durch leitfadengestützte Experteninterviews, die nach Mayring ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden der Nutzen, die technischen und organisatorischen Grenzen sowie die strategischen Rahmenbedingungen beim Einsatz von Low-Code-Plattformen in der öffentlichen Verwaltung detailliert erarbeitet und diskutiert.
Wichtige Begriffe sind Low-Code, Digitalisierung, öffentliche Verwaltung, Citizen-Developer, OZG-Umsetzung und IT-Sicherheit.
Der Ansatz ermöglicht es Verwaltungsmitarbeitern aus Fachbereichen, eigene Anwendungen zu konfigurieren, was die IT-Abteilungen entlastet und eine nutzerzentriertere Entwicklung fördert.
Nein. Die Arbeit stellt klar, dass diese Technologie ein nützliches Werkzeug ist, aber beispielsweise bei hochkomplexen Fachverfahren oder bei bestehenden Standardsoftwarelösungen an Grenzen stößt und daher in eine übergeordnete IT-Architektur integriert werden muss.
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