Bachelorarbeit, 2023
72 Seiten, Note: 2,0
1 Hinführung zur Thematik
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Das Burnout-Syndrom
2.1.1 Begriffserklärung und Abgrenzung
2.1.2 Symptome und Verlauf
2.1.3 Evaluierung
2.1.4 Behandlung
2.2 Einflussfaktoren
2.2.1 Begünstigende Einflussfaktoren
2.2.2 Präventive Einflussfaktoren
2.3 Die Rollen einer berufstätigen Mutter
2.3.1 Historische Betrachtung der Mutterrolle
2.3.2 Mütter im Alltag
2.3.3 Mütter im Berufsleben
2.3.4 Der gesellschaftliche Druck
2.4 Präventive Maßnahmen
2.4.1 Work-Life-Balance
2.4.2 Gleichstellung von Frau und Mann
2.4.3 Resilienz
3 Forschungsmethode
3.1 Theoretische Grundlagen
3.1.1 Quantitative Gütekriterien
3.1.2 Stichprobe
3.2 Durchführung
4 Ergebnisse
5 Interpretation und Handlungsempfehlungen
6 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Prävalenz des Burnout-Syndroms bei berufstätigen Müttern mit Kleinkindern und analysiert dabei die Auswirkungen der Doppelbelastung durch Beruf und Familie sowie den Einfluss gesellschaftlichen Drucks. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen diesen Belastungsfaktoren und dem Burnout-Syndrom aufzuzeigen sowie präventive Maßnahmen zur Stärkung des Wohlbefindens zu identifizieren.
2.1.2 Symptome und Verlauf
Das Burnout-Syndrom hat ein Erkrankungsbild, welches unterschiedlich ausgeprägt sein kann (Mediclin, n.D.). Allgemein tritt Burnout bei anhaltender Überlastung, also einem chronischen Dauerstress, auf und zeichnet sich sich auf einer Seite durch Erschöpfung körperlicher oder emotionaler Ebene. Die betroffene Person fühlt sich kraftlos, müde und ausgelaugt und es können körperliche Beschwerden wie Schmerzen oder Magen-Darm-Probleme auftreten. Auf der anderen Seite kann ein Anzeichen für einen Burnout eine Entfremdung darstellen. Hierbei ist die betroffene Person emotional distanziert zu ihrem Umfeld und erfährt die tägliche Arbeit als frustrierend. Außerdem kann auch eine verringerte Leistungsfähigkeit ein Kennzeichen für ein Burnout-Syndrom sein. Hierbei ist die betroffene Person unkonzentriert und lustlos bei alltäglichen Aufgaben im Beruf oder im Haushalt. Es fehlt an Ideen und Motivationen. Tätigkeiten werden generell als negativ empfunden (gesund.bund.de, 2021). Erste Anzeichen für einen Burnout können ein Gefühl der Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, schlechter Schlaf und ein sozialer Rückzug sein (Tbargui, 2019, S. 146).
Des Weiteren nimmt die Konzentrationsfähigkeit der betroffenen Personen durch die Müdigkeit ab und ein Bedürfnis nach Ruhe nimmt immer mehr zu (Mediclin, n.D.). Menschen mit Burnout-Syndrom reagieren in Stresssituationen häufig impulsiv und neigen zu Gefühlsausbrüchen, die plötzlich auftreten können (Ratgeber Zentrale, n.D.).
Die betroffene Person ist dabei nicht nur psychisch gestresst, sondern der Stress wirkt sich auch auf den Körper aus. Hier kann es durch Stress zu einer Unterversorgung von Mikronährstoffen kommen, was zu einer erhöhten Erschöpfung, einem größeren Leistungsabfall und einer Antriebslosigkeit führen kann (Mallison & Harbs, 2022, S. 2).
1 Hinführung zur Thematik: Einführung in die Relevanz des Burnout-Syndroms bei berufstätigen Müttern vor dem Hintergrund von Doppelbelastung und gesellschaftlichen Rollenerwartungen.
2 Theoretische Grundlagen: Detaillierte Darstellung des Burnout-Begriffs, der Symptomatik, begünstigender Einflussfaktoren sowie der verschiedenen Rollen und präventiven Ansätze (Work-Life-Balance, Gleichstellung, Resilienz).
3 Forschungsmethode: Beschreibung der quantitativen, empirischen Vorgehensweise mittels Online-Fragebogen sowie Erläuterung der Gütekriterien und der Stichprobenauswahl.
4 Ergebnisse: Auswertung und graphische Darstellung der Umfrageergebnisse zur Stressbelastung, zum Wohlbefinden und zu präventiven Faktoren bei berufstätigen Müttern.
5 Interpretation und Handlungsempfehlungen: Diskussion der Erkenntnisse aus der Umfrage im Kontext der theoretischen Grundlagen und Ableitung konkreter Empfehlungen zur Entlastung.
6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Rückschau auf die Forschungsarbeit und Reflexion über zukünftige Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation berufstätiger Mütter.
Burnout-Syndrom, berufstätige Mütter, Kleinkinder, Work-Life-Balance, Prävention, Doppelbelastung, psychische Gesundheit, Resilienz, gesellschaftlicher Druck, Stress, Gender Care Gap, Erschöpfung, quantitative Forschung.
Die Arbeit untersucht das Burnout-Syndrom bei berufstätigen Müttern mit Kleinkindern sowie die Ursachen für diese psychische Belastung.
Die Schwerpunkte liegen auf der Doppelbelastung durch Beruf und Familie, dem gesellschaftlichen Druck, der Rolle der Frau sowie präventiven Ansätzen wie Work-Life-Balance und Resilienz.
Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der Belastungssituation beruftätiger Mütter, dem gesellschaftlichen Druck und dem Burnout-Syndrom aufzuzeigen und Lösungsansätze zu entwickeln.
Es wurde eine quantitative, empirische Forschungsmethode in Form einer Online-Umfrage mittels Fragebogen bei der Zielgruppe der berufstätigen Mütter mit Kleinkindern durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Burnout, eine Analyse der Rollenbilder und Einflussfaktoren, eine detaillierte Forschungsmethode sowie die Auswertung der empirischen Ergebnisse.
Burnout-Syndrom, berufstätige Mütter, Work-Life-Balance, Prävention, Doppelbelastung, psychische Gesundheit, Resilienz und gesellschaftlicher Druck.
Die Arbeit verdeutlicht, dass diese Mütter oft einer massiven Doppelbelastung ausgesetzt sind und zusätzlich hohen gesellschaftlichen Erwartungen an ihre Rolle als Mutter und Arbeitnehmerin gegenüberstehen.
Besonders betont werden die Verbesserung der Work-Life-Balance, eine stärkere Einbindung der Partner in Erziehungs- und Haushaltsaufgaben sowie die Förderung der Resilienz.
Die Umfrage ergab, dass sich eine große Mehrheit der befragten Mütter durch den gesellschaftlichen Druck belastet fühlt, was als ein wesentlicher Stressfaktor zur Verstärkung des Burnout-Syndroms identifiziert wurde.
Die Autorin schlussfolgert, dass eine stärkere Einbindung der Väter und eine gerechtere Entlohnung der Erziehungsarbeit notwendig sind, um die Doppelbelastung der Mütter zu reduzieren und dadurch dem Burnout vorzubeugen.
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