Bachelorarbeit, 2023
48 Seiten, Note: 1,0
I. Einleitung
II. Standardwerke und Erkenntnisse - Forschungslager und Unzulänglichkeiten
III. Historischer Kontext: Die Frauenfrage und die Krise der Männlichkeit
IV. Die phallozentrische Prämisse als empirischer Vorspann der folgenden Theorien
V. Die Theorie der hegemonialen Männlichkeit nach Raewyn Connell
VI. Pierre Bourdieus Habituskonzept als praktische Substantiierung Connells
VII. Zusammenfiihrung der Theorien und Genese eines methodischen Leitfadens
VIII. Die geschlechtliche Klassifikation des Merkmals Besitz und die Inbesitznahme der Frau als männliches Ziel
IX. Die Transformation der Ehe auf Probe und die sanfte, aber mächtige Gewalt der Überredung: Der Inbesitznahme Wandas näherkommen
X. Kongruenzen zwischen dem männlichen Habitus und dem Masochismus. Die Initiierung einer masochistischen Ehe
XI. Die Fetischisierung Wandas - Phallus und Macht - Peitschenhiebe als Substitut für Sex und Ausdruck von Bindung
XII. Wandas Loslösung aus der masochistischen Ehe als emanzipatives Moment?
XIII. Alexis Tod und Wandas Rückkehr zur Aspasia: Drei Erziehungsstränge, drei Frauen, drei Spiegel und die weibliche Identitätslosigkeit
XIV. Männliche Kritik am Männlichen - Eine verkappte emanzipative Botschaft?
XV. Severins männliche Reanimation am Ideal der hegemonialen Männlichkeit
XVI. Schluss
Literaturverzeichnis
Primärtext
Sekundärtexte
Intemetressourcen
Die Arbeit prüft, ob Sacher-Masoch ein Vorreiter emanzipatorischer Ideen war und ob die Figur Wanda als emanzipativer Agens gegen den phallozentrischen Zeitgeist agiert.
Es wird die Theorie der hegemonialen Männlichkeit nach Raewyn Connell kombiniert mit dem Habituskonzept von Pierre Bourdieu verwendet.
In der bestehenden Geschlechterordnung wird der Mann oft als Hammer (Unterdrücker) und die Frau als Amboss (Unterdrückte) gesehen – ein Bild, das die Arbeit kritisch hinterfragt.
Die Analyse untersucht Kongruenzen zwischen männlichem Habitus und Masochismus sowie die Fetischisierung von Macht und Gewalt.
Die Arbeit diskutiert, ob Wandas Handeln zur Dekodierung der männlichen Vorherrschaft beiträgt oder ob sie dennoch in männlichen Identitätsmustern verhaftet bleibt.
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