Bachelorarbeit, 2008
69 Seiten, Note: 2,0
Teil A: Einleitung
1. Einführung in das Thema
2. Problemstellung und Zielsetzung
3. Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
Teil B: Hauptteil
1. Begriffe und Definitionen
1.1 Einordnung des Städtetourismus in den Tourismus und das Stadtmarketing
1.1.1 Destinationen- Fremdenverkehrsorte
1.1.2 Stadtmarketing und Tourismus Marketing
1.1.3 Städtetourismus
1.2 Internetportale
1.3 Bewertungsportale - User Generated Content
1.4 Marktforschung
1.4.1 Touristische Marktforschung
1.4.2 Online-Marktforschung
2. Marktforschung für die Situationsanalyse von Städten
2.1 Das städtetouristische Angebotspotential
2.1.1 Das ursprüngliche Angebot
2.1.2 Das abgeleitete Angebot
2.2 Konkurrenzanalyse
2.3 Imageanalyse
2.4. Konsumentenanalyse
2.4.1 Die städtetouristische Nachfrage
2.4.2 Zielgruppendefinition und Nachfragergruppen
3. Derzeitiges Angebot an Städtebewertungen im Internet
3.1 Integriert in touristische Bewertungsseiten
3.1.1 HolidayCheck
3.1.2 TripAdvisor
3.1.3 Zoover
3.2 Städtebewertungsportale und interaktive Stadtportale
3.2.1 Qype
3.2.2 MyCityTrip
3.3. Integriert in eine Bewertungsseite: Ciao
4. Marktforschung anhand der Städtebewertungsportale für die Situationsanalyse
4.1 Attraktivitätspotentiale
4.1.1 Attraktivitätsprofil (Qualität)
4.1.2 Angebotspalette (Menge)
4.2 Nutzen für die Konkurrenzanalyse
4.3 Imageanalyse
4.3.1 Bekanntheitsgrad der Stadt
4.3.2 Untersuchung nach Imagefaktoren
4.4 Nutzen für die Konsumentenanalyse
4.4.1 Zielgruppe
4.4.2 Bewertungen als Einflussgröße der Nachfrage
TEIL C: Schluss
1. Zusammenfassung und Fazit
2. Persönliche Betrachtung und Zukunftsausblick
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit besteht darin, das Potenzial von internetbasierten Städtebewertungsportalen als Instrumente der Marktforschung für das touristische Stadtmarketing zu evaluieren. Es wird analysiert, inwieweit diese Plattformen genutzt werden können, um fundierte Situationsanalysen für Städte durchzuführen und daraus strategische Marketingmaßnahmen abzuleiten.
1. Einführung in das Thema
Schon 1908 sagte der Schriftsteller Hermann Löns: „Zukünftig wird es nicht mehr darauf ankommen, daß wir überall hinfahren können, sondern ob es sich lohnt, dort anzukommen.“ (Althof 1996, S.75) Im heutigen Zeitalter der Low-Cost Airlines und der fast vollausgebauten Infrastruktur hat sich dieses Zitat bewahrheitet. Ob es sich lohnt am Reiseziel überhaupt anzukommen, geht mit dem neuen Trend von Bewertungsportalen einher, die in der Vorkonsumphase die Nachfrage beeinflussen. Zudem verliert „in den heutigen Zeiten der Over-Communication die passive Berieselung durch Massenmedien stark an Wirkung, so dass Weiterempfehlungen und Erfahrungen bestehender Kunden immer mehr an Bedeutung gewinnen. (vgl. Weßner 2006)
Für den Städtetourismus bedeutet dies vor dem Hintergrund zunehmender Konkurrenz am Markt und Beeinflussung der Nachfrager durch das neue Medium Internet zukünftig noch mehr als bislang eine zielorientierte Marktforschung zu betreiben.
Motivation zu diesem Thema war vor allem mein Praktikum bei der Firma HolidayCheck AG, die das größte deutsche Meinungsportal zu den Themen Urlaub und Reisen betreibt. Zudem sammelte ich durch meine Arbeit als Animateurin verschiedene Eindrücke von Destinationen, die ich bereits in verschiedenen Meinungsportalen bewertet habe. Vor dem Hintergrund der Studienvertiefung Standortmanagement liegt der Fokus der Arbeit im Bereich Stadtmarketing.
1. Begriffe und Definitionen: Dieses Kapitel ordnet den Städtetourismus in den allgemeinen Tourismus und das Stadtmarketing ein und definiert zentrale Begriffe wie Destination, Internetportal, User Generated Content und Marktforschung.
2. Marktforschung für die Situationsanalyse von Städten: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Situationsanalyse behandelt, insbesondere die Angebots-, Konkurrenz-, Image- und Konsumentenanalyse, um den Rahmen für die spätere Anwendung zu schaffen.
3. Derzeitiges Angebot an Städtebewertungen im Internet: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Online-Portale, die Städtebewertungen enthalten, und beschreibt detailliert Plattformen wie HolidayCheck, TripAdvisor, Zoover, Qype, MyCityTrip und Ciao.
4. Marktforschung anhand der Städtebewertungsportale für die Situationsanalyse: Dies ist der Kernteil der Arbeit, in dem untersucht wird, wie Portale zur Analyse von Attraktivitätspotenzialen, Konkurrenzvergleichen, Imagefaktoren und der Zielgruppenbestimmung genutzt werden können.
TEIL C: Schluss: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der Hypothesen und eine persönliche Einschätzung zur Zukunftsbedeutung von Bewertungsportalen als Marktforschungsinstrument.
Städtetourismus, Stadtmarketing, Bewertungsportale, Online-Marktforschung, Situationsanalyse, User Generated Content, Destination, Konkurrenzanalyse, Imageanalyse, Konsumentenanalyse, Empfehlungsmarketing, Informationsasymmetrien, Opinion-Monitoring, Touristische Angebotspotenziale, Reiseentscheidung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung von Online-Städtebewertungsportalen als Werkzeug für das touristische Stadtmarketing, um eine fundierte Situationsanalyse durchzuführen.
Die zentralen Felder sind der Städtetourismus, die Möglichkeiten der Online-Marktforschung, das Web 2.0 (User Generated Content) sowie die Analyse von Destinationen im Hinblick auf Image und Konkurrenz.
Das Ziel ist es, den Nutzwert von Bewertungsportalen für städtische Tourismusverantwortliche bei der Analyse der eigenen Position im Vergleich zu Konkurrenzstädten wissenschaftlich zu prüfen.
Die Arbeit basiert primär auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche und der Anwendung dieser Theorie auf die Praxis der Online-Plattformen (Sekundärforschung).
Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsbestimmung, eine theoretische Herleitung der Situationsanalyse für Städte, eine Darstellung der existierenden Bewertungsportale und deren praktische Analyseanwendung.
Die Begriffe Online-Marktforschung, Städtebewertungsportale, touristische Situationsanalyse, User Generated Content und Empfehlungsmarketing beschreiben den Kern der Arbeit.
Die Informationsökonomik hilft zu erklären, wie Bewertungsportale als Instrumente gegen Informationsasymmetrien zwischen Anbietern und Nachfragern fungieren und so Vertrauen in der Vorkonsumphase schaffen.
Ein kritischer Punkt ist die fehlende Repräsentativität der Online-Daten für die Gesamtbevölkerung, da nur ein Teil der Nutzer aktiv Bewertungen abgibt und nicht jeder Internetzugang besitzt.
Opinion-Monitoring wird als zukunftsweisendes Marktforschungsinstrument identifiziert, mit dem Städte Meinungen, Einstellungen und Trends ihrer Zielgruppe direkt aus dem Web auswerten können.
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