Bachelorarbeit, 2022
59 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsleitfragen
1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Prozesse im Rechnungswesen
2.1 Betriebliches Rechnungswesen
2.2 Purchase-to-Pay-Prozess (P2P)
2.2.1 Rechnungsprüfung und -bezahlung
2.2.2 Verbindlichkeitsmanagement
2.3 Order-to-Cash-Prozess (O2C)
2.4 Weitere Prozesse im Rechnungswesen
2.5 Zusammenfassender Überblick
3 Moderne IT-Werkzeuge
3.1 Potenziale und Herausforderungen von modernen IT-Werkzeugen
3.1.1 Enterprise-Resource-Planning-System (ERP)
3.1.2 Dokumentenmanagementsysteme (DMS) und Optical Character Recognition (OCR)
3.1.3 Blockchain
3.1.4 Künstliche Intelligenz (KI)
3.1.5 Big Data
3.1.6 Robotic Process Automation (RPA)
3.1.7 Cloud-Computing
3.2 Erfolgsfaktoren bei der Einführung von modernen IT-Werkzeugen
3.3 Zusammenfassender Überblick
4 Moderne IT-Werkzeuge im Rechnungswesen
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial moderner IT-gestützter Werkzeuge zur Optimierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Rechnungswesen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Technologien wie ERP, KI, RPA und Blockchain zur Effizienzsteigerung beitragen, Herausforderungen bei der Implementierung zu identifizieren und die daraus resultierende Transformation des Berufsbildes des Buchhalters zu beleuchten.
3.1.6 Robotic Process Automation (RPA)
RPA ist somit eine Software, die Prozesse wie ein Roboter vollständig oder in Teilen automatisch selbstständig durchführt. Dies erfolgt mit strukturierten Daten und klaren Regelungen. Prozesse können schneller und fehlerfreier durchgeführt werden. Von Vorteil ist, dass eine Einführung und Nutzung vergleichsweise geringe Kosten und einen hohen Return on Investment (ROI) mit sich bringt.
Die Potenziale von RPA liegen u. a. in der Automatisierung von Prozessen und der hohen Skalierbarkeit von Robotern, die schneller als Menschen arbeiten können und keine Pausen benötigen. Oft wird mit verschiedenen Systemen gearbeitet. RPA-Plattformen lassen sich als Brückentechnologie einsetzten und eliminieren fehlende Schnittstellen sowie Systembrüche. Bei der Brückentechnologie wird keine neue IT-Infrastruktur modifiziert, sondern die bestehende IT-Landschaft wird, statt wie bisher von Sachbearbeitern, nun durch einen Roboter ausgeführt. Es werden dementsprechend keine neuen Anwendungen erstellt, sondern die vorhandenen Systeme weitergenutzt.
Langmann und Turi zählen weitere folgende Vorteile auf: Effizienzsteigerungen, kürzere Durchlaufzeiten, keine Bearbeitungsfehler, gleichbleibende Arbeitsgeschwindigkeit und -qualität, Kosteneinsparungen, relativ kurze Implementierungszeit, steigende Zufriedenheit der Mitarbeiter, Verbesserung der Prozessdokumentation und Optimierung bestehender Prozesse. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter wird verbessert, da diese von monotonen Tätigkeiten entlastet und stattdessen mit herausfordernden Aufgaben konfrontiert werden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung der Digitalisierung im Rechnungswesen, definiert die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt den methodischen Aufbau der Untersuchung.
2 Prozesse im Rechnungswesen: Es erfolgt eine detaillierte Definition und Abgrenzung betrieblicher Rechnungswesenprozesse, inklusive der Analyse von Standardprozessen wie dem Purchase-to-Pay und dem Order-to-Cash-Prozess.
3 Moderne IT-Werkzeuge: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über moderne Technologien, ihre Potenziale und Herausforderungen sowie die entscheidenden Erfolgsfaktoren für deren praktische Einführung im Unternehmen.
4 Moderne IT-Werkzeuge im Rechnungswesen: Der Autor führt eine spezifische Untersuchung unternehmerischer Ist-Zustände durch und analysiert, an welchen Prozessstellen IT-Werkzeuge konkrete Verbesserungen der Prozessdurchläufe bewirken können.
5 Fazit und Ausblick: Diese Sektion bewertet die ursprüngliche Forschungsfrage, fasst die Bedeutung von IT-Integration zusammen und prognostiziert die zukünftige Veränderung des Berufsbildes im Accounting.
Rechnungswesen, Digitalisierung, Robotic Process Automation, ERP-Systeme, Künstliche Intelligenz, Blockchain, Automatisierung, Prozessoptimierung, Forderungsmanagement, Kreditorenbuchhaltung, Datenintegration, IT-Werkzeuge, Prozesssteuerung, Effizienzsteigerung, Buchhaltung der Zukunft.
Die Arbeit untersucht, wie moderne Informationstechnologien und Werkzeuge die Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen im betrieblichen Rechnungswesen unterstützen können.
Zentrale Themen sind die Analyse klassischer Finanzprozesse, die Evaluierung spezifischer IT-Lösungen wie RPA, KI und Blockchain sowie die Herausforderungen bei deren Einführung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie IT-Tools Prozesse verschlanken, die Fehlerquote senken und die Kosteneffizienz steigern können, um ein nachhaltig digitales Rechnungswesen zu etablieren.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, bei der Fachbücher, einschlägige Fachzeitschriften und Internetquellen ausgewertet wurden, um den aktuellen Stand der Technik und Prozesse zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Prozesse des Rechnungswesens, eine detaillierte technische Analyse der IT-Werkzeuge und die praktische Verknüpfung dieser Technologien mit spezifischen Prozessschritten der Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung.
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Prozessautomatisierung, ERP-Systeme, RPA, KI-Einsatz im Finanzwesen und die technologische Transformation des Buchhalterberufs.
RPA (Robotic Process Automation) fungiert als eine Art Software-Roboter, der bestehende Anwendungen nutzt, um repetitive Aufgaben schneller und fehlerfreier auszuführen, ohne dass eine grundständige Neukonfiguration der IT-Landschaft zwingend erforderlich ist.
KI kann hierbei aktiv unterstützen, indem sie bei Unstimmigkeiten in Rechnungsdaten helfend eingreift, offene Posten automatisiert überwacht oder bei der Ursachenanalyse von Mahnprozessen zur Effizienzsteigerung beiträgt.
Das Tätigkeitsfeld verschiebt sich von der manuellen Erfassung hin zu vorwiegend kontrollierenden Aufgaben; zudem steigen die Anforderungen an das Wissen im Bereich Wirtschaftsinformatik, da der Buchhalter technische Abläufe plausibilisieren muss.
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