Bachelorarbeit
49 Seiten
Die Bachelorarbeit untersucht die Lebensformen der Beginen und Zisterzienserinnen im 13. und 14. Jahrhundert. Sie befasst sich mit den jeweiligen Lebensbedingungen, den religiösen und spirituellen Praktiken sowie den besonderen Herausforderungen, denen diese Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft gegenüberstanden.
Die Einleitung stellt den Forschungsstand zum Beginentum und zum Zisterzienserinnenorden im 13. Jahrhundert dar. Sie beleuchtet die spezifischen Herausforderungen, denen Frauen im Mittelalter begegneten und stellt die beiden zentralen Figuren Mechthild von Magdeburg und Gertrud von Helfta sowie ihre jeweiligen Werke vor. Kapitel 1 widmet sich dem 13. Jahrhundert als Zeit des Wandels und Aufbruchs, sowohl in der Gesellschaft als auch in der religiösen Landschaft. In diesem Kontext werden die beginische Lebensform und die Rolle der Frauenmystik in dieser Zeit beleuchtet.
Kapitel 2 fokussiert auf die Beginen und behandelt die Lebensform, die Tätigkeiten und die spirituelle Praxis der Beginen. Dabei werden die Werke von Mechthild von Magdeburg und ihre Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Beginentums im Fokus stehen. Kapitel 3 untersucht die Zisterzienserinnen und beleuchtet ihre Lebensform, die Tätigkeiten und die spirituelle Praxis in den Klöstern. In diesem Kapitel werden die Werke von Gertrud von Helfta und deren Bedeutung im Kontext der Zisterzienserinnen mystik untersucht.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den Themen Beginen, Zisterzienserinnen, Frauenmystik, Mittelalter, 13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert, Mechthild von Magdeburg, Gertrud von Helfta, "Das fließende Licht der Gottheit", "Gesandter der göttlichen Liebe", Lebensform, Spiritualität, Religiosität, Kloster, Gemeinschaft, Geschlecht, Gesellschaft, Frauen, Macht, Kirche.
Beginen waren religiöse Frauen, die ein Leben in Gemeinschaft führten (Vita semireligiosa), ohne jedoch einer festen Klosterregel unterworfen zu sein oder ewige Gelübde abzulegen.
Zisterzienserinnen lebten nach einer festen Klosterregel (Vita religiosa) in Abgeschiedenheit, während Beginen oft in Städten lebten und dort verschiedenen Tätigkeiten nachgingen.
Als Begine verfasste sie das bedeutende mystische Werk „Das fließende Licht der Gottheit“, das tiefe Einblicke in ihre spirituelle Praxis und die Herausforderungen ihrer Lebensform bietet.
Sie war eine bedeutende Zisterzienserin und Mystikerin, bekannt für ihr Werk „Gesandter der göttlichen Liebe“, das die Spiritualität im Rahmen des Klosters repräsentiert.
Ihre freie Lebensform außerhalb der kirchlichen Hierarchie und Kontrolle stieß oft auf Misstrauen und führte zu Vorwürfen der Ketzerei.
Die Klöster dienten als Schutzräume, Orte der Bildung und ermöglichten Frauen eine anerkannte religiöse und spirituelle Praxis in einer männerdominierten Gesellschaft.
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