Bachelorarbeit, 2022
52 Seiten, Note: 1.3
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Die Einführung in die Thematik
2.1 Definition „autonomes Fahren“
2.2 Automatisierungsgrad
2.3 Sensoren
2.3.1 Ultraschallsensor
2.3.2 Kameras und Videosensoren
2.3.3 Lidar
2.3.4 Radar
2.3.5 Infrarot
2.3.6 Sound AI
2.4 Sensorfusion
2.5 Mensch-Maschine-Interaktion (MMI)
2.6 Künstliche Intelligenz
3 Stand der Technik des autonomen Fahrzeugs
3.1 Aktueller Stand bei Marktteilnehmer der autonomen Fahrzeuge
3.1.1 Waymo
3.1.2 Tesla
3.1.3 GM
3.1.4 Daimler
3.2 Stand der Forschung in Deutschland
3.2.1 Testfeld in Bayern
3.2.2 Testfeld in Berlin
3.2.3 Testfeld in Baden-Wüttenberg
4 Infrastruktur
4.1 Vernetzte Mobilität
4.1.1 V2I und V2V Kommunikation
4.1.2 Intelligente Echtzeit-Karte
5 Herausforderungen
5.1 Technologie
5.2 Rechtlich
5.3 Ethik
5.4 Ökologie
6 Online-Umfrage
6.1 Fragebogen
6.2 Fazit der Umfrage
7 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht Anforderungen und Herausforderungen des autonomen Fahrens, mit dem Ziel, einen Überblick über den aktuellen Stand der Technik sowie die technologischen, rechtlichen, ethischen und ökologischen Hürden für die breite Einführung autonomer Fahrzeuge zu geben.
2.3 Sensoren
Durch die Sensoren und Kameras wird dem Auto das „Fühlen“ und „Sehen“ übermittelt. Sie sind die Voraussetzung für das hochautomatisierte Fahren. Die Kernaufgabe aller Sensoren ist, dass sie alle Hindernisse in der Umgebung des Fahrzeuges erkennen. Die Sensoren und Kameras erhöhen die Präzision und Sicherheit. Im Folgenden werden die einzelnen Sensoren vorgestellt[6][7].
2.3.1 Ultraschallsensor
Der Ultraschallsensor ist in der heutigen Zeit in fast allen Fahrzeugen eingebaut. Er wird hauptsächlich für Parkfunktion und für die Überwachung des Totwinkels eingesetzt. Der Ultraschallsensor ermöglicht auf kurzer Reichweite eine sehr genaue Abstandsmessung. Er sendet Schallimpulse zum Objekt, somit kann er die Laufzeit des Abstandes beurteilen, indem die Schallimpulse vom Objekt reflektiert werden. Da die Ultraschallsensoren Schallwellen und keine elektromagnetischen Wellen senden, sind sie etwa eine Million mal langsamer, als Fahrzeugsensoren mit Lichtgeschwindigkeit. Aus diesen Grund arbeiten die Ultraschallsensoren nur im Nahbereich von bis zehn Metern[8].
1 Einleitung: Diese Einleitung bietet einen geschichtlichen Abriss der Fahrassistenzsysteme, definiert autonomes Fahren als gegenwärtige Realität und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach den Anforderungen an autonome Fahrzeuge.
2 Die Einführung in die Thematik: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Begrifflichkeiten, die verschiedenen Automatisierungsgrade (Level 0-5) sowie die essenziellen Sensor- und KI-Technologien, die für das autonome Fahren erforderlich sind.
3 Stand der Technik des autonomen Fahrzeugs: Hier wird der Entwicklungsstand bei führenden Marktteilnehmern wie Waymo und Tesla sowie der Forschungsstand in Deutschland anhand spezifischer Testfelder (z. B. A9) beleuchtet.
4 Infrastruktur: Dieses Kapitel thematisiert die Notwendigkeit einer vernetzten Mobilität durch V2I- und V2V-Kommunikation sowie die Rolle intelligenter Echtzeit-Karten für ein sicheres autonomes Fahren.
5 Herausforderungen: Es erfolgt eine detaillierte Analyse der technologischen, rechtlichen, ethischen und ökologischen Hürden, wobei insbesondere auf die Absicherung gegen Cyberangriffe und moralische Dilemma-Situationen eingegangen wird.
6 Online-Umfrage: In diesem Kapitel werden Methodik und Ergebnisse einer Online-Umfrage (n=39) präsentiert, die die Akzeptanz und das Vertrauen der Gesellschaft gegenüber dem autonomen Fahren untersucht.
7 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung einer verbesserten Infrastruktur sowie ethischer Leitlinien für den zukünftigen Erfolg autonomer Systeme.
Autonomes Fahren, Automatisierungsgrad, Sensortechnik, Sensorfusion, Lidar, Sensorik, Künstliche Intelligenz, Vernetzte Mobilität, V2X-Kommunikation, Infrastruktur, Fahrzeugsicherheit, Ethik, Akzeptanz, Online-Umfrage, Forschungsfrage.
Die Bachelorarbeit setzt sich mit dem aktuellen Stand, den notwendigen Anforderungen und den zentralen Herausforderungen der Technologie des autonomen Fahrens auseinander.
Die Arbeit behandelt sensorische Hardware, vernetzte Infrastruktur, ethische Fragestellungen, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die gesellschaftliche Akzeptanz durch Nutzerbefragungen.
Die zentrale Frage lautet: Welche Herausforderungen und Anforderungen haben die autonomen Fahrzeuge?
Es wurde eine Kombination aus einer umfassenden Literaturanalyse des Stands der Technik und einer empirischen Online-Umfrage zur Erfassung der Anwenderperspektive genutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Autonomie, die Erläuterung der Sensorik, den Stand der Forschung in Deutschland, die notwendige IT-Infrastruktur sowie die kritische Betrachtung ethischer und ökologischer Probleme.
Die Arbeit lässt sich zusammenfassen mit den Begriffen: Autonomes Fahren, Sensorfusion, Künstliche Intelligenz, vernetzte Mobilität, ethische Dilemmata und gesellschaftliche Akzeptanz.
Da kein Einzelsensor unter allen Umgebungsbedingungen (Regen, Nacht, Sonnenlicht) perfekt funktioniert, sorgt die Fusion der Daten verschiedener Sensoren (Lidar, Radar, Kamera) für ein vollständiges und zuverlässiges Umgebungsmodell.
Die Umfrage zeigt ein prinzipielles Interesse und Misstrauen gegenüber dieser Technologie, wobei das Vertrauen stark vom Alter und der persönlichen Erfahrung mit Assistenzsystemen abhängt.
Deutschland ist Vorreiter und hat durch StVG-Änderungen als erstes Land den Einsatz von vollautonomen Fahrzeugen in festgelegten Betriebsbereichen rechtlich ermöglicht.
Das primäre ethische Problem ist das Dilemma-Problem, bei dem die Software im Falle eines unvermeidbaren Unfalls entscheiden muss, wie sie reagiert, ohne dabei unzulässige Unterscheidungen zwischen Personen zu treffen.
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