Masterarbeit, 2007
169 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2. Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes
1.3. Gang der Untersuchung
2. Grundlagen
2.1. Rund um das Thema Energie
2.2. Erneuerbare Energien
2.2.1. Arten und Potentiale
2.2.2. Notwendigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien
2.3. Energiepolitik
2.4. Energiepolitische Instrumente
2.4.1. Rahmenbedingungen und grundsätzliche Einteilung
2.4.2. Monetäre Instrumente
2.4.3. Ordnungsrechtliche Instrumente
2.4.4. Flankierende Maßnahmen
2.4.5. Kriterien zur Beurteilung der Instrumente
3. Deutschland
3.1. Makroökonomischer Kontext
3.2. Energiebedarf und Energieangebot
3.3. Energiepolitik
3.3.1. Geschichtliche Entwicklungen
3.3.2. Akteure und Kompetenzverteilungen
3.4. Erneuerbare Energien
3.4.1. Historie und aktuelle Entwicklungen
3.4.2. Arten und Potentiale
3.5. Energiepolitisches Instrumentarium zur Förderung Erneuerbarer Energien
3.5.1. Auswahl, Struktur und Wirkungsweisen
3.5.2. Die Rolle der Staatsstruktur
3.5.3. Motive für die Wahl der Instrumente
3.5.4. Die deutsche Ratspräsidentschaft und weitere nationale Herausforderungen
3.6. Kritische Zusammenfassung und Evaluierung bisheriger Maßnahmen
4. Frankreich
4.1. Makroökonomischer Kontext
4.2. Energiebedarf und Energieangebot
4.3. Energiepolitik
4.3.1. Geschichtliche Entwicklungen
4.3.2. Akteure und Kompetenzverteilungen
4.3.3. Grundprinzipien und Ziele
4.4. Erneuerbare Energien
4.4.1. Historie und aktuelle Entwicklungen
4.4.2. Arten und Potentiale
4.5. Energiepolitisches Instrumentarium zur Förderung Erneuerbarer Energien
4.5.1. Auswahl, Struktur und Wirkungsweisen
4.5.2. Die Rolle der Staatsstruktur
4.5.3. Motive für die Wahl der Instrumente
4.5.4. Die französische Präsidentschaftswahl und weitere nationale Herausforderungen
4.6. Kritische Zusammenfassung und Evaluierung bisheriger Maßnahmen
5. Vergleichende Auswertung der Ergebnisse
5.1. Gegenüberstellung: Energiepolitik sowie Auswahl und Wirkungsweisen der jeweiligen energiepolitischen Instrumente
5.2. Problemfelder
5.3. Weitere Möglichkeiten und Potentiale: Die Effizienz einer deutsch-französischen Kooperation
5.4. Zukunftstendenzen
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht das energiepolitische Instrumentarium zur Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland und Frankreich. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie und aus welchen Gründen die jeweiligen Instrumente gewählt wurden und mit welcher Effizienz sie wirken, um Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten in der Energiepolitik der beiden Länder aufzuzeigen.
1.1. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
Die Notwendigkeit eines ökologischen und nachhaltigen Wirtschaftens wird seit der Konferenz von Rio de Janeiro im Jahre 1992 kaum mehr ernsthaft bestritten. Eine wachsende Energienachfrage führte in den letzten Jahren weltweit zu steigenden Energiepreisen, welche Privathaushalte und energieintensiven Unternehmen zu schaffen machen.
Wie wichtig Energie für unser Leben ist, wird uns immer dann bewusst, wenn die Zufuhr unterbrochen oder die Verfügbarkeit von Energie eingeschränkt ist. Dass dieses Problem nicht erst seit gestern auf der Agenda steht, zeigt sich an folgenden Zahlen: bereits im Jahr 1979 gingen in der Bundesrepublik rund 90 Prozent davon aus, dass der zukünftige deutsche Energiebedarf gesichert ist; im selben Jahr waren auch rund 70 Prozent der französischen Bevölkerung der Meinung, dass die aktuelle Energiesituation Frankreichs ein Grund zur Beunruhigung sei. Diese Zahlen verraten, dass das Thema erneuerbare Energien zukünftig noch eine weitaus größere Rolle als zuvor spielen wird.
Seit diesem Jahrtausend steht nun das Thema Energie an der Spitze vieler aktueller Meldungen und Ereignisse und ist damit von hoher tagespolitischer Aktualität. Kein Land kann von sich behaupten, die Energiethematik ad acta gelegt zu haben. Erschwerend kommt nun noch hinzu, dass plötzlich die Erkenntnis endlicher Ressourcen aufgetaucht ist. Ein Lern- und Denkprozess ist dadurch in Gang gesetzt worden, welcher nicht nur supranationale Einheiten, sondern eben auch Politikführung einzelner Nationalstaaten betrifft. An dieser Stelle kommen regenerative Energien ins Spiel. Diese haben den großen Vorteil, dass sie unerschöpflich und klimaneutral sind.
In dieser Arbeit soll nun der Fokus auf den beiden Ländern Deutschland und Frankreich liegen, zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Staaten betreffend ihrer Energiepolitik. Nun stellt sich aber die Frage: Sind diese beiden Länder wirklich so heterogen hinsichtlich regenerativer Energien?
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Energiethematik und definiert die Forschungsfrage sowie die Zielsetzung der vergleichenden Analyse.
2. Grundlagen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Begrifflichkeiten sowie verschiedene erneuerbare Energieformen und energiepolitische Instrumente vorgestellt.
3. Deutschland: Das dritte Kapitel analysiert detailliert den makroökonomischen Kontext, die Energiepolitik sowie die Instrumente und Potenziale in Deutschland.
4. Frankreich: Analog zum dritten Kapitel werden in diesem Abschnitt der französische Energiesektor, seine Strukturen und die spezifischen Herausforderungen betrachtet.
5. Vergleichende Auswertung der Ergebnisse: Dieses Kapitel führt eine direkte Gegenüberstellung durch, identifiziert Problemfelder und erörtert Kooperationspotenziale.
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die energiepolitische Ausrichtung beider Länder abschließend.
Energiepolitik, Deutschland, Frankreich, Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Klimaschutz, Instrumentarium, Strommarkt, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit, Biomasse, Windkraft, Solarenergie, Geothermie, Versorgungssicherheit.
Die Arbeit analysiert und vergleicht die Ansätze von Deutschland und Frankreich bei der Förderung erneuerbarer Energien durch staatliche Instrumente.
Die zentralen Felder umfassen Energiepolitik, den Einsatz regenerativer Energien wie Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Geothermie sowie die Analyse ordnungsrechtlicher und monetärer Steuerungsinstrumente.
Das Hauptziel ist es, die Stärken, Schwächen und Effizienz der unterschiedlichen energiepolitischen Instrumente in beiden Ländern zu identifizieren und zu vergleichen.
Es handelt sich um eine vergleichende Analyse, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung nationaler Energieberichte und Gesetzesvorgaben basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Darstellung der Ausgangslage und Strategien in Deutschland und Frankreich, gefolgt von einer kritischen Evaluierung und vergleichenden Auswertung.
Die wichtigsten Begriffe sind Energiepolitik, Erneuerbare Energien, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und das energiepolitische Instrumentarium (z.B. EEG in Deutschland).
Der Hauptunterschied liegt in der französischen Tradition der starken staatlichen zentralen Lenkung und dem Festhalten an der Kernenergie, während Deutschland einen stärker dezentralen, marktwirtschaftlichen Ansatz mit klarem Ausstieg aus der Kernenergie verfolgt.
Die EU liefert durch Richtlinien gemeinsame Vorgaben, die jedoch von beiden Staaten aufgrund unterschiedlicher nationaler politischer Traditionen und Ressourcen auf jeweils eigene Weise implementiert werden.
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