Diplomarbeit, 2018
45 Seiten, Note: 1,0
Text
I. Hinweis zur Genderneutralität
II. Hinführung zur Forschungsfrage
III. Traumjob Standesbeamter?
A. Berufsbild Standesbeamter
B. Problem
C. Methode
1. Zielgruppe der Befragung
2. Konstruktion des Fragebogens
3. Optimierung des Fragebogens
4. Durchführung der Befragung
D. Ergebnisse
1. Software
2. Kodierung des Fragebogens
3. Grundauswertung
4. Prüfen von Zusammenhängen
E. Diskussion
1. Hinweis zur Interpretation von Korrelationen
2. Vergleich der verwendeten Methoden
3. Zwischenfazit zur gemessenen Berufszufriedenheit
4. Ergänzende Items
5. Personenbezogene Daten
6. Repräsentativität der Studie
7. Hauptgütekriterien
IV. Fazit und Schlusswort
Die Diplomarbeit untersucht kritisch das verbreitete Klischee, dass die Tätigkeit als Standesbeamter einen "Traumjob" darstellt. Das primäre Ziel der Studie ist es, die Berufszufriedenheit einer spezifischen Gruppe von Standesbeamten empirisch zu messen, um zu analysieren, ob diese Annahme der Realität entspricht oder ob sie eher idealtypischen Vorstellungen entspringt.
C. Methode
Nach der Konkretisierung der Fragestellung der Studie werden nun die Methodik und die schrittweise Konzeption des Fragebogens näher erläutert. Auf die dabei herangezogenen sozialwissenschaftlichen Theorien wird eingegangen.
Für ihr Forschungsvorhaben hat die Autorin die Unterstützung des Fachverbands Standesbeamte in Bayern gewinnen können. Der Fachverband hat zugesichert, dass die Befragung im Rahmen von drei Dienstbesprechungen der Standesbeamten in Schwaben durchgeführt werden kann.
Der zu befragende Personenkreis setzt sich damit konkret zusammen aus den Standesbeamten, die an den Dienstbesprechungen am 14. November 2017 im Landkreis Dillingen a.d.Donau, am 21. November 2017 im Landkreis Augsburg und am 6. Dezember 2017 im Landkreis Donau-Ries teilnehmen. Die Organisation dieser Dienstbesprechungen obliegt den jeweils zuständigen Landratsämtern, die zu den Terminen die Standesbeamten aus den unterschiedlichen Gemeinden und Städten des jeweiligen Landkreises einladen. Diese Tatsache garantiert, dass im Rahmen der Studie ein behördenunabhängiger Eindruck von der Berufszufriedenheit der Befragungsteilnehmer gewonnen werden kann.
Zusammenfassend lässt sich die Grundgesamtheit (Kromrey, 2007, S.199) der Lotstudie also definieren als die Teilnehmer der oben genannten Dienstbesprechungen. Von den Ergebnissen können unter der Voraussetzung einer entsprechend hohen Rücklaufquote ausschließlich Rückschlüsse auf diesen Personenkreis gezogen werden, wie bei der Konkretisierung der Fragestellung der Befragung schon erklärt. Eine Vollerhebung wird somit angestrebt (zu den verschiedenen Auswahlverfahren vgl. Kromrey, 2007, S. 231).
Hinweis zur Genderneutralität: Der Autor erläutert, dass aus Gründen der besseren Lesbarkeit ausschließlich die männliche Form verwendet wird.
Hinführung zur Forschungsfrage: Die Einleitung thematisiert die allgemeine Attraktivität bestimmter Berufe und führt in die wissenschaftliche Fragestellung ein, ob Standesbeamte ihren Beruf als Traumjob ansehen.
Traumjob Standesbeamter?: Dieses Kapitel legt das Ziel der Untersuchung dar, die Erstellung des Fragebogens, die Durchführung der Studie sowie die Diskussionsgrundlagen fest.
Fazit und Schlusswort: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass Geld nicht zwingend glücklich macht, während Freude an der eigentlichen Tätigkeit stärker zur Zufriedenheit beiträgt.
Standesbeamter, Berufszufriedenheit, Traumjob, Soll-Ist-Abgleich, Aschenputtelmethode, Fragebogen, Empirische Untersuchung, Personalbefragung, Öffentlicher Dienst, Arbeitszufriedenheit, Korrelation, Berufswahl, Sozialwissenschaften, Statistik, Verwaltung
Die Diplomarbeit untersucht die Berufszufriedenheit von Standesbeamten und prüft empirisch das Klischee, ob es sich bei diesem Beruf um einen Traumjob handelt.
Zentrale Themen sind die Messung von Berufszufriedenheit, die Anwendung sozialwissenschaftlicher Methoden zur Datenerhebung sowie die kritische Reflexion von Arbeitsmotivatoren wie Gehalt, Kreativität und Anspruch.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob die Annahme, der Standesbeamte sei ein "Traumjob", für den befragten Personenkreis zutrifft oder durch Enttäuschungen und andere Faktoren relativiert wird.
Die Autorin kombiniert einen Soll-Ist-Abgleich nach Porter mit der direkten "Aschenputtelmethode" zur Bedarfsermittlung und führt eine statistische Korrelationsanalyse der Daten durch.
Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Konzeption und methodische Gestaltung der Fragebögen als auch die konkrete Datenauswertung, die Interpretation der Ergebnisse und die Diskussion der Reliabilität und Validität der Studie.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Standesbeamter, Berufszufriedenheit, Traumjob, empirische Untersuchung und Fragebogenmethodik charakterisieren.
Die Studie zeigt einen mittleren positiven Zusammenhang zwischen der Leitungsposition und der Zufriedenheit mit dem Anspruch des Aufgabenfeldes, was auf eine erhöhte intrinsische Motivation durch mehr Verantwortung hindeutet.
Es konnte kein markanter Zusammenhang zwischen der Einschätzung als Traumjob und der Zufriedenheit mit dem Einkommen nachgewiesen werden, was die Bedeutung von Hygiene-Faktoren im Sinne der Zwei-Faktoren-Theorie unterstreicht.
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