Bachelorarbeit, 2021
53 Seiten, Note: 1
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Todesstrafe und analysiert diese aus ethischer und kriminologischer Sicht. Dabei steht die Frage im Vordergrund, unter welchen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen die Todesstrafe zur Vermeidung von Verbrechen beitragen könnte. Die Arbeit beleuchtet historische und aktuelle Aspekte der Todesstrafe, untersucht die verschiedenen Straftheorien und deren Beziehung zur Todesstrafe sowie die mögliche Abschreckungswirkung. Außerdem werden ethische und theologische Aspekte der Todesstrafe diskutiert.
Die Einleitung führt in das Thema der Todesstrafe ein und beleuchtet die historische Entwicklung sowie die aktuelle Debatte um die Todesstrafe in Deutschland. Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Begriffsbestimmung der Todesstrafe, ihrer Geschichte, Hinrichtungsmethoden und der aktuellen Verbreitung. Kapitel 3 beleuchtet die verschiedenen deutschen Straftheorien und deren Beziehung zur Todesstrafe. Kapitel 4 untersucht die Abschreckungswirkung der Todesstrafe und analysiert empirische Studien sowie verschiedene Ansätze zur Kriminalitätsprävention. Kapitel 5 widmet sich der ethischen Betrachtungsweise der Todesstrafe und präsentiert verschiedene philosophische und rechtliche Standpunkte. Kapitel 6 beleuchtet die theologische Perspektive auf die Todesstrafe und analysiert die Haltung verschiedener Religionen zu diesem Thema.
Todesstrafe, Kriminalität, Straftheorien, Abschreckung, Ethik, Theologie, Menschenrechte, Recht, Moral, Religion, Gerechtigkeit, Vergeltung, Sühne, Prävention, Empirie, Philosophie.
Die Arbeit untersucht diese Frage mittels kriminologischer Theorien und empirischer Studien (Korrelations- und Mehrgleichungsmodelle), stellt jedoch fest, dass die Ergebnisse oft widersprüchlich sind.
Es werden absolute Straftheorien (Vergeltung, Sühne) und relative Straftheorien (General- und Spezialprävention) sowie Vereinigungstheorien analysiert.
Die Arbeit vergleicht diametrale Positionen, etwa von Immanuel Kant (Befürworter der Vergeltung) und Cesare Beccaria (Kritiker der Todesstrafe).
Die Untersuchung beleuchtet die jüdisch-christliche Tradition (Altes vs. Neues Testament), den Islam und den Buddhismus, wobei sich die Haltungen historisch stark gewandelt haben.
Die Arbeit behandelt das Ende der Todesstrafe in Deutschland im geschichtlichen Verlauf, insbesondere nach den Erfahrungen des Nationalsozialismus.
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