Bachelorarbeit, 2012
60 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
1.1 AUSGANGSLAGE UND PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIEL DER ARBEIT
1.3 AUFBAU DER ARBEIT
2. GRUNDLAGEN
2.1 BEGRIFFSERKLÄRUNGEN
2.1.1 High-Potentials
2.1.2 Kompetenz
2.1.3 Talent Management
2.1.4 Werte
2.2 PERSONALENTWICKLUNG
2.2.1 Personalentwicklung nach Becker
2.2.2 Personalentwicklung nach Scholz
2.2.3 Gegenüberstellung
2.3 PERSONALPORTFOLIO
2.4 BETRIEBLICHE KARRIEREPLANUNG
3. IDENTIFIZIERUNG VON HIGH POTENTIALS
3.1 ANFORDERUNGSANALYSE
3.2 ANFORDERUNGSPROFIL
3.3 POTENTIALANALYSE
3.3.1 Gütekriterien
3.3.1.1 Validität
3.3.1.2 Reliabilität
3.3.1.3 Objektivität
3.3.1.4 Pragmatische Umsetzbarkeit
3.3.2 Methoden der Potentialanalyse
3.3.2.1 Potentialeinschätzung durch Führungskraft
3.3.2.2 Assessment-Center
3.3.2.3 Management Audit
3.4 ZWISCHENFAZIT
4. EMPIRISCHE ERHEBUNG BEI EINEM SPORTARTIKELHERSTELLER
4.1 STUDIENDESIGN DER QUALITATIVEN STUDIE
4.2 METHODIK DER AUSWERTUNG
4.2.1 Problemzentriertes Interview
4.2.2 Die Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
4.3 KARRIEREPFAD
4.3.1 Level 1
4.3.2 Level 2
4.3.3 Level 3
4.3.4 Level 4
4.3.5 Beförderungskriterien
4.3.5.1 Von Level 1 zu 2
4.3.5.2 Von Level 2 zu 3
4.3.5.3 Von Level 3 zu 4
4.4 HIGH POTENTIALS
4.4.1 Anforderungsanalyse
4.4.2 Anforderungsprofil
4.4.3 Potentialanalyse
4.5 BESCHLEUNIGUNGSKRITERIEN
4.6 GRÖßTER BEDARF AN HIGH POTENTIALS IN DER ORGANISATION
4.7 WÜNSCHE UND VORSTELLUNGEN AN DAS PROGRAMM
5. HANDLUNGSEMPFEHLUNG UND FAZIT
5.1 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
5.2 FAZIT
Die Arbeit fokussiert sich auf die Identifikation von High Potentials in einem Sportartikelhersteller und die Entwicklung von Karrierepfaden sowie Personalentwicklungsansätzen. Ziel ist es, durch eine qualitative Studie Methoden zu definieren, die es dem Unternehmen ermöglichen, talentierte Nachwuchskräfte systematisch zu erkennen und gezielt für zukünftige Schlüsselpositionen aufzubauen.
1. Einleitung
Durch den Wandel des Arbeitsmarktes von einem Arbeitgebermarkt zu einem Arbeitnehmermarkt, den aktuellen demographischen Entwicklungen, durch die ein stetig steigenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften auftritt, und dem Wandel unserer Gesellschaft weg von der Produktion und körperlicher Arbeit hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft, in der der „Wissensarbeiter“ immer mehr gefragt ist, schreibt man dem Faktor des strategischen Personalmanagements eine immer größere Bedeutung zu.
Bei einer Umfrage von Mercer aus 2010 mit dem Titel: „Future of Talent Management“ wurden 200 Unternehmen in Europa und 90 Unternehmen im mittleren Osten/Afrika zu deren zukünftigen Einstellung im Bereich des Talent Management befragt. 93 % dieser Unternehmen in Europa und 95 % der Unternehmen im mittleren Osten/Afrika erwarten eine starke Zunahme der Konkurrenz bei der Besetzung von Schlüsselfunktionen. Zudem sehen 80 % der Befragten das Thema des Managements von Führungskräften als wichtigsten Punkt im Bereich des Talent Managements. Die wichtigsten Punkte auf der Agenda der Befragten Unternehmen für die Zukunft sind die Nachfolgeplanung im Führungskräftebereich, das Führungskräftetraining und die Förderung von Schlüsseltalenten also High Potentials.
Diese Entwicklungen haben zum einen mit dem schon beschriebenen demographischen Wandel zu tun, da in den nächsten Jahren eine ganze Generation von Führungskräften in den Ruhestand gehen wird. Die daraus resultierende Lücke an Wissen und Erfahrung gilt es zu schließen. Zum anderen kommt hinzu das durch die letzte Rezension die Nachfolgeplanung beeinträchtig wurde und es somit oft an Mitarbeitern mangelt, um die freiwerdenden Stellen zu besetzen.
1. EINLEITUNG: Setzt das Thema in den Kontext des demographischen Wandels und des zunehmenden Wettbewerbs um qualifizierte Fachkräfte.
2. GRUNDLAGEN: Definiert zentrale Begriffe wie High-Potential, Kompetenz, Talent Management und vergleicht Personalentwicklungsansätze von Becker und Scholz.
3. IDENTIFIZIERUNG VON HIGH POTENTIALS: Erörtert theoretische Instrumente der Anforderungsanalyse und Methoden der Potentialeinschätzung.
4. EMPIRISCHE ERHEBUNG BEI EINEM SPORTARTIKELHERSTELLER: Präsentiert Ergebnisse aus Experteninterviews zu Karrierepfaden, Anforderungsprofilen und Beschleunigungskriterien im Unternehmen.
5. HANDLUNGSEMPFEHLUNG UND FAZIT: Fasst die Erkenntnisse zusammen und liefert konkrete Vorschläge zur Etablierung eines High-Potential-Programms.
High Potentials, Talent Management, Personalentwicklung, Karrierepfad, Kompetenzmodell, Potentialanalyse, Assessment-Center, Führungskräfteentwicklung, Anforderungsprofil, Personalrekrutierung, Sportartikelhersteller, Nachfolgeplanung, Unternehmenskultur, Qualifikation, Schlüsselpositionen
Die Arbeit untersucht, wie ein Sportartikelhersteller durch die Identifizierung von High Potentials und strukturierte Personalentwicklung der Lücke an Führungskräftenachwuchs begegnen kann.
Die Arbeit umfasst theoretische Grundlagen zu Talent Management, die Analyse vorhandener Karrierepfade sowie die empirische Entwicklung von Anforderungsprofilen für Nachwuchskräfte.
Das Ziel ist die Erstellung einer wissenschaftlichen Vorarbeit für ein zukünftiges High-Potential-Programm, inklusive der Definition von Identifikationsmerkmalen und geeigneten Auswahlmethoden.
Der Autor führt eine qualitative Studie unter Verwendung von Experteninterviews mit Vertretern des Middle Managements und Senior Leadership durch, ausgewertet nach der Inhaltsanalyse von Mayring.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsbestimmungen, die Darstellung methodischer Instrumente zur Identifizierung und eine empirische Bestandsaufnahme beim untersuchten Sportartikelhersteller.
High Potentials, Talent Management, Personalentwicklung, Karrierepfad, Potentialanalyse und Führungskräfteentwicklung.
Die Arbeit betont, dass Unternehmenswerte und spezifische Anforderungen des Umfelds maßgeblich darüber entscheiden, welche Kriterien für einen High Potential als erfolgsentscheidend definiert werden.
Die Analyse zeigt, dass mit jeder Karrierestufe unterschiedliche Kompetenzschwerpunkte (z. B. fachlich vs. strategisch) notwendig werden, die aufeinander aufbauen.
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