Masterarbeit, 2023
377 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
1.1 Zielstellung
2 Forschungsstand
2.1 Good Governance im Sport
2.2 Beurteilung und Messung von Good Governance
3 Theoretischer Hintergrund
3.1 Governance
3.2 Good Governance
3.3 Good-Governance-Prinzipien
3.3.1 Transparenz
3.3.2 Demokratische Prinzipien
3.3.3 Interne Rechenschaftspflicht und Kontrolle
3.3.4 Gesellschaftliche Verantwortung
3.4 Governance Perspektiven
4 Methodik
4.1 Qualitative Forschungsmethode
4.2 Methoden der qualitativen Inhaltsanalysen
4.3 Die evaluative qualitative Inhaltsanalyse
4.4 Datenerhebung und Datenanalyse
4.4.1 Erstellung des Kriterienkatalogs
4.4.2 Ausprägungen der Kriterien
4.4.3 Auswertungen der Ergebnisse
4.5 Gütekriterien
5 Ergebnisse
5.1 Good Governance-Score
5.2 Struktur
5.3 Verhalten
5.4 Transparenz
5.5 Ergebnisausprägungen der einzelnen Kriterien
6 Diskussion
6.1 Bedeutung von Good Governance für Amateursportvereine
6.2 Aktueller Stand der Anwendung von Good Governance in Amateursportvereinen
6.3 Chancen und Herausforderungen bei der Implementierung von Governance Strukturen im Amateursport
6.4 Empfehlungen zur Anpassung und Verbesserung der Governance-Strukturen für Amateurvereine
6.5 Praktische Implikationen
6.6 Kritische Reflexion
7 Fazit und Ausblick
Diese Masterarbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die Good Governance (GG)-Strukturen und -Prozesse in 15 Amateurfußballvereinen zu geben und zu untersuchen, inwieweit diese die Verhaltensrichtlinien und Grundsätze des GG-Konzeptes umsetzen. Daraus werden Chancen und Herausforderungen bei der Implementierung abgeleitet sowie entsprechende Handlungsempfehlungen entwickelt.
1 Einleitung
„Alle reden von Good Governance (Guter Verbandsführung) – haben wir den Sport bislang schlecht geführt? Haben sich die Entscheidungsträger von Vereinen und Verbänden jahrzehntelang nicht an die Regeln und Gesetze gehalten, oder waren sie gar korrupt? Nein! Aber fast könnte man das denken, wenn man die aktuelle Debatte darum, wie Integrität im Sport gesichert werden kann, und die Diskussion um prominente Korruptionsfälle isoliert betrachtet. Dabei geht es gar nicht nur um den Sport und auch nicht darum, völlig neue Maßnahmen zu finden“. Mit diesen Worten leitete das Präsidium des DOSB im Jahr 2015 das Konzept „Good Governance – Gute Verbandsführung“ ein (Deutscher Olympischer Sportbund [DOSB], 2015).
Dieses Konzept wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Inneren, Transparency International Deutschland e.V. und von der Arbeitsgruppe Good Governance unter der Federführung des DOSB entwickelt.
Ziel ist es einerseits, die Handlungssicherheit von allen Mitarbeitern des DOSB in allen Fragen von Integrität, Transparenz und Verantwortlichkeit zu erhöhen und andererseits den Mitgliedsorganisationen des DOSB aufzuzeigen, wie Integrität, Transparenz und Verantwortlichkeit zukunftsweisend und kompetent garantiert werden kann (DOSB, 2015).
Im Laufe der Jahre gab es auf den verschiedenen Ebenen von Sportorganisationen eine zunehmende Anzahl negativer Anschuldigungen und Berichte in Bezug auf die Führungsetage. In der öffentlichen Wahrnehmung wird diesen Organisationen mangelnde Transparenz und unethische Entscheidungsfindung vorgeworfen (Deutscher Fußball-Bund e.V. [DFB], 2019).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Good Governance im Sport angesichts diverser Skandale und definiert das Ziel der Arbeit, ein Grundgerüst für GG im Amateurfußball zu schaffen.
2 Forschungsstand: Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über bestehende Konzepte, Studien und Instrumente zur Messung von Good Governance sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene.
3 Theoretischer Hintergrund: Hier werden die Begriffe Governance und Good Governance theoretisch fundiert sowie die zentralen Prinzipien Transparenz, Demokratie, Kontrolle und Verantwortung erläutert.
4 Methodik: Es wird der Prozess der evaluativen qualitativen Inhaltsanalyse beschrieben, inklusive der Erstellung des Kriterienkatalogs zur Untersuchung von Vereinssatzungen.
5 Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die erhobenen Daten der 15 untersuchten Vereine visualisiert und anhand eines Good Governance-Scores ausgewertet.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, in den bestehenden Forschungsstand eingeordnet und es werden Handlungsempfehlungen für Amateurvereine abgeleitet.
7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und zeigt auf, dass GG im Amateurfußball zwar noch in der Anfangsphase steckt, aber ein Fundament für zukünftige Entwicklungen gelegt wurde.
Good Governance, Amateurfußball, Sportvereine, Verbandsführung, Qualitative Inhaltsanalyse, Vereinssatzung, Transparenz, Rechenschaftspflicht, Sportmanagement, Organisationsstruktur, Kriterienkatalog, Integrität, Sportpolitik, Evaluation, Vereinswesen.
Die Arbeit untersucht die Anwendung von Good Governance (Guter Verbandsführung) in deutschen Amateurfußballvereinen anhand von Satzungsanalysen.
Die zentralen Themen sind Governance-Strukturen, Transparenz, demokratische Entscheidungsprozesse, Rechenschaftspflicht und gesellschaftliche Verantwortung in Sportvereinen.
Das Ziel ist es, den aktuellen Stand von Good Governance-Strukturen bei 15 ausgewählten Amateurfußballvereinen zu analysieren und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung bereitzustellen.
Es wird eine evaluative qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz angewendet, um Vereinssatzungen systematisch zu bewerten.
Der Hauptteil umfasst den theoretischen Rahmen, die methodische Vorgehensweise, die Darstellung der Ergebnisse der Vereinsuntersuchungen mittels Kriterienkatalog sowie eine fundierte Diskussion dieser Befunde.
Kernelemente sind Good Governance, Amateurfußball, Vereinsführung, Satzungsanalyse und Organisationsentwicklung.
Die Analyse zeigt, dass Good Governance im Amateurfußball derzeit nur schwach ausgeprägt ist und erheblicher Nachholbedarf besteht.
Ja, während die untersuchten Vereine im Bereich Struktur noch Ansätze zeigen, offenbaren sich im Bereich Verhalten und Transparenz signifikante Mängel.
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