Masterarbeit, 2021
73 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der fiskalischen Nachhaltigkeit im Kontext der Corona-Pandemie. Sie analysiert den Zusammenhang zwischen Ausgabenpolitik und fiskalischer Nachhaltigkeit sowie Tragfähigkeit aus verschiedenen Blickwinkeln. Dabei wird der aktuelle wissenschaftliche Stand umfassend erörtert. Die Arbeit untersucht insbesondere die Auswirkungen der Corona-Krise auf die öffentliche Staatsverschuldung und die Herausforderungen für die fiskalpolitische Gestaltung.
Kapitel 1: Einleitung
Diese Einleitung führt in die Thematik der fiskalischen Nachhaltigkeit im Kontext der Corona-Pandemie ein und beschreibt die Relevanz der Arbeit.
Kapitel 2: Bestandsaufnahme
Dieses Kapitel analysiert die Entwicklung der öffentlichen Staatsverschuldung bis 2020 und die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Finanzlage öffentlicher Haushalte. Es werden verschiedene Konzepte zur haushaltspolitischen Langfristanalyse beleuchtet.
Kapitel 3: Fiskalische Nachhaltigkeit öffentlicher Verschuldung
Dieses Kapitel untersucht die Grenzen der diskretionären Fiskalpolitik, die Bedeutung von keynesianischen Multiplikatoreneffekten und die Rolle der deutschen Schuldenbremse für die fiskalische Nachhaltigkeit.
Kapitel 4: Makroökonomisches Umfeld
Dieses Kapitel beleuchtet die Bedeutung des Zinssatzes für die fiskalische Nachhaltigkeit und analysiert die wirtschaftspolitischen Antworten auf die Corona-Krise. Es wird die Entwicklung des makroökonomischen Umfelds im Kontext der Pandemie betrachtet.
Fiskalische Nachhaltigkeit, Corona-Pandemie, Staatsverschuldung, Schuldenbremse, Keynesianische Multiplikatoreneffekte, Zinssatz, Makroökonomisches Umfeld, Wirtschaftspolitische Antworten.
Fiskalische Nachhaltigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Staates, seine aktuellen und zukünftigen finanziellen Verpflichtungen (Schuldendienst, Sozialausgaben) dauerhaft zu erfüllen, ohne die Stabilität der Wirtschaft zu gefährden.
Durch massive Rettungsschirme und sinkende Steuereinnahmen stieg die Schuldenquote im Euroraum sprunghaft an, in Deutschland wurde die Schuldenbremse temporär ausgesetzt.
Blanchard argumentiert, dass in einem Niedrigzinsumfeld, in dem die Wachstumsrate höher als der Zinssatz ist, die fiskalischen Kosten der Verschuldung gering sind und hohe Schuldenstände tragfähiger sein können als früher angenommen.
Die Schuldenbremse soll die Neuverschuldung begrenzen, um die Generationengerechtigkeit zu wahren. In Krisenzeiten wie der Pandemie erlaubt sie jedoch Ausnahmen für notwendige Stabilisierungsmaßnahmen.
Diese Effekte beschreiben, wie staatliche Ausgabenimpulse zu einer überproportionalen Steigerung des Bruttoinlandsprodukts führen können, indem sie die private Nachfrage und Investitionen ankurbeln.
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