Bachelorarbeit, 2015
51 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit hat zum Ziel, das aktuelle wissenschaftliche Verständnis des Begriffs „Metabolically Healthy Obesity“ anhand einer umfassenden Literaturrecherche darzustellen. Die Arbeit beleuchtet die physiologischen Gegebenheiten, die das Phänomen erklären, dass Übergewicht und Adipositas nicht zwangsläufig mit Stoffwechselstörungen einhergehen müssen. Weiterhin soll geklärt werden, welche Unterschiede zwischen Menschen mit „gesundem“ und „kranken“ Übergewicht bestehen. Abschließend wird die langfristige Gesundheitsprognose für sogenannte gesunde Übergewichtige untersucht.
Die Einleitung beleuchtet das wachsende Problem von Übergewicht und Adipositas weltweit und stellt die „Metabolically Healthy Obesity“ (MHO) als relevantes Forschungsfeld vor. Kapitel 3 untersucht den aktuellen wissenschaftlichen Stand zur physiologischen Bedeutung des Fettgewebes, der Definition und Diagnose von Übergewicht und Adipositas, deren Prävalenz und Ursachen sowie den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken. Das Kapitel „Methodik“ beschreibt die Vorgehensweise der Arbeit. In den Ergebnissen werden die Definition von MHO, die physiologischen Gegebenheiten bei „gesundem Übergewicht“ und die Unterschiede zwischen metabolisch gesunden und kranken Übergewichtigen/Adipösen dargestellt. Des Weiteren wird die langfristige Gesundheitsprognose bei MHO betrachtet. Die Diskussion analysiert die Ergebnisse kritisch, interpretiert sie und beleuchtet offene Forschungsfragen. Die Zusammenfassung fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Themenkomplex „Metabolically Healthy Obesity“ (MHO), wobei die physiologische Bedeutung des Fettgewebes, die Definition und Diagnose von Übergewicht und Adipositas sowie die gesundheitlichen Konsequenzen und prognostizierten Risiken im Fokus stehen. Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen MHO und „krankem“ Übergewicht, untersucht die langfristige Gesundheitsprognose bei MHO und beleuchtet kritisch die aktuelle Forschungslandschaft.
Es beschreibt das Phänomen, dass übergewichtige oder adipöse Menschen keine metabolischen Auffälligkeiten wie Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigen.
Je nach Studie variieren die Zahlen zwischen 6% und 75%, wobei der Durchschnitt bei etwa 30% liegt.
Die Arbeit untersucht physiologische Gegebenheiten wie die Fettverteilung und die Sensitivität des Stoffwechsels, die MHO-Patienten von anderen unterscheiden.
Die Arbeit analysiert die langfristige Gesundheitsprognose und hinterfragt, ob das Risiko für Folgeerkrankungen im Alter dennoch ansteigt.
Das Fettgewebe fungiert nicht nur als Speicher, sondern als aktives endokrines Organ, dessen Funktion bei MHO-Betroffenen oft besser erhalten bleibt.
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