Wissenschaftlicher Aufsatz, 2009
22 Seiten
1. Einleitung
1.1 These
2. Überblick
3. Das Gesetz zur Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung in NRW
3.1 These 2
4. Entwicklung und aktuelle Situation im Bereich Frühberatung und –förderung, schulische Förderung und Berufsvorbereitung/berufliche Eingliederung ab 1995
4.1 Frühberatung und Frühförderung
4.1.1 These 3
4.2 Schulische Förderung
4.2.1 These 4
4.2.2 Schüler und Lehrer im gemeinsamen Unterricht
4.2.3 Einführung von Förderplänen und Kompetenzenorientierung in der Förderung
4.3 Berufsvorbereitung/berufliche Eingliederung
4.3.1 These 5
5. Neuentwicklungen seit 2002: Qualitätsicherung an Universität, Studienseminar und Schule
5.1 Standarddiskussion
5.1.1 These 6
5.2 Modularisierung des Studiums und der Lehrerausbildung
5.3 Qualitätsanalyse
5.3.1 These 7
6. Die Diskussion um Sonderpädagogische Förderzentren
6.1 These 8
7. Aktueller Handlungsbedarf
7.1 These 9
7.2 These 10
Die vorliegende Arbeit analysiert den grundlegenden Wandel der Sonderpädagogik in Nordrhein-Westfalen seit 1995, mit dem Ziel, die Entwicklung hin zu einer personenbezogenen Förderung sowie die aktuellen Herausforderungen in der Inklusion und Qualitätssicherung aufzuzeigen.
Die Diskussion um Sonderpädagogische Förderzentren
In der Bundesrepublik Deutschland setzte Anfang der 1980er Jahre eine Diskussion über die Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung durch Förderzentren ein. In Nordrhein-Westfalen begann diese Entwicklung erst Mitte der 90er Jahre.
In den Diskussionen der 90er Jahre war noch sehr unklar, wie ein Förderzentrum aussehen könnte. Dabei stellte die relativ vage und allgemeine Beschreibung von Förderzentren in den KMK-Empfehlungen einen Kompromiss dar, der die einstimmige Annahme dieses Konzeptes sicherte (vgl. Heidenreich 2007, 8).
Der Verband Deutscher Sonderschulen VDS machte bereits 1997 einen Vorstoß in Richtung Sonderpädagogisches Förderzentrum. Die beiden großen Lehrerverbände GEW und VBE hielten sich dagegen in dieser Diskussion lange Zeit zurück.
Ab dem 1. August 2008 läuft in NRW ein Schulversuch zum sonderpädagogischen Förderzentrum. Allerdings ist die Bezeichnung eine veränderte, nämlich „Kompetenzzentrum sonderpädagogische Förderung“.
1. Einleitung: Beschreibt den allgemeinen gesellschaftlichen Wandel und führt in die zentrale These der grundlegenden Veränderungen in der Sonderpädagogik seit 1995 ein.
2. Überblick: Skizziert die thematischen Schwerpunkte des Beitrags, von Gesetzesänderungen bis hin zur Standardorientierung im Bildungswesen.
3. Das Gesetz zur Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung in NRW: Erläutert den Paradigmenwechsel vom institutionenbezogenen Sonderschulaufnahmeverfahren hin zu einer personenbezogenen Feststellung des Förderbedarfs.
4. Entwicklung und aktuelle Situation im Bereich Frühberatung und –förderung, schulische Förderung und Berufsvorbereitung/berufliche Eingliederung ab 1995: Analysiert den Status quo und die Veränderungen in den Bereichen Frühförderung, gemeinsamem Unterricht und der beruflichen Eingliederung.
5. Neuentwicklungen seit 2002: Qualitätsicherung an Universität, Studienseminar und Schule: Diskutiert die Einführung von Standards, die Modularisierung des Studiums sowie das Instrument der Qualitätsanalyse zur Schulentwicklung.
6. Die Diskussion um Sonderpädagogische Förderzentren: Beleuchtet die Historie, den Schulversuch und die komplexen Aufgaben der Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung.
7. Aktueller Handlungsbedarf: Thematisiert die quantitative Zunahme des Förderbedarfs und leitet daraus die Notwendigkeit für gezielte Präventionsprogramme an allgemeinen Schulen ab.
Sonderpädagogik, NRW, Inklusion, Förderplanung, Kompetenzorientierung, Qualitätsanalyse, Förderzentrum, Schulgesetz, Frühförderung, Berufsvorbereitung, Pädagogik, Schulentwicklung, Standards, Prävention, Gemeinsamer Unterricht
Die Arbeit analysiert den strukturellen Wandel in der nordrhein-westfälischen Sonderpädagogik seit 1995 und dessen Auswirkungen auf das schulische und berufsvorbereitende System.
Die Schwerpunkte liegen auf der Flexibilisierung der Förderung, dem gemeinsamen Unterricht, der Qualitätsentwicklung durch Inspektionen und der Diskussion um sonderpädagogische Förderzentren.
Ziel ist es, den Transformationsprozess hin zur personenbezogenen Förderung zu beschreiben und aufzuzeigen, wo aktuell und zukünftig der größte Handlungsbedarf besteht.
Die Arbeit basiert auf einer Bestandsaufnahme, der Analyse von Gesetzestexten, Statistiken und pädagogischen Fachbeiträgen sowie der Formulierung und Prüfung leitender Thesen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Frühförderung, schulische Förderung, berufliche Eingliederung sowie Qualitätsmanagement und Standarddiskussion an Universitäten und Schulen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Inklusion, Kompetenzorientierung, Qualitätsanalyse und den Wandel der sonderpädagogischen Förderzentren definiert.
Sie bietet einen rechtlich verankerten Rahmen in der Sekundarstufe I, der den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Schülern mit individuellen Förderplänen ermöglicht.
Sie werden als notwendige Antwort auf den steigenden sonderpädagogischen Förderbedarf gesehen, um frühzeitig sozial-emotionale Kompetenzen an allgemeinen Schulen zu stärken.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

