Masterarbeit, 2022
101 Seiten, Note: 1,8
1 Einführung
1.1. Relevanz des Themas und Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Abgrenzung
1.3. Aufbau der Arbeit
2 Digitalisierung im stationären Einzelhandel
2.1. Der stationäre Einzelhandel im Überblick
2.1.1. Klassische Wertschöpfungskette im Handel
2.1.2. Blick über die Ländergrenzen hinaus
2.2. Treiber der Digitalisierung
2.2.1. Demografischer Wandel
2.2.2. Informationstechnologie
2.2.3. Weitere Treiber der Digitalisierung
2.3. Veränderung im Konsumentenverhalten
2.3.1. Verändertes Kaufverhalten der Kunden
2.3.2. Veränderung des Kaufprozesses durch E-Commerce
2.3.3. Veränderte Kundenloyalität
2.4. Auswirkungen auf den stationären Einzelhandel
3 Übersicht digitaler Technologien im Einzelhandel
3.1. Digitale Übersicht in Store
3.1.1. Virtual Promoter
3.1.2. Interaktives Touchscreen-Schaufenster
3.1.3. In-Store-Positioning System
3.1.4. Showrooms
3.1.5. Augmented Reality
3.1.6. Virtual Reality
3.1.7. Digitale Umkleidekabinen
3.1.8. Mobile Payment und Self-Check-out
3.2. Multichannel-Lösungen
3.2.1. Onlinemarktplatz
3.2.2. Click & Collect / Click & Reserve
3.3. Zwischenfazit
4 Qualitative Erhebung mit Kundenfokus
4.1. Ziele der Befragung
4.2. Methodik und Vorgehen
4.3. Stichprobenauswahl
4.4. Auswertung
4.5. Kritische Würdigung
4.6. Zwischenfazit
5 Qualitative Erhebung mit Händlerfokus
5.1. Ziele der Befragung
5.2. Methodik und Vorgehen
5.3. Stichprobenauswahl
5.4. Auswertung
5.5. Kritische Würdigung
5.6. Zwischenfazit
6 Diskussion
6.1. Zusammenführung der Ergebnisse
6.2. Ableitung von Handlungsempfehlungen
7 Fazit
Die Arbeit untersucht, wie kleine, stationäre Einzelhandelsgeschäfte den Herausforderungen durch den E-Commerce und verändertes Kundenverhalten begegnen können. Das primäre Ziel ist die Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur strategischen Digitalisierung, um das stationäre Geschäft zukunftsfähig zu gestalten.
3.1.1. Virtual Promoter
Durch digitale Technologien im Bereich der interaktiven Schaufenster kann sich der stationäre Handel einen ganzheitlich neuen Customer Touchpoint kreieren, welcher als Bindeglied der Online- und Offlinewelt verstanden werden kann. Bei dieser innovativen Technologie handelt es sich um eine lebensgroße virtuelle Person, die sich im Schaufenster eines stationären Ladengeschäfts befindet. Im sogenannten Virtual Promote Window spricht eine virtuelle Person bzw. ein Avatar vorbeigehende Passanten an und fordert sie durch eine freundliche Begrüßung zur Interaktion auf. Interessierte Passanten bleiben vor dem Schaufenster stehen und können durch Gestensteuerung mit dem Avatar interagieren. Durch diese Mensch-zu-Mensch-Kommunikation können stationäre Händler auch losgelöst vom Einsatz personeller Ressourcen und Öffnungszeiten Aufmerksamkeit generieren. Außerdem können Kunden und Interessenten individuell beraten werden, indem sie automatisiert Informationen zu Produkten vermittelt bekommen (Vgl. Knoppe und Wild 2018, S. 63 ff.).
Diese Technologie wurde im Jahr 2015 von Filialen der Firma „BASE“ in mehreren Städten getestet und hat gute Ergebnisse gezeigt. Die Nutzerzahl lag damals bei 8.000 Nutzern pro Woche, was zu einem Anstieg der Shopfrequenz um 9% führte. Auch bei längeren Installationszeiträumen blieb das Interesse weiterhin hoch (Vgl. Knoppe und Wild 2018, S. 63 ff.).
1 Einführung: Die Arbeit thematisiert den tiefgreifenden Wandel im stationären Einzelhandel durch die Digitalisierung und definiert die Zielsetzung der Untersuchung.
2 Digitalisierung im stationären Einzelhandel: Es werden die theoretischen Grundlagen des stationären Handels, die Treiber des Wandels sowie die Auswirkungen auf Konsumenten und die Kundenloyalität erläutert.
3 Übersicht digitaler Technologien im Einzelhandel: Dieses Kapitel stellt verschiedene technologische Lösungen wie Virtual Promoter, Augmented Reality und Multichannel-Ansätze vor.
4 Qualitative Erhebung mit Kundenfokus: Berichtet wird über die Ergebnisse der empirischen Studie, in der Kunden zu ihren Einkaufsgewohnheiten und Erwartungen befragt wurden.
5 Qualitative Erhebung mit Händlerfokus: Hier wird die Perspektive der Ladeninhaber und Mitarbeiter auf die aktuelle Marktsituation und ihre Digitalisierungsstrategien beleuchtet.
6 Diskussion: Die Ergebnisse aus Theorie und Empirie werden zusammengeführt, um konkrete Handlungsempfehlungen zu formulieren.
7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Möglichkeiten für stationäre Händler ab, sich dem digitalen Wandel anzupassen.
Stationärer Einzelhandel, Digitalisierung, Onlinehandel, E-Commerce, Kundenverhalten, Kundenerwartung, Augmented Reality, Virtual Reality, Click & Collect, Point of Experience, Unternehmensführung, Handlungsempfehlungen, Digitaler Darwinismus, Kundenloyalität, Servicequalität.
Die Masterarbeit befasst sich mit der Transformation des stationären Einzelhandels in einem zunehmend digitalen Marktumfeld und der Frage, wie kleine Geschäfte ihre Zukunftsfähigkeit sichern können.
Die Arbeit fokussiert auf die Analyse von Digitalisierungstreibern, die Vorstellung technischer Lösungen für Geschäfte sowie die qualitative Untersuchung von Kunden- und Händlerperspektiven.
Das primäre Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für kleine, unabhängige stationäre Einzelhandelsgeschäfte zu entwickeln, um diese bei der Nutzung digitaler Chancen zu unterstützen.
Es erfolgt eine theoretische Fundierung durch Literaturrecherche sowie die Durchführung einer empirischen, semistrukturierten qualitativen Erhebung durch zwei Interviewreihen.
Neben einer theoretischen Einordnung digitaler Technologien werden detaillierte Ergebnisse aus Kundeninterviews und Händlerbefragungen aufbereitet und diskutiert.
Kernbegriffe sind Digitalisierung, stationärer Einzelhandel, Kundenerlebnis, Transformation, Wettbewerbsfähigkeit und moderne Technologien am Point of Sale.
Das Feinkostgeschäft in Y operiert als Franchisenehmer eines großen Unternehmens, was der Inhaberin spezifische Wettbewerbsvorteile verschafft, während sie sich gleichzeitig auf ein nachhaltigkeitsorientiertes Ladenkonzept konzentriert.
Der Begriff beschreibt die Situation, dass technologische und gesellschaftliche Veränderungen schneller ablaufen als sich Unternehmen an diese anpassen können, was zum Überlebenskampf führt.
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