Diplomarbeit, 2001
111 Seiten, Note: 1,3
1. Akupunktur : Naturheilverfahren und Erfahrungsmedizin
1.1 Geschichtliche Grundlagen
1.1.1 Eine 2000jährige Philosophie mit rationalen, wissenschaftlichen Grundzügen
1.1.2 Die Charakteristik der Entwicklung von Wissenschaft in China und Europa
1.1.3 Erkenntnisse der TCM im Vergleich mit der Entwicklung der westlichen Medizin
1.1.4 Integrative Kontakte in Europa & weiterentwickelte Formen chinesischer Medizin
1.2 Die Untersuchung der Stellung von Akupunktur und Schulmedizin innerhalb kybernetischer Betrachtungsweisen
1.2.1 Regulationsmedizinische Grundbegriffe
1.2.1.1 Kybernetik
1.2.1.2 Information
1.2.1.3 Regulation
1.2.2 Regulative Systeme
1.2.2.1 Das Meridiansystem
1.2.2.2 Die Grundsubstanz
1.2.2.3 Biophotonen
1.2.3 Regulationsmedizin
2. Akupunkturwissenschaft : Bisherige Forschungsergebnisse
2.1 Anatomische und physiologische Besonderheiten von Akupunkturpunkten
2.1.1 Histologischer Aufbau
2.1.2 Elektrophysiologische Veränderungen
2.1.3 Thermische Besonderheiten
2.2 Regulationsmechanismen von Akupunktur
2.2.1 Nervale Regulationswege
2.2.2 Humorale Regulationswege
2.2.3 Experimentelle Phänomene
2.2.3.1 Das Meridiangefühl
2.2.3.2 Meridiane sind Lichtleitungen
2.3 Ausgewählte randomisierte Studien
2.3.1 Rehabilitatives Krafttraining
2.3.2 Psychische Belastungssituation
2.3.3 Anästhesiologie
2.4 Das „Münchner Modell“
2.4.1 Entstehung und Hintergründe
2.4.2 Ergebnisse der Beobachtungsstudien
2.4.2.1 Übersichtsergebnisse der beteiligten Kliniken
2.4.2.2 Ergebnisse der Klinik für TCM Kötzting
2.4.2.3 Verzerrungs- und Selektionseffekte
3. Wissenschaftliches Projekt im „Centrum für Traditionelle Chinesische Medizin“
3.1 Projektbedingungen
3.2 Zielstellung
3.3 Methodik
3.3.1 Probandenpool
3.3.2 Datenerfassung
3.3.2.1 Datenquellen
3.3.2.2 Erhebungsinstrumente
3.3.2.3 Datenauswahl
3.3.3 Statistische Auswertung
3.3.4 Qualitätssicherung
3.4 Ergebnisse
3.4.1 Demographische Indikationsverteilung
3.4.2 Therapeutische Leistungen
3.4.3 Allgemeiner Therapieerfolg
3.4.4 Ergebnisse Subgruppen
3.4.5 Therapiemotivation
3.4.6 Qualitätssicherung
3.4.6.1 Reliabilität
3.4.6.2 Positivselektionseffekte
3.5 Diskussion
3.5.1 Zielstellung
3.5.2 Methodenkritik
3.5.3 Ergebnisdiskussion
4. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit und wissenschaftliche Fundierung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sowie deren Integration in die ambulante Gesundheitsversorgung. Das primäre Ziel ist die Evaluation von Therapieerfolgen in einer ambulanten Praxis für TCM unter Berücksichtigung kybernetischer Regulationsmechanismen.
Die Untersuchung der Stellung von Akupunktur und Schulmedizin innerhalb kybernetischer Betrachtungsweisen
Kybernetik ist die interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit Kommunikations- und Steuerungssystemen in lebenden Organismen, Maschinen und Organisationen beschäftigt. Der Ausdruck ist vom griechischen Wort kybernetes („Rudergänger“ oder „Kommandant“) abgeleitet und wurde zum ersten Mal 1948 vom Mathematiker Norbert Wiener auf die Theorie von Steuermechanismen angewendet. FISCHER definiert die Kybernetik als die Wissenschaft von Kontrolle und Information. Ein „CYBORG“, ein CYBernetischer ORGanismus (-begrifflich eine Tautologie !), ist ein künstlich geschaffenes System, das sich selbst steuert, im Gegensatz zu einem Roboter, der von einem Programm gesteuert wird. Der Unterschied liegt vor allem im Informationsaustausch zwischen Steuerung und Gesteuertem. Eine interaktive Kommunikation zweier Systeme erfüllt begrifflich die Bedingungen für Kybernetik.
Ein einfaches Beispiel aus der Technik, mit dem jeder bereits konfrontiert wurde, ist das ABS im Auto. Die Bremskraft und die Traktion stellen zwei sich gegenseitig regelnde physikalische Größen dar, welche mit Hilfe von Sensoren und Informationsübertragungs-mechanismen in direkte Abhängigkeit zueinander gebracht werden. Viele dieser einfachen, aber auch viel komplexere Kreisläufe funktionieren in dieser interaktiven Form in unserem Organismus. Ein einfaches Beispiel ist die Interaktion zwischen Muskelspindel und Muskel, ein etwas komplexerer Kreislauf ist die hormonelle Steuerung des gesamten Kalziumhaushaltes. Die Schwierigkeit eines Organismus aus kybernetischer Sicht besteht in der Einbeziehung seiner Umwelt. Der Organismus ist ein halboffenes System, das sich an alle nur erdenklichen Veränderungen der Parameter seiner Umwelt anpassen muss.
1. Akupunktur : Naturheilverfahren und Erfahrungsmedizin: Beleuchtet die historischen Ursprünge der TCM und vergleicht diese mit den wissenschaftlichen Entwicklungen im westlichen Raum.
2. Akupunkturwissenschaft : Bisherige Forschungsergebnisse: Fasst anatomische und physiologische Besonderheiten sowie bisherige Studien zur Wirksamkeit der Akupunktur zusammen.
3. Wissenschaftliches Projekt im „Centrum für Traditionelle Chinesische Medizin“: Dokumentiert die methodische Vorgehensweise und die Ergebnisse der eigenen Beobachtungsstudie zur Wirksamkeit ambulanter TCM-Behandlungen.
4. Fazit: Führt die Erkenntnisse zusammen und plädiert für eine Integration der TCM in das medizinische Versorgungssystem unter Berücksichtigung moderner Diagnostik.
Traditionelle Chinesische Medizin, TCM, Akupunktur, Kybernetik, Regulationsmedizin, Systemtheorie, Biophotonen, Meridiansystem, Therapieerfolg, Anästhesiologie, Beobachtungsstudie, ambulante Betreuung, Ganzheitliche Medizin, Qualitätssicherung, Schmerztherapie.
Die Diplomarbeit untersucht die Wirkungsweise der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und ihre Rolle in der ambulanten medizinischen Betreuung, wobei sie insbesondere die wissenschaftliche Evidenz und kybernetische Grundlagen betrachtet.
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Herleitung der TCM, der kybernetischen Systemtheorie, der physiologischen Wirkungsweise von Akupunkturpunkten sowie der empirischen Auswertung von Patientendaten in einer TCM-Praxis.
Das Hauptziel ist die Evaluation des Therapieerfolgs einer ambulanten Praxis für TCM unter Anwendung und kritischer Prüfung spezifischer Messinstrumente.
Es handelt sich um eine klinische Beobachtungsstudie, bei der Patientenakten und strukturierte Fragebögen verwendet werden, um den subjektiven und objektiven Therapieerfolg über einen längeren Behandlungszeitraum zu quantifizieren.
Der Hauptteil widmet sich der Grundlagenforschung zur Anatomie und Physiologie von Akupunkturpunkten sowie der Auswertung eines Datensatzes von 800 Patienten, um Indikationsverteilungen und Erfolgsquoten zu bestimmen.
Die wichtigsten Begriffe sind TCM, Akupunktur, Kybernetik, Regulationsmedizin, Therapieerfolg und Ganzheitliche Medizin.
Das Münchner Modell dient als Vergleichsbeispiel für die Integration von Naturheilverfahren in Forschung und Lehre sowie für die Bemühungen um Qualitätsstandards in der Komplementärmedizin.
Die Untersuchung zeigt, dass die finanzielle Eigenbelastung aufgrund fehlender Kassenunterstützung ein Hauptgrund für Therapieabbrüche ist, was die soziale Zugänglichkeit der TCM-Behandlung einschränkt.
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