Diplomarbeit, 2009
98 Seiten, Note: 1,3
1 Problemstellung
2 Begriffserklärungen und Modelle
2.1 Kommunikation
2.1.1 Kommunikationsmodelle
2.1.2 Kommunikation im Zielvereinbarungsgespräch
2.2 Führung
2.3 Motivation
3 Zielvereinbarung
3.1 Formulierung
3.2 Sichtweise der Beteiligten
3.2.1 Organisation
3.2.2 Vorgesetzte
3.2.3 Arbeitnehmer
3.3 Vorteile
3.4 Nachteile
4 Implementierung der Zielvereinbarung
4.1 Voraussetzungen
4.2 Führungskräfte
4.3 Mitarbeiter
4.4 Information
4.5 Qualifikation
5 Zielvereinbarungsgespräch
5.1 Vorbereitung
5.2 Durchführung
5.3 Nachbereitung
5.4 Zielmonitoring
6 Zielerreichungsgespräch
6.1 Evaluierung
6.2 Ursachenanalyse
6.3 Maßnahmen
7 Empirische Untersuchung
7.1 Durchführung
7.2 Ergebnis
7.3 Interpretation
8 Fazit
8.1 Chancen
8.2 Risiken
9 Möglichkeiten
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung von Zielvereinbarungen in Unternehmen, wobei der Fokus auf der Wechselwirkung zwischen Führung, Kommunikation und der resultierenden Leistungsmotivation der Mitarbeiter liegt. Ziel ist es, den Zielvereinbarungsprozess theoretisch zu fundieren und durch eine empirische Untersuchung Faktoren für ein erfolgreiches Gelingen in der Unternehmenspraxis zu identifizieren.
2.1 Kommunikation
Kommunikation rückt als Qualitätsfaktor auf dem Gebiet der internen Unternehmenskommunikation immer stärker in den Vordergrund. Qualität wird nur erreicht, wenn die beteiligten Personen erfolgreich miteinander kommunizieren (vgl. Clermont u. a. 2000, 479). „ Miteinander arbeiten erfordert immer Kommunikation im zwischenmenschlichen Umgang (siehe Anlage 1) zum Austausch von Informationen, zur Koordination, Aufgabenverteilung, Abstimmung und Entscheidung“ (Gaugler u. a. 2004, 995). Kommunikation ist der Austausch von Informationen zwischen zwei oder mehr Personen. Der Sender übermittelt die Nachricht mittels Sprache und nonverbalen Signalen wie Gestik, Mimik, Sprachmelodie, Körperhaltung und Betonung. Gesendet wird über einen Kanal. Der Empfänger dekodiert vor dem Hintergrund seiner Erwartungen oder Erfahrungen die Nachricht und gibt eine Rückmeldung. Der Kommunikationsprozess ist ein Wechselspiel zwischen den Beteiligten. Diese gegenseitige Beeinflussung wird auch als Interaktion bezeichnet (vgl. Innenministerium von Baden Württemberg 1996, 134/Saul 1999, 110ff). Die Kommunikation ist das wichtigste Führungsinstrument. Gute Kommunikation ist sachlich. Hilfreich hierbei, insbesondere in schwierigen Gesprächen, ist eine positive Grundeinstellung, die Fähigkeit zu beobachten und die eigenen Emotionen im Griff zu haben (vgl. Boden 2005, 350).
1 Problemstellung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Relevanz von Zielvereinbarungen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in dynamischen Märkten und benennt die Notwendigkeit motivierter Mitarbeiter.
2 Begriffserklärungen und Modelle: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen zu Kommunikation, Führung und verschiedenen Motivationstheorien gelegt, die das Fundament für Zielvereinbarungen bilden.
3 Zielvereinbarung: Dieses Kapitel definiert Ziele, beschreibt deren verschiedene Arten und beleuchtet die unterschiedlichen Sichtweisen von Organisation, Vorgesetzten und Arbeitnehmern.
4 Implementierung der Zielvereinbarung: Die Voraussetzungen für die Einführung von Zielvereinbarungssystemen im Unternehmen, einschließlich Strategieumsetzung und Einbindung der Beteiligten, werden hier diskutiert.
5 Zielvereinbarungsgespräch: Hier werden die Phasen des Gesprächs sowie Aspekte der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung detailliert erläutert.
6 Zielerreichungsgespräch: Das Kapitel widmet sich der anschließenden Erfolgsanalyse mittels Evaluierung, Ursachenanalyse und der Ableitung notwendiger Maßnahmen.
7 Empirische Untersuchung: Die Durchführung und Ergebnisse der eigenen Befragung werden präsentiert, wobei Zusammenhänge zwischen Führung, Kommunikation und Motivation empirisch überprüft werden.
8 Fazit: Das Fazit spiegelt die wesentlichen Erkenntnisse wider und bewertet Chancen sowie Risiken der Anwendung von Zielvereinbarungen für die beteiligten Akteure.
9 Möglichkeiten: Abschließend werden praktische Ansätze und Maßnahmen zum Umgang mit Konfliktsituationen innerhalb von Zielgesprächen aufgezeigt.
Zielvereinbarung, Kommunikation, Führung, Motivation, Leistungsmotivation, Mitarbeitergespräch, Zielformulierung, SMART-Kriterien, Personalmanagement, Feedback, Arbeitszufriedenheit, Empowerment, Zielmonitoring, Zielerreichung, Organisationspsychologie
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Zielvereinbarungen als Führungsinstrument in Unternehmen, um die Leistung und Motivation von Mitarbeitern gezielt zu fördern.
Die Schwerpunkte liegen auf Kommunikation, Personalführung, Motivationstheorien sowie den Prozessen der Zielvereinbarung, Implementierung und Erfolgskontrolle.
Das Ziel besteht darin, theoretische Faktoren für erfolgreiche Zielvereinbarungen zu definieren und empirisch nachzuweisen, wie diese Prozesse die Motivation der Mitarbeiter beeinflussen.
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse für den theoretischen Rahmen und einer empirischen schriftlichen Befragung in mittelständischen Unternehmen für den praktischen Teil angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der Begriffe, die Implementierung im Unternehmen, die Phasen des Zielvereinbarungs- und Zielerreichungsgesprächs sowie die Auswertung der empirischen Daten.
Wichtige Begriffe sind Zielvereinbarung, Führung, Kommunikation, Motivation, SMART-Ziele, Leistungsmotivation und Feedback.
Regelmäßiges Monitoring ist entscheidend, um den aktuellen Stand der Zielerreichung zu prüfen, bei Abweichungen rechtzeitig nachzusteuern und die Motivation der Mitarbeiter durch kontinuierliches Feedback aufrechtzuerhalten.
Führungskräfte sollten emotionale, politische oder rationale Widerstände durch gezielte Information, Offenheit, Einbindung der Mitarbeiter und das Angebot von Unterstützung und Orientierung adressieren.
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