Diplomarbeit, 2009
147 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Determinanten des Entwicklungsprozesses
2.1 Der Produktentwicklungsprozess (PEP)
2.2 Externe Herausforderungen
2.3 Interne Herausforderungen
2.3.1 Empirische Hintergründe
2.3.2 Technische Änderungen
2.3.3 Komplexität in Produkten
3 Methoden im Entwicklungsprozess
3.1 Kausalitätsmethoden
3.1.1 Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)
3.1.2 Fehlerbaumanalyse (FTA)
3.2 Entwicklungseffizienzsteigernde Methoden
3.2.1 Design of Experiments (DoE)
3.2.2 Theorie des erfinderischen Problemlösens (TRIZ)
3.2.3 Quality Function Deployment (QFD)
4 Quality Function Deployment
4.1 Einführung in Quality Function Deployment
4.1.1 Was ist QFD?
4.1.2 Geschichte des QFD
4.1.3 QFD-Ansätze
4.2 Rahmenbedingungen für QFD
4.2.1 Qualitätsphilosophie
4.2.2 Interdisziplinäres Teamwork
4.2.3 Der Moderator
4.2.4 Rechnergestützte Hilfsmittel
4.3 Vorgehensweise
4.3.1 Phase 0: Die Kundenanforderungen als Ausgangsbasis
4.3.2 Phase 1: Produktplanung
4.3.3 Phasen 2 bis 4 des HoQ
4.4 Nutzen- und Aufwandsbetrachtung der QFD-Anwendung
5 Optimierungsansätze zu QFD
5.1 Methodenverknüpfung nach Grasse
5.2 Modularisierung
5.2.1 Ansatz nach Pfeifer (ProQEngineering)
5.2.2 Weitere Ansätze
5.3 Schnittstellen der QFD zur Methodenerweiterung
5.4 QFD-Methodenerweiterung
5.4.1 Methoden der Kundenanforderungserfassung
5.4.1.1 Eigenschaftengenerierung
5.4.1.2 Eigenschaftenstrukturierung
5.4.1.3 Eigenschaftengewichtung
5.4.2 HoQ-Korrelationen und TRIZ
5.4.3 QFD und FMEA / FTA
5.4.4 QFD und DoE
5.4.5 QFD und Pugh Concept Selection
5.5 Unternehmensspezifische Aufwandsanpassung
6 Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Möglichkeiten zur effizienteren Gestaltung von Produktentwicklungsprozessen aufzuzeigen, indem Qualitätsmethoden, insbesondere das "Quality Function Deployment" (QFD), gezielt und situationsspezifisch miteinander kombiniert werden. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie durch Methodenkombinationen Synergieeffekte erzielt werden können, um den Aufwand der einzelnen Methoden zu reduzieren und gleichzeitig den Nutzen für Unternehmen, insbesondere kleine und mittelständische Betriebe, zu maximieren.
3.2.2 Theorie des erfinderischen Problemlösens (TRIZ)
Die durch das russische Akronym TRIZ, im deutschen auch als „Theorie des erfinderischen Problemlösens“, bekannte Methode ist sowohl eine Innovationsphilosophie, als auch ein umfangreicher Werkzeugkomplex zum Generieren von innovativen Konzepten. Die TRIZ-Methodik geht auf den russischen Erfinder und Wissenschaftler Genrich Soulovich Altschuller zurück, der Mitte der 50er Jahre verstärkt damit begann, sich mit den Vorgängen, die hinter dem Erfindungsprozess verborgen sind, zu beschäftigen. Nachdem Befragungen erfolgreicher Erfinder nach deren Vorgehensweise beim Innovieren ohne Erfolg blieben, bediente sich Altschuller einem anderen, mühseligen Ansatz. Er durchforstete mehr als 200.000 Patente innerhalb der Sowjetunion und konnte anfangs 25.000, später 40.000 repräsentative Erfindungen für seine Zwecke herausfiltern.
Altschuller erkannte in diesen Erfindungen insgesamt 40 grundlegende, sich immer wiederholende technische Prinzipien, auf die während des Erfindungsprozesses immer wieder zurückgegriffen wird. Eine weitere, damit zusammenhängende bahnbrechende Erkenntnis war, dass jedes durch eine Erfindung behandelte Problem einen Widerspruch oder Zielkonflikt enthält. Zur Auflösung dieser Widersprüche wurde sich dabei der oben genannten Prinzipien bedient.
Damit waren die Grundsteine für TRIZ gelegt. Als weitere Kernidee im Vergleich zu den klassischen Kreativitätstechniken, kann die Orientierung der Konzeptfindung an einem sogenannten idealen Endresultat, gesehen werden. Diese drei zentralen Fundamente sollen im Folgenden genauer beschrieben werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die aktuelle Situation in Entwicklungsprozessen, unterstreicht die Bedeutung von Qualität für Wettbewerbsvorteile und legt das Ziel der Arbeit fest, Effizienz durch Methodenkombinationen zu steigern.
2 Determinanten des Entwicklungsprozesses: Dieses Kapitel fokussiert den Produktentwicklungsprozess und beleuchtet die internen sowie externen Herausforderungen wie zunehmende Komplexität und steigende Kundenanforderungen.
3 Methoden im Entwicklungsprozess: Es werden gängige Methoden wie FMEA, FTA, DoE und TRIZ vorgestellt, die den Entwicklungsprozess durch Prävention und Effizienzsteigerung unterstützen.
4 Quality Function Deployment: Dieses Kapitel bietet eine ausführliche Darstellung der QFD-Methodik, ihrer Geschichte, Rahmenbedingungen und der konkreten Vorgehensweise anhand des House of Quality.
5 Optimierungsansätze zu QFD: Der Kernpunkt der Arbeit analysiert Ansätze zur Methodenkombination, Modularisierung und Aufwandsanpassung, um QFD effizienter und für Unternehmen praktikabler zu gestalten.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit reflektiert und ein Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf sowie die Bedeutung der Unternehmenskultur für die Methodenakzeptanz gegeben.
Qualitätsmanagement, Produktentwicklungsprozess, Quality Function Deployment, QFD, FMEA, TRIZ, Design of Experiments, Methodenkombination, Modularisierung, Kundenzufriedenheit, Prozessoptimierung, Innovationsmanagement, Wettbewerbsvorteil, Risikoprioritätszahl, House of Quality.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung und Beschleunigung von Produktentwicklungsprozessen durch die gezielte Kombination verschiedener Qualitätsmethoden, wobei der Schwerpunkt auf der Anwendung von Quality Function Deployment (QFD) liegt.
Die zentralen Felder umfassen das Qualitätsmanagement in der Produktentwicklung, die Identifikation von Herausforderungen im Entwicklungsprozess sowie die Analyse und Verknüpfung von Methoden wie QFD, FMEA, TRIZ und DoE.
Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Methodenkombination Synergieeffekte erzielt werden können, um den Aufwand der Methodenanwendung zu senken und gleichzeitig deren Nutzeneffekt für die qualitätsorientierte Produktentwicklung zu maximieren.
Der Autor verwendet eine Literaturanalyse, kombiniert mit eigenen strukturierenden Darstellungen und dem Aufzeigen von Schnittstellen und Kombinationseffekten zwischen bestehenden QM-Methoden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Determinanten des Entwicklungsprozesses, eine detaillierte Darstellung gängiger Qualitätsmethoden und eine umfassende Untersuchung der Möglichkeiten zur methodischen Optimierung und Kombination im Rahmen von QFD.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Qualitätsmanagement, Quality Function Deployment (QFD), Methodenkombination, Produktentwicklungsprozess und Effizienzsteigerung charakterisieren.
Das HoQ wird als ein charakteristisches, auf Kundenanforderungen basierendes Matrizengebilde definiert, das dazu dient, Kundenwünsche systematisch in technische Qualitätsmerkmale zu transformieren.
Modularisierung ist für KMU relevant, da sie oft unter hohem Zeitdruck stehen und nur begrenzte Personalressourcen für komplexe QM-Methoden zur Verfügung haben. Eine Modularisierung ermöglicht die Fokussierung auf die tatsächlich benötigten Methodenbausteine und reduziert somit den Aufwand.
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