Diplomarbeit, 1999
103 Seiten, Note: 2,7
1. Einführung
1.1. Einleitung und Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen des Balanced Scorecard-Ansatzes und von Risikomanagementsystemen
2.1. Untersuchungsgegenstand: Dr. Göhring & Partner Unternehmensberatung AG
2.2. Balanced Scorecard-Ansatz
2.3. Risikomanagement nach dem KonTraG
2.4. Zusammenführung von Balanced Scorecard-Ansatz und Risikomanagementsystem
3. Balanced Scorecard bei der Dr. Göhring & Partner Unternehmensberatung AG
3.1. Statements der Unternehmensleitung
3.1.1. Mission
3.1.2. Vision
3.1.3. Werte
3.1.4. Strategie
3.2. Unternehmensziele
3.2.1. Finanzwirtschaftliche Perspektive
3.2.2. Kundenperspektive
3.2.3. Interne Prozessperspektive
3.2.4. Innovations- und Lernperspektive
3.3. Ursache-Wirkungsbeziehungen bei der Dr. Göhring & Partner Unternehmensberatung AG
3.3.1. Ursache-Wirkungsbeziehungen der Zielgrößen
3.3.2. Ursache-Wirkungsbeziehungen der „realen Objekte“
4. Risikomanagement bei der Dr. Göhring & Partner Unternehmensberatung AG
4.1. Theoretische Vorüberlegungen zum Aufbau eines Risikomanagementsystems
4.2. Konzeptioneller Bezugsrahmen für ein Überwachungs- und Risikomanagementsystem
4.3. Aufbau eines Risikomanagementsystems bei der Dr. Göhring & Partner Unternehmensberatung AG
4.3.1. Organisatorische Eingliederung
4.3.2. Risikomanagementsystemkonzept
4.4. Risiken der Dr. Göhring & Partner Unternehmensberatung AG
4.4.1. Strategische Risiken
4.4.2. Finanzwirtschaftliche Risiken
4.4.3. Risiken im Kundenbereich
4.4.4. Interne Prozessrisiken
4.4.5. Risiken im Innovations- und Lernbereich
4.5. Risikohandhabung bei der Dr. Göhring & Partner Unternehmensberatung AG anhand des Praxisbeispiels „Liquiditätsrisiko“
4.6. Kritische Betrachtung der Risikomanagementsystemanforderungen und Umsetzung des Balanced Scorecard-Gedankens
5. Ausblick
Die Arbeit hat zum Ziel, die Implementierung des Balanced Scorecard-Ansatzes sowie die Erarbeitung eines konzeptionellen Rahmens für ein Risikomanagementsystem bei der Dr. Göhring & Partner Unternehmensberatung AG zu erläutern und wissenschaftlich fundiert darzulegen.
3.1.4. Strategie
In der Beratungsbranche wird wie auch in anderen Bereichen die Differenzierung gegenüber Wettbewerbern immer wichtiger für den Unternehmenserfolg. Wenn Produkte immer ähnlicher und Technologievorsprünge immer kürzer werden, müssen Unternehmen sich dem Kunden gegenüber eindeutig positionieren. Der Schlüssel dazu ist eine klar definierte und vor allem umsetzbare Unternehmensstrategie, die den Wen aufzeigt, mit welchen strategischen Zielsetzungen das Unternehmen die definierte Unternehmensvision realisieren können wird.
Die Formulierung und Überprüfung der Unternehmensstrategie wird teilweise als jährlich wiederkehrende, lästige Pflichterfüllung empfunden. Die Konkretisierung der Unternehmensstrategien beschränkt sich in der Regel auf die Definition von Zielgrößen im operativen Bereich, die meist finanzieller Art sind. Der Erfolg einer Unternehmensstrategie wird aber auch durch andere Einflussfaktoren bestimmt. Diese finden sich zwar sporadisch als Zielgrößen wieder, wie zum Beispiel Marktanteil, Umsatz oder Rendite; jedoch fehlt ihnen meist der konkrete Bezug zur Strategie. Darüber hinaus sind den einzelnen Mitarbeitern weder die Strategien transparent, noch kennen sie den Beitrag, den sie zur Strategieumsetzung leisten können.
Die Unternehmensstrategie von Dr. Göhring & Partner findet ihren Ausdruck in den folgenden acht Statements der Unternehmensführung:
1. Das Beratungsangebot der Unternehmensberatung ist kontinuierlich an den Anforderungen der Kunden in ihren jeweiligen Märkten ausgerichtet.
2. Der Beratungsansatz und die Beratungskompetenz wird auf den Gebieten des Informationsmanagements, der betriebswirtschaftlichen Lösungen und des Projektmanagement permanent weiterentwickelt.
3. Das Kundenbeziehungsmanagement ist professionalisiert und die Kontaktbasis zu hochrangigen Geschäftspartnern wird ausgebaut.
4. Für die Arbeit der Berater sind optimale Rahmenbedingungen geschaffen.
1. Einführung: Darstellung der veränderten Wettbewerbsbedingungen und die Notwendigkeit einer zielgerichteten Unternehmenssteuerung durch die Balanced Scorecard sowie Einordnung in die gesetzliche Anforderungen an Risikomanagementsysteme.
2. Theoretische Grundlagen des Balanced Scorecard-Ansatzes und von Risikomanagementsystemen: Aufarbeitung der theoretischen Konzepte von Balanced Scorecard und Risikomanagement sowie die Herstellung des Zusammenhanges beider Instrumente.
3. Balanced Scorecard bei der Dr. Göhring & Partner Unternehmensberatung AG: Erläuterung des Projektstands, der Unternehmensstatements sowie der Ableitung von Zielen aus den vier Perspektiven der Balanced Scorecard.
4. Risikomanagement bei der Dr. Göhring & Partner Unternehmensberatung AG: Entwicklung eines Risikomanagementrahmenkonzeptes und Darstellung des Aufbaus eines solchen Systems anhand des Praxisbeispiels "Liquiditätsrisiko".
5. Ausblick: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und ein Blick auf zukünftige Entwicklungstendenzen für das Unternehmen.
Balanced Scorecard, Risikomanagement, Strategieumsetzung, Unternehmensberatung, KonTraG, Intellectual Capital, Unternehmenssteuerung, Risikohandhabung, Prozessmanagement, Liquiditätsrisiko, Wissensmanagement, Frühwarnsystem, Kennzahlensystem, Shareholder Value, Unternehmensführung
Die Arbeit behandelt die strategische Neuausrichtung und die Implementierung eines Risikomanagementsystems bei der Dr. Göhring & Partner Unternehmensberatung AG mit Hilfe der Balanced Scorecard.
Im Mittelpunkt stehen die Balanced Scorecard-Methodik, das Risikomanagement gemäß KonTraG, der Aufbau von Unternehmenskontrollsystemen sowie die Steuerung einer Unternehmensberatung.
Das Ziel ist die Darlegung, wie die Balanced Scorecard zur Umsetzung der Unternehmensstrategie beitragen kann und wie in diesem Zusammenhang ein konzeptioneller Rahmen für ein Risikomanagementsystem entwickelt wird.
Es wird ein praxisorientierter Ansatz gewählt, der theoretische Konzepte (wie Balanced Scorecard oder COSO-Framework) auf das konkrete Beispiel der Dr. Göhring & Partner Unternehmensberatung AG anwendet.
Der Hauptteil analysiert das Balanced Scorecard-Projekt und die Entwicklung eines Risikomanagement-Ordnungsrahmens, unterteilt in Zielsysteme, Ursache-Wirkungsbeziehungen und operative Subsysteme.
Wichtige Begriffe sind Balanced Scorecard, Risikomanagement, Strategieumsetzung, Intellectual Capital und Unternehmensführung.
Das Unternehmen nutzt die Erkenntnisse aus der Balanced Scorecard-Analyse, um Risiken direkt mit den kritischen Erfolgsfaktoren zu verknüpfen und so ein in das Tagesgeschäft integriertes Überwachungssystem zu schaffen.
Da das Unternehmen nur über wenige materielle Vermögenswerte verfügt, ist das Humankapital der Mitarbeiter der wichtigste Produktionsfaktor, dessen Sicherung maßgeblich über den langfristigen Erfolg entscheidet.
Sie dient als Frühwarnindikator, der vom Vorstand wöchentlich überprüft wird, um die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens jederzeit zu gewährleisten.
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