Bachelorarbeit, 2020
88 Seiten, Note: C
1. Einleitung
1.2 Die Ausgangslage
1.3 Problemschilderung
2. Zielsetzung und Fragestellung
2.1 Zielsetzung
2.2 Fragestellung
3. Theoretischer Bezugsrahmen
3.1 Kolon und Rektumkarzinom
3.2 Stoma Definition
3.3 Operationsverfahren
3.4 Postoperative Stomakomplikationen
3.5 Das Leben mit einem Stoma
3.6 Trauer
3.7 Selbstmanagement
3.8 Sozial-kognitive Lerntheorie nach Bandura
4. Methode
4.1 Literaturrecherche
4.2 Ein- und Ausschlusskriterien der Studien
4.3 Beurteilung der Qualität der ausgewählten Studien
5. Ergebnisse
5.1 Flow Chart
5.2 Auswahl der Studien
5.3 Ergebnisse der Literaturrecherche
5.4 Resultate des Expertengespräches
6. Diskussion
6.1 Kritische Würdigung der Studien
6.2 Bezug zum theoretischen Bezugsrahmen
7. Schlussfolgerung
7.1 Beantwortung der Fragestellung
7.2 Zusammenfassung
7. 3 Empfehlungen für die Praxis
7.4 Weiterführende Fragen und Forschung
8. Limitationen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu evaluieren, welche Informationen und Fähigkeiten Patienten mit einem neu angelegten Stoma im Akutspital benötigen, um die Stomaversorgung im häuslichen Umfeld sicher und selbstständig zu bewältigen. Die Forschungsfrage fokussiert hierbei auf die Elemente, die eine wirksame Patientenedukation für eine erfolgreiche posthospitalen Selbstmanagement-Förderung ausmachen.
3.1 Kolon und Rektumkarzinom
Das kolorektale Karzinom ist das zweithäufigste Karzinom nach dem Bronchialkarzinom (bei Männern) bzw. dem Mammakarzinom (bei Frauen). Das Risiko steigt ab dem 40. Lebensjahr. Die Diagnose wird durchschnittlich im 70. Lebensjahr gestellt.
Insgesamt 90 % der Kolonkarzinome entstehen aus Adenomen, wobei sich 70 % sporadisch entwickeln. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Die exakten Ursachen des kolorektalen Karzinoms sind ungeklärt. Jedoch werden die Risikofaktoren in exogene und endogene unterteilt.
Exogene Risikofaktoren: Hierzu gehören karzinogene Substanzen wie Alkoholabusus, fettreiche, ballaststoff- und faserarme Ernährung, sekundäre Gallensäuren, Cholesterinmetaboliten und toxische Stoffwechselmetaboliten.
Endogene Risikofaktoren: Diese sind kolorektale Adenome, chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn, Polyposis-Syndrome und positive Familienanamnese.
Wenn der aborale Rand bei der Messung mit dem starren Rektoskop > 16 cm von der Anokutanlinie liegt, wird das Karzinom als Rektumkarzinom eingestuft. Am häufigsten befindet sich der Tumor am Rektum sowie am Sigmoid (Schiergens, 2015, S. 104).
1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert die Ausgangslage sowie die Problematik und führt in die Thematik der Stomaversorgung ein.
2. Zielsetzung und Fragestellung: Hier wird der Zweck der Arbeit dargelegt und die Forschungsfrage in Bezug auf die Bedürfnisse der Patienten formuliert.
3. Theoretischer Bezugsrahmen: Dieses Kapitel liefert das notwendige Fachwissen zu medizinischen Grundlagen, Komplikationen und psychologischen Modellen.
4. Methode: Der Suchprozess der Literaturrecherche sowie die Ein- und Ausschlusskriterien für die untersuchten Studien werden beschrieben.
5. Ergebnisse: Die zentralen Erkenntnisse aus den ausgewählten Studien sowie dem Expertengespräch werden strukturiert dargestellt.
6. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, mit dem theoretischen Rahmen verknüpft und auf ihre klinische Relevanz geprüft.
7. Schlussfolgerung: Das Kapitel liefert eine Antwort auf die Fragestellung, fasst die wichtigsten Aspekte zusammen und gibt Empfehlungen für die Pflegepraxis.
8. Limitationen: Die Grenzen der durchgeführten Literaturrecherche und der methodischen Herangehensweise werden kritisch reflektiert.
Stoma, Stomapflege, Kolorektales Karzinom, Selbstmanagement, Patientenedukation, Lebensqualität, Enterostoma, Pflege, pflegerische Interventionen, postoperativer Verlauf, Selbstwirksamkeit, psychosoziale Unterstützung, Beratung, Gesundheitskompetenz, Stomakomplikationen
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Situation von Patienten, die eine Stomaanlage erhalten haben, und untersucht, wie die pflegerische Betreuung und Edukation deren Selbstmanagement-Fähigkeiten verbessern können.
Die zentralen Felder sind die medizinischen Grundlagen der Stomaversorgung, die psychologische Bewältigung des Stomas, patientenorientierte Edukationsprogramme und die Förderung der langfristigen Lebensqualität.
Ziel ist es zu identifizieren, welche spezifischen Informationen und Kompetenzen Patienten benötigen, um nach ihrer Entlassung aus dem Spital im häuslichen Umfeld eigenständig und sicher mit dem Stoma umgehen zu können.
Die Autorin führt eine Sekundär-Literaturrecherche durch und ergänzt diese durch ein Experteninterview mit einer Stoma-, Wund- und Kontinenzberaterin.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Aufarbeitung des Themas, eine methodische Darstellung der Literatursuche, die Präsentation der Studienergebnisse zur Stomaedukation sowie deren kritische kritische Diskussion.
Die wichtigsten Schlagworte sind unter anderem Stoma, Selbstmanagement, Patientenedukation, Lebensqualität, Enterostoma und postoperatives Stomamanagement.
Das Gespräch ermöglicht es, Ängste der Patienten abzubauen, individuelle Anpassungsoptionen für die Stomaplatzierung zu besprechen und sicherzustellen, dass die Patienten gut auf die bevorstehende neue Lebenssituation vorbereitet sind.
Die Theorie betont die Selbstwirksamkeitserwartung als entscheidenden Faktor; wenn Patienten von ihren eigenen Fähigkeiten überzeugt sind, meistern sie die Herausforderungen im Umgang mit dem Stoma effektiver.
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