Fachbuch, 2001
80 Seiten
Vorwort
MODE
Laura Biagiotti
Die „Queen of Cashmere“
Naomi Campbell
Das Topmodel Englands
Coco Chanel
Die „Königin der Haute Couture“
Cindy Crawford
Das bekannteste Topmodel der USA
Linda Evangelista
Das Topmodel aus Kanada
Jil Sander
Die erfolgreichste deutsche Designerin
Elsa Schiaparelli
Die berühmteste Pariser Modeschöpferin
Claudia Schiffer
Die „Mode-Prinzessin“ aus Deutschland
„Twiggy“
Das erste Supermodel
Vivienne Westwood
Die Frau, die die Punkrock-Mode schuf
KOSMETIK
Elizabeth Arden
Die Spitzenkosmetikerin der USA
Helena Rubinstein
Die „Kaiserin der Kosmetik“
GROSSE NAMEN IN DER WELT DER MODE
MEILENSTEINE DER MODEGESCHICHTE
Der Autor
Die vorliegende Publikation zeichnet die beeindruckenden Biographien von zwölf prägenden Frauenpersönlichkeiten aus den Bereichen Mode und Kosmetik nach. Ziel der Arbeit ist es, die persönlichen Lebenswege, unternehmerischen Strategien und den gesellschaftlichen Einfluss dieser ikonischen Frauen zu beleuchten und ihre Bedeutung für die heutige Branche aufzuzeigen.
Laura Biagiotti
Einer der größten Sterne am italienischen Modehimmel ist Laura Biagiotti. Ihr Name entwickelte sich in den 1970-er Jahren zu einem international renommierten Markenzeichen. Sie vertritt eine Modephilosophie, die vor allem auf tragbare Mode für die feminine Frau ausgerichtet ist. „Das Gefühl für ein Kleid ist heute von Schlichtheit und Bequemlichkeit charakterisiert“, sagte sie. Wegen ihrer erlesenen Kaschmirkreationen gab ihr die renommierte amerikanische Tageszeitung „New York Times“ den Ehrentitel „Queen of Cashmere“.
Die Tochter des Managers Giuseppe Biagiotti und der Maßschneiderin Delia Soldaini wurde am 4. August 1943 in Rom geboren. Nach dem Verlassen der Schule studierte sie Archäologie und Literatur an der Universität Rom und wollte Archäologin werden. Nach drei Jahren brach sie ihr Studium jedoch ab, um ihre Mutter zu unterstützen, der die Arbeit im Modeatelier über den Kopf wuchs.
Im Team mit ihrer Mutter begeisterte sich Laura Biagiotti bald für das Modegeschäft. Sie saß nicht nur am Schneidertisch, sondern versuchte auch, den Kundenkreis – unter anderem in den USA – zu erweitern. Wichtig für ihre weitere Karriere in der Modebranche erwies sich ihre frühe Erkenntnis, dass die Zeit der maßgeschneiderten Kleider zu Ende ging und die Zukunft der Konfektion gehörte.
Laura Biagiotti: Die Designerin wird als „Queen of Cashmere“ porträtiert, wobei ihr Wandel von der Archäologiestudentin zur einflussreichen Modeschöpferin und ihr besonderer Fokus auf feminine, tragbare Mode im Vordergrund stehen.
Naomi Campbell: Dieses Kapitel zeichnet den Aufstieg des britischen Supermodels nach, beleuchtet ihren weltweiten Erfolg, ihren einzigartigen Laufsteg-Stil und ihre vielfältigen Aktivitäten in Medien und Film.
Coco Chanel: Ein Einblick in das bewegte Leben der französischen Modelegende, die das „kleine Schwarze“ sowie das berühmte Chanel-Kostüm schuf und das Frauenbild ihrer Zeit nachhaltig revolutionierte.
Cindy Crawford: Das Porträt des US-amerikanischen Topmodels beschreibt ihren Weg aus einfachen Verhältnissen zur globalen Ikone, ihr unternehmerisches Geschick bei Fitness-Videos und ihr Engagement als Medienfigur.
Linda Evangelista: Die Geschichte des kanadischen Models wird erzählt, von ihren Anfängen bis hin zu ihrem Aufstieg zum gefragten Gesicht zahlreicher internationaler Kampagnen und ihre Zusammenarbeit mit namhaften Designern.
Jil Sander: Die „erfolgreichste deutsche Designerin“ wird als Visionärin vorgestellt, deren Konzept der Reduktion und kompromisslosen Qualität die internationale Modewelt nachhaltig geprägt hat.
Elsa Schiaparelli: Ein Porträt der exzentrischen Modeschöpferin, die den Surrealismus in die Mode brachte, das „Shocking-Pink“ etablierte und die erste Prêt-à-porter-Boutique in Paris eröffnete.
Claudia Schiffer: Die Karriere der deutschen „Mode-Prinzessin“ wird analysiert, wobei ihr gigantischer internationaler Erfolg, ihre Kooperationen mit Luxusmarken und ihr Leben als weltweit bekanntes Model im Fokus stehen.
„Twiggy“: Das Kapitel widmet sich dem ersten Supermodel der 1960er Jahre, das mit seinem androgynen Look und dem „Twiggy“-Phänomen eine ganze Ära definierte.
Vivienne Westwood: Die Geschichte der Punkrock-Pionierin, die mit ihrer provokanten Mode und ihrer Zusammenarbeit mit den „Sex Pistols“ gegen Konventionen rebellierte und bis heute als einflussreiche Designerin gilt.
Elizabeth Arden: Die Biografie der US-amerikanischen Kosmetik-Unternehmerin, die aus einem kleinen Schönheitssalon ein weltweites Imperium aufbaute und das Konzept der „totalen Schönheit“ prägte.
Helena Rubinstein: Das Porträt der „Kaiserin der Kosmetik“, die ihre Karriere mit zwölf Cremedosen startete und ein globales Imperium schuf, das Schönheit als harte Arbeit definierte.
Mode, Kosmetik, Designer, Topmodel, Haute Couture, Schönheit, Konfektion, Supermodel, Modebranche, Biographien, Unternehmertum, Stil, Reduktion, Laufsteg, Modegeschichte
Es handelt sich um eine Zusammenstellung von Biographien zwölf einflussreicher Frauen, die die Welt der Mode und Kosmetik maßgeblich geprägt und verändert haben.
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der modernen Modewelt, der Etablierung globaler Beauty-Standards und der unternehmerischen Leistung berühmter weiblicher Persönlichkeiten.
Das Werk möchte die faszinierenden Lebensgeschichten hinter den großen Marken aufzeigen und die Bedeutung dieser Frauen für die Geschichte und Entwicklung ihres jeweiligen Fachgebiets würdigen.
Der Autor nutzt eine historisch-biographische Methode, um die Werdegänge der porträtierten Frauen chronologisch und inhaltlich zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in individuelle Porträts, die jeweils die Herkunft, den beruflichen Werdegang, den Erfolg und das Wirken der einzelnen Persönlichkeiten detailliert darstellen.
Wesentliche Begriffe sind Mode, Kosmetik, Haute Couture, Unternehmertum, Stil-Ikonen, Supermodels und Modegeschichte.
Jil Sander setzte konsequent auf „Weglassen“ und „Reduktion“, um Qualität und zeitloses Design statt überflüssigen Dekors in den Mittelpunkt zu stellen.
Da sie eng mit Künstlern wie Salvador Dalí zusammenarbeitete und deren künstlerische Einflüsse – wie in ihren surrealen Kopfbedeckungen – in ihre Modekreationen integrierte.
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