Masterarbeit, 2021
132 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
1.1. PROBLEMSKIZZIERUNG
1.2. ZIELSETZUNG DER ARBEIT
1.3. AUFBAU DER ARBEIT
2.THEORIE UND FORSCHUNGSSTAND
2.1. SCHULENTWICKLUNG
2.1.1. DEFINITION VON SCHULENTWICKLUNG
2.1.2. SCHULENTWICKLUNG IN LUXEMBURG
2.2. QUALITÄT
2.2.1. QUALITÄT IM SCHULISCHEN KONTEXT
2.2.2. MESSUNG DER SCHULQUALITÄT
2.2.3. QUALITÄT AN LUXEMBURGER SCHULEN
2.3. EVALUATION
2.3.1. EVALUATION IM SCHULISCHEN KONTEXT
2.3.2. DIE SELBSTEVALUATION
2.3.3. SELBSTEVALUATION AN SCHULEN
2.3.4. DIE BESTANDSAUFNAHME
2.4. SCHULBESCHREIBUNG
2.4.1. BESCHREIBUNG DES LUXEMBURGER SCHULSYSTEMS
2.4.2. DIE ÖFFENTLICHE SEKUNDARSCHULE IN XXX UND DEREN VP
2.4.3. DIE SCHULENTWICKLUNG IM XX
2.4.4. DIE ORGANISATION DER VP IM XX
2.5. ZWISCHENFAZIT
3. FORSCHUNGSDESIGN
3.1. PLANUNG DER SELBSTEVALUATION
3.2. DIE ZIELGRUPPE
3.3. DIE EINFÜHRUNG DER SELBSTEVALUATION
3.4. QUALITÄTSREFERENZRAHMEN DER VP
3.5. DER FRAGEBOGEN ALS ERHEBUNGSINSTRUMENT
3.5.1. WAHL DES ERHEBUNGSINSTRUMENT
3.5.2. STRUKTUR DES FRAGEBOGENS
3.5.3. ITEMS DES FRAGEBOGENS
3.6. GÜTEKRITERIEN
3.7. DURCHFÜHRUNG DER DATENERHEBUNG
3.8. AUSWERTUNGSANGABEN
3.9. INTERPRETATIONSANGABEN
4. DARSTELLUNG UND INTERPRETATION DER FORSCHUNGSERGEBNISSE
4.1. ERGEBNISSE ZUR KATEGORIE SCHULKULTUR
4.1.1. DAS WOHLBEFINDEN IN DER VP
4.1.2. DIE WERTE UND REGELN IN DER VP
4.1.3. ZWISCHENMENSCHLICHE BEZIEHUNGEN
4.1.4. ZUSAMMENARBEIT MIT DEM SEPAS
4.1.5. ZUSAMMENARBEIT MIT DEN ELTERN
4.1.6. GESUNDHEITSPRÄVENTION- UND FÖRDERUNG
4.1.7. KULTUR DES WANDELS
4.1.8. ZUSAMMENFASSUNG DER ERKENNTNISSE ZUR SCHULKULTUR
4.2. ERGEBNISSE ZUR KATEGORIE LERNEN UND LEHREN
4.2.1. FÄCHERÜBERGREIFENDE KOMPETENZEN
4.2.2. DER UNTERRICHT
4.2.3. DIE LERNINHALTE
4.2.4. UNTERSTÜTZUNG VON SUS MIT BESONDEREN BEDÜRFNISSEN
4.2.5. ORIENTIERUNG UND VORBEREITUNG AUF DIE BERUFSWELT
4.2.6. ZUSAMMENFASSUNG DER ERKENNTNISSE ZUM LERNEN UND LEHREN
4.3. ERGEBNISSE ZUR KATEGORIE VERWALTUNG DER SCHULE
4.3.1 UMFELD UND SCHULGEBÄUDE
4.3.2. ORGANISATION DES UNTERRICHTS
4.3.3. MATERIELLE RESSOURCEN
4.3.4. DIE FÜHRUNG
4.3.5. ZUSAMMENFASSUNG DER ERKENNTNISSE ZUR VERWALTUNG DER SCHULE
4.4. ERGEBNISSE ZUR KATEGORIE PROFESSIONALISIERUNG
4.4.1. DIE LEHRERPROFESSIONALITÄT
4.4.2. WEITERBILDUNGEN
4.4.3. TEAMARBEIT
4.4.4. STEIGERUNG DER UNTERRICHTSQUALITÄT
4.4.5. ZUSAMMENFASSUNG DER ERKENNTNISSE ZUR PROFESSIONALISIERUNG
4.5. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
5. DISKUSSION
5.1. METHODENDISKUSSION
5.2. ERGEBNISDISKUSSION
5.3. SCHLUSSFOLGERUNG UND AUSBLICK
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Selbstevaluation als effektives Instrument zur Qualitätsentwicklung an einer Luxemburger Hauptschule einzuführen und durch eine gezielte Bestandsaufnahme fundierte Daten über die Stärken und Schwächen der Einrichtung zu generieren. Die Arbeit adressiert dabei die zentrale Forschungsfrage, welche Stärken und Schwächen im Hauptschulteil (Voie de Préparation) durch eine methodisch fundierte Bestandsaufnahme identifiziert werden können, um darauf aufbauend nachhaltige Handlungsempfehlungen für ein kontinuierliches Qualitätsverbesserungskonzept zu entwickeln.
2.3.3. Selbstevaluation an Schulen
Holzäpfel (2008, S.17) beschreibt, wie Evaluation mit grundlegenden Veränderungen der Schulkultur einhergeht und Konflikte aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen entfachen kann. Er betont, dass die Einführung der Selbstevaluation genau geplant und „als sozialer Prozess“ (S.10) mit offener Kommunikation aufgefasst werden muss. Um die Selbstevaluation einzuführen, schlagen Stern et al. (2006, S.28-29) vor, folgende Schritte zu befolgen:
LuL informieren und über die Konzepte SQ, SE und Selbstevaluation aufklären
Bereitschaft und Interesse erhöhen
Dialoge ermöglichen
Bedenken und Kritik wahr- und ernstnehmen
Vertrauen wecken, sich für SE-Prozessen zu engagieren
schulinterne SE-Strukturen wie Steuergruppen aufbauen
Die Autoren betonen die Wichtigkeit von Partizipation und Transparenz „bei Entscheidungs- und Planungsprozessen“ (S.28) der Selbstevaluation.
Die Selbstevaluation ist laut Berger und Granzer (2009) „eine der überzeugendsten Antworten auf die Leistungs-Kritik an Schulen“ (S.10) und für Schroeter (2003) „ein wichtiges Element von nachhaltiger Schulentwicklung“ (S.1). Die Autorin hebt hervor, dass die Selbstevaluation kein Selbstzweck ist, sondern „einen unmittelbaren Nutzen für die Beteiligten“ (S.1) hat, da sie die „Optimierung der Bildungsprozesse an der Schule vor Ort zielgerichtet und eigenverantwortlich“ (Granzer, Wendt und Berger, 2008, S.9) zu steuern versucht.
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel verortet das Thema Evaluation als zentrale Basis für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen und führt in die spezifische Problematik der fehlenden Datenlage an der untersuchten Hauptschule ein.
2. THEORIE UND FORSCHUNGSSTAND: Die theoretische Fundierung beleuchtet Konzepte der Schulentwicklung, Schulqualität sowie Evaluation und setzt diese in den Kontext des luxemburgischen Schulsystems.
3. FORSCHUNGSDESIGN: Hier wird der methodische Ansatz der Selbstevaluation dargelegt, einschließlich der Entwicklung des Qualitätsreferenzrahmens und der konstruierten Erhebungsinstrumente für die verschiedenen Zielgruppen.
4. DARSTELLUNG UND INTERPRETATION DER FORSCHUNGSERGEBNISSE: In diesem Hauptkapitel werden die erhobenen Daten analysiert, in Kategorien eingeordnet und mit Blick auf Stärken, Schwächen und Entwicklungspotenziale interpretiert.
5. DISKUSSION: Das Kapitel reflektiert kritisch die gewählte Methode, diskutiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund des untersuchten Kontextes und leitet daraus Schlussfolgerungen sowie einen Ausblick ab.
Selbstevaluation, Schulentwicklung, Schulqualität, Bestandsaufnahme, Voie de Préparation, Qualitätsmanagement, Fragebogen, empirische Forschung, Bildungsmonitoring, Schulkultur, Unterrichtsentwicklung, Lehrerprofessionalität, partizipative Steuerung, Schulleitung, Dateninterpretation.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Einführung und Umsetzung einer Selbstevaluation an einer luxemburgischen Hauptschule ("Voie de Préparation"), um eine fundierte Bestandsaufnahme der schulischen Qualitätssituation zu erhalten.
Die zentralen Themen sind die theoretische Herleitung von Schulentwicklung, das Messen von Schulqualität, die Gestaltung von Evaluationsprozessen sowie die empirische Analyse von Schulkultur, Unterricht, Verwaltung und Professionalisierung.
Ziel ist es, Stärken und Schwächen der Schule zu identifizieren, um darauf basierend konkrete Handlungsempfehlungen für die zukünftige Schulentwicklung und Qualitätssteigerung abzuleiten.
Es wurde ein quantitativer Ansatz gewählt, bei dem Fragebögen für Schulleitung, Lehrkräfte, Schüler und Eltern verwendet wurden, um eine mehrperspektivische Bestandsaufnahme (Triangulation) der Ist-Situation zu ermöglichen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Konzepte, das detaillierte methodische Vorgehen bei der Datenerhebung und eine tiefgehende Darstellung und Interpretation der Ergebnisse unterteilt in vier Hauptkategorien.
Die entscheidenden Begriffe sind Selbstevaluation, Schulentwicklung, Schulqualität, Bestandsaufnahme, Voie de Préparation und Schulkultur.
Die Lehrkräfte wurden umfassend über Konzepte informiert, arbeiteten bei der Erarbeitung des schulspezifischen Qualitätsreferenzrahmens mit und bildeten durch ihre Teilnahme an der Fragebogenerhebung eine der primären Zielgruppen.
Die Autorin stellt fest, dass Lehrkräfte sich zwar fachlich und pädagogisch qualifiziert sehen, bei der Erstellung individueller Förderpläne für Schüler mit besonderen Bedürfnissen jedoch einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben.
Obwohl Eltern über schulische Ergebnisse informiert werden, besteht eine Diskrepanz, da ein signifikanter Anteil dennoch mit dem Kontakt zur Lehrerschaft nicht zufrieden ist, was eine tiefere Untersuchung der Kommunikationsprozesse nahelegt.
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