Bachelorarbeit, 2023
84 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Medien
2.1 Mediengeschichte
2.2 Medienpsychologie
2.3. Medienarten
2.4. Medienaufgaben und Medienethik
2.5. Statistiken zur Mediennutzung in Österreich
2.6. Kognitionspsychologie und Medien
2.7. Medienauswahl
2.8. Emotionen und Medien
2.9. Suchtverhalten in Bezug auf Medien
2.10. Zusammenfassung
2.11. Experiment
3. Methode
4. Ergebnisse
4.1. Psychisches Wohlbefinden
4.2. Freiwilliger Fragebogen
4.3. Hobbies
4.4. Entzugserscheinungen
4.5 Abgebrochene Teilnahmen
5. Diskussion
5.1. Experiment
5.2. Psychisches Wohlbefinden und Entzugserscheinungen
5.3. Hobbies
5.4. Eigene Stellungnahme
6. Fazit und Ausblick
6.1. Fazit
6.2. Ausblick
7. Literaturverzeichnis
Anhang
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen eines einwöchigen privaten Medienverzichts auf das psychische Wohlbefinden sowie die Veränderung der verfügbaren Zeit für Hobbies durch ein wissenschaftliches Experiment zu untersuchen.
2.1 Mediengeschichte
Ohne Kommunikation würde keine Gesellschaft funktionieren. In der Geschichte der Menschheit lag der Schwerpunkt der Kommunikation auf der oralen, daher mündlichen, Verständigung. Eine bereits sehr früh angewendete Form der Verständigung umfasste die Versammlung, die etwa auf Marktplätzen stattfand. Bereits im antiken Athen wurden auf diesen Volksversammlungen Entscheidungen über diverse Themen getroffen. Ein Teil der Bürger (ein auserwählter Kreis, gänzlich ohne Frauen und Sklaven) durfte dort frei reden und mitdiskutieren.
Ein generelles Merkmal (großer) Versammlungen ist, dass nicht jede einzelne Person zu Wort kommt, sondern sich in der Regel Gruppen mit ähnlichen Meinungen bilden und diese jeweils von Sprechern repräsentiert werden. Diese Form wird gewählt, um den Prozess schneller und einfacher zu gestalten. Eine Versammlung kann aber auch außerhalb von Abstimmungen stattfinden, etwa in Form von Festen oder Märkten. Die Versammlungskommunikation bildet die erste Phase der Medien- und Kommunikationsgeschichte. Diese Art der Kommunikation setzte sich aus verschiedenen Teilen zusammen. Voraussetzungen: Es befinden sich alle Gesprächsmitglieder an derselben Örtlichkeit, die Unterhaltung sowie die Kenntnisnahme finden zur gleichen Zeit statt und es existiert eine Mediengleichheit, da alle mit demselben Medium/denselben Medien (Sprache, Mimik, etc.) kommunizieren. In der Geschichte der letzten Jahrhunderte zeigte sich allerdings ein Wandel, nämlich dass die Unterhaltung nicht an derselben Örtlichkeit stattfinden muss. So wurden z.B. in Kriegen lange Zeit Boten eingesetzt, um Nachrichten (z.B. vom Oberhaupt an die Front) zu übermitteln. Da diese Form der Kommunikation auch Risiken beinhaltet (In diesem Beispiel: Man musste etwa auf die Zuverlässigkeit des Boten vertrauen), wurden neue Möglichkeiten der Übermittlung gesucht.
1. Einleitung: Definiert die Problemstellung, die Zielsetzung der Untersuchung sowie den strukturellen Aufbau der Thesis.
2. Medien: Bietet einen umfassenden theoretischen Rahmen zu Mediengeschichte, Psychologie, Ethik, Nutzungsstatistiken in Österreich, kognitiven Prozessen und Suchtphänomenen.
3. Methode: Beschreibt das wissenschaftliche Versuchsdesign der Feldforschung mittels eines Experiments sowie die Datenerhebung durch Fragebögen.
4. Ergebnisse: Präsentiert die empirischen Befunde zur Teilnehmerzusammensetzung, zum psychischen Wohlbefinden, zu Entzugserscheinungen und zur Zeitnutzung für Hobbies während der Verzichtswoche.
5. Diskussion: Setzt die Ergebnisse in den Kontext des Theorieteils, interpretiert die Auswirkungen des Verzichts und reflektiert das methodische Vorgehen.
6. Fazit und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse über den Einfluss von Medienverzicht zusammen und formuliert Empfehlungen für zukünftige Forschungsansätze.
Medien, Medienverzicht, Psychisches Wohlbefinden, Hobbies, Entzugserscheinungen, Experiment, Medienpsychologie, Suchtverhalten, Doomscrolling, Medienkonsum, Lebenszufriedenheit, Digital-Detox, Medienethik, kognitive Prozesse, Internetnutzung.
Die Arbeit untersucht, wie sich ein einwöchiger Verzicht auf privaten Medienkonsum auf das psychische Wohlbefinden und die zeitliche Verfügbarkeit für andere Hobbies auswirkt.
Neben der Mediengeschichte und -psychologie stehen insbesondere die Auswirkungen von Medien auf die Psyche, verschiedene Arten von Mediensucht sowie die empirische Untersuchung eines eigenen Experiments im Mittelpunkt.
Die zentrale Frage ist, ob ein medialer Verzicht Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden hat, ob dabei Entzugserscheinungen auftreten und ob dadurch mehr Zeit für andere Hobbies außerhalb von Medien geschaffen wird.
Der Autor führt eine Feldforschung mittels eines Experiments durch. Dabei werden Probanden in eine Experimental- und eine Kontrollgruppe eingeteilt, deren Daten mittels Fragebögen verglichen werden.
Der Hauptteil widmet sich der Begriffsklärung von Medien, der Definition medienpsychologischer Prozesse, verschiedenen Theorien zur Medienauswahl (z.B. Uses-and-Gratifications-Ansatz) und einer detaillierten Auseinandersetzung mit medienbezogenen Suchtformen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Medienverzicht, Psychisches Wohlbefinden, Hobbies, Experiment und Suchtverhalten beschreiben.
Der Autor untersuchte, ob Teilnehmer beim Verzicht auf elektronische Medien psychische oder physische Entzugssymptome entwickeln und wie diese mit ihrem allgemeinen Wohlbefinden korrelieren.
Der Autor stellt fest, dass während ein kompletter Medienverzicht für manche herausfordernd ist, die Reduktion von Medienkonsum als Lösungsansatz dienen kann, um Zeit für andere Tätigkeiten zu gewinnen und die Lebensqualität zu reflektieren.
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