Diplomarbeit, 2005
109 Seiten
Die Diplomarbeit befasst sich mit der dezentralen Energieeinspeisung mittels Brennstoffzellen im Niederspannungsnetz. Sie analysiert die techno-ökonomischen Aspekte der Brennstoffzelle als virtuelles Kraftwerk in einer Wohnsiedlung.
Das zweite Kapitel befasst sich mit der Brennstoffzellentechnik und charakterisiert die verschiedenen Brennstoffzellentypen. Es werden die technischen Grundlagen und Rahmenbedingungen der dezentralen Energieeinspeisung erläutert.
Im dritten Kapitel werden die Methoden zur techno-ökonomischen Analyse dezentraler Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen vorgestellt. Es werden die Simulation des Energieflusses im Heizungssystem und die Bewertung der Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit der Brennstoffzelle beschrieben.
Kapitel vier beschreibt den Modellaufbau und die Datenbasis der Simulation. Es werden die Topologie des versorgten Niederspannungsnetzsegments, die Eigenschaften des Brennstoffzellen-Heizgeräts und die Verbrauchsprofile für Strom, Warmwasser und Raumwärme dargestellt. Außerdem werden die verschiedenen Betriebsweisen des Heizkraftblocks (Wärme-, Strom- und Netzführung) und die steuerungstechnische Vernetzung der Brennstoffzellen zu einem virtuellen Kraftwerk erläutert.
Kapitel fünf präsentiert die Simulationsergebnisse. Es werden die Kosten der Energieversorgung einer Wohnsiedlung im Referenzfall ohne Kraft-Wärme-Kopplung, die Tageslastgänge, die Jahresdauerlinien und die primärenergetische sowie monetäre Bewertung der verschiedenen Wohnsiedlungstypen und KWK-Betriebsarten dargestellt.
Das sechste Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Es werden Handlungsempfehlungen für die Förderung dezentraler Energieerzeugung mittels Brennstoffzellen gegeben.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die dezentrale Energieeinspeisung, Brennstoffzellen, Kraft-Wärme-Kopplung, virtuelles Kraftwerk, Niederspannungsnetz, techno-ökonomische Analyse, Simulation, Bewertung, Primärenergie, Externalitäten, C02-Emissionen, Marktpreisziele, Steuerungstechnik, Vernetzung, Jahresdauerlinie, Tageslastgang, Jahresmatrix.
Ein virtuelles Kraftwerk ist ein Zusammenschluss vieler kleiner, dezentraler Energieerzeuger (wie Brennstoffzellen oder PV-Anlagen), die gemeinsam gesteuert werden, um wie ein großes Kraftwerk am Strommarkt zu agieren.
Sie nutzen den Brennstoff hocheffizient durch Kraft-Wärme-Kopplung (gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme) und können durch ihre Steuerbarkeit zur Netzstabilität beitragen.
Wärmegeführter Betrieb richtet sich nach dem Heizbedarf des Gebäudes. Stromgeführter Betrieb priorisiert die Stromerzeugung, während netzgeführter Betrieb auf die Lastanforderungen im öffentlichen Verteilnetz reagiert.
Häufig zum Einsatz kommen die Polymermembran-Brennstoffzelle (PEMFC) und die Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC), die jeweils unterschiedliche Betriebstemperaturen und Wirkungsgrade aufweisen.
Durch angepasste Fördermechanismen im Rahmen des KWK-Gesetzes und die Integration in intelligente Netzsteuerungskonzepte (Smart Grids) kann die Wirtschaftlichkeit für Endkunden verbessert werden.
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