Masterarbeit, 2022
89 Seiten, Note: 2
Diese Masterarbeit befasst sich mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Übergang von der Schule zum Beruf, insbesondere für mehrfach benachteiligte Jugendliche. Die Arbeit untersucht, wie die Pandemie die bereits bestehenden sozialen Ungleichheiten im Bildungssystem verstärkt und welche Folgen dies für die Lebenschancen dieser Jugendlichen hat.
Kapitel 2 führt in die relevanten Theorien der Intersektionalität und der Sozialraumtheorie ein, um die multiplen Benachteiligungen von Jugendlichen zu beleuchten. Kapitel 3 beleuchtet das österreichische Bildungssystem und den Übergang von der Schule zum Beruf als einen sozialen Scheideweg. Es werden relevante Studien vorgestellt, die sich mit den Herausforderungen und Problemen dieses Übergangs beschäftigen. Kapitel 4 befasst sich mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Bildung im Kontext sozialer Ungleichheit. Es werden Ergebnisse von verschiedenen Studien vorgestellt, die die Auswirkungen der Pandemie auf das Lernen, die Motivation und die sozialen Beziehungen von Jugendlichen untersuchen. Kapitel 5 analysiert und vergleicht die Ergebnisse der Covid-19-Studien und untersucht die Verschränkungen der verschiedenen Faktoren wie „Migrationshintergrund“, sozialer Hintergrund und Geschlecht im Kontext der Pandemie. Kapitel 6 widmet sich den negativen Folgen der schulischen Pandemiemaßnahmen für sozioökonomisch benachteiligte Jugendliche. Die Arbeit untersucht, wie die Pandemie die bereits bestehenden sozialen Ungleichheiten verstärkt und welche Folgen dies für die Lebenschancen dieser Jugendlichen hat.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themenbereiche Intersektionalität, soziale Ungleichheit, Bildungssystem, Übergänge, Covid-19-Pandemie, Resilienz, Entwicklungsaufgaben, benachteiligte Jugendliche, Lebenschancen und Bildungsgerechtigkeit.
Die Pandemie hat bestehende soziale Ungleichheiten verschärft. Sozioökonomisch benachteiligte Jugendliche litten besonders unter mangelnder technischer Ausstattung, fehlender elterlicher Unterstützung beim Distance Learning und psychosozialen Belastungen.
Intersektionalität beschreibt die Überschneidung verschiedener Benachteiligungsmerkmale wie Herkunft, soziale Schicht und Geschlecht, die gemeinsam die Bildungschancen eines Jugendlichen beeinflussen.
Der Habitus umfasst die verinnerlichten Einstellungen und Verhaltensweisen, die durch das soziale Umfeld geprägt sind. Jugendliche aus bildungsfernen Schichten verfügen oft nicht über das „kulturelle Kapital“, das im Bildungssystem vorausgesetzt wird.
Dieser Übergang gilt als „soziale Scheideweg“. Ohne adäquate Unterstützung drohen benachteiligte Jugendliche in prekäre Beschäftigungsverhältnisse oder Arbeitslosigkeit abzugleiten, was ihre langfristigen Lebenschancen mindert.
Studien zeigen, dass die Selbstregulationsfähigkeit beim Lernen im Homeoffice stark variiert und dass Schulen gezielte politische Maßnahmen benötigen, um die entstandenen Bildungslücken bei benachteiligten Gruppen zu schließen.
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