Bachelorarbeit, 2012
87 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Übersicht
2 Theoretische Grundlagen: Der demografische Wandel – Herausforderungen und Ansätze zu ihrer Bewältigung
2.1 Herausforderungen des demografischen Wandels
2.1.1 Der demografische Wandel
2.1.2 Herausforderungen für die Unternehmen
2.1.3 Herausforderungen für die Chemiebranche
2.1.4 Herausforderungen für das Personalmanagement
2.2 Ältere Arbeitnehmer: Motivation und Potenzial
2.2.1 Definition
2.2.2 Zufriedenheit im Alter
2.2.3 Das Potenzial älterer Arbeitnehmer
2.2.4 Arbeitsfähigkeit und Employability
2.2.5 Produktivität und Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer
2.3 Theoretischer Bezugsrahmen: Das St. Galler Managementmodell
2.4 Personalmanagementmaßnahmen im Hinblick auf eine älter werdende Belegschaft
2.4.1 Rekrutierung
2.4.2 Personaleinsatz: Arbeitszeit und Arbeitsgestaltung
2.4.3 Betriebliche Gesundheitsförderung
2.4.4 Personalbeurteilung und Honorierung
2.4.5 Personalentwicklung
2.4.6 Personalaustritt und -freistellung und Nachfolgeplanung
2.4.7 Einstellungswandel und Unternehmenskultur
2.4.7.1 Das Kulturkonzept von E. H. Schein
2.4.7.2 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz als Grundlage für die Wertschätzung und Gestaltung des Miteinanders der Generationen
2.5 Präzisierung der Fragestellung
3 Methodisches Vorgehen: Interviewbasierte Untersuchung der demografischen Herausforderungen bei der Firma RA
3.1 Untersuchungsobjekt Firma RA
3.2 Altersstrukturanalyse als Methode
3.3 Einsatz des AGE-R-Profiler. Kennzahlen- und dokumentenbasierte Selbstanalyse zur Analyse der demografischen Fitness
3.4 Vorgehensweise und Ablauf
3.5 Kurzvorstellung der Interviewpartner und Begründung
3.6 Auswertung und Einschränkungen
4 Ergebnisse
4.1 Ergebnisse auf Unternehmensebene
4.1.1 Basisangaben
4.1.2 Rekrutierung
4.1.3 Personaleinsatz: Arbeitszeit und Arbeitsgestaltung
4.1.4 Betriebliche Gesundheitsförderung
4.1.5 Personalbeurteilung und Honorierung
4.1.6 Personalentwicklung
4.1.7 Personalaustritt und -freistellung sowie Nachfolgeplanung
4.1.8 Einstellungswandel und Unternehmenskultur
4.1.9 Analysebereich
4.2 Ergebnisse auf Bereichsebene
4.2.1 Basisangaben
4.2.2 Rekrutierung
4.2.3 Personaleinsatz: Arbeitszeit und Arbeitsgestaltung
4.2.4 Betriebliche Gesundheitsförderung
4.2.5 Personalbeurteilung und Honorierung
4.2.6 Personalentwicklung
4.2.7 Personalaustritt und -freistellung sowie Nachfolgeplanung
4.2.8 Einstellungswandel und Unternehmenskultur
4.2.9 Analysebereich
4.2.9.1 Rekrutierung
4.2.9.2 Arbeitszeit
4.2.9.3 Arbeitsgestaltung
4.2.9.4 Betriebliche Gesundheitsförderung
4.2.9.5 Honorierung
4.2.9.6 Personalbeurteilung
4.2.9.7 Personalentwicklung
4.2.9.8 Laufbahnplanung und Arbeitsplatzwechsel
4.2.9.9 Personalaustritt und -freistellung, Nachfolgeplanung
4.2.9.10 Einstellungswandel und Unternehmenskultur
4.3 Stärken-Schwächen-Analyse
4.3.1 Unternehmensebene
4.3.2 Bereichsebene
4.4 Beantwortung der Leitfragen
4.4.1 Beantwortung der Leitfragen für den theoretischen Teil
4.4.2 Beantwortung der Leitfragen für den empirischen Teil
5 Diskussion
5.1 Kritische Reflexion
5.2 Qualität der eingesetzten Methodik
5.3 Qualität der erhaltenen Ergebnisse
5.4 Interpretation der Ergebnisse
5.5 Handlungsempfehlungen – RAD-Konzept
5.5.1 Handlungsempfehlungen auf Unternehmensebene
5.5.2 Handlungsempfehlungen P-1, P-2 und FE
6 Zusammenfassung, Ausblick und weiteres Vorgehen
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie ein ganzheitliches, demografieorientiertes Personalmanagement bei der Firma RA gestaltet werden kann, um die leistungs- und motivationspsychologischen Aspekte älterer Mitarbeiter nachhaltig zu berücksichtigen. Ziel ist es, auf Basis einer Altersstrukturanalyse und Experteninterviews maßgeschneiderte Handlungsempfehlungen für das sogenannte „RAD-Konzept“ abzuleiten, um den Herausforderungen durch Fachkräftemangel und eine alternde Belegschaft zu begegnen.
1.1 Problemstellung
„Der demografische Wandel ist kein zu diskutierendes Zukunftsszenario, sondern Fakt: Bereits im Jahr 2015 wird in Deutschland mehr als jeder dritte Erwerbsfähige älter als 50 Jahre sein. Die Gruppe der 50- bis 64-Jährigen wird die ‚Mittelalten‘ (d. h. die 35- bis 49-Jährigen) als stärkste Gruppe der Erwerbsbevölkerung längst abgelöst haben. Die Zahl der Erwerbsfähigen im Alter über 50 Jahre wird dann etwa doppelt so groß sein wie die Zahl der 20- bis 29-jährigen [sic], d. h. der ‚jungen‘ Erwerbsfähigen.“
Die Folgen des demografischen Wandels für Unternehmen und Gesellschaft sind eklatant: Auf dem Arbeitsmarkt gibt es immer weniger jüngere Fachkräfte, der Anteil der älteren Beschäftigten steigt, und die Älteren belasten immer mehr die Sozialsysteme.
Als Folge müssen Personalabteilungen sich immer mehr damit auseinandersetzen, wie Mitarbeiter an das Unternehmen gebunden und auf dem neuesten Wissensstand gehalten werden können. Einem demografieorientierten Personalmanagement stellt sich die Aufgabe, „den Verbleib älterer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen im Beschäftigungssystem zu fördern und gleichzeitig Ansätze und Strategien zur Stärkung von Leistungs- und Innovationsbereitschaft älterer Beschäftigter zu entwickeln und umzusetzen“.
Da der demografische Wandel langfristige Auswirkungen auf die Personalrekrutierung und -bindung von Unternehmen hat, ist es für diese von größter Bedeutung, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen und Instrumente bereitzustellen, um die entsprechenden Herausforderungen zu bewältigen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Problematik des demografischen Wandels für Unternehmen in Deutschland dar, definiert das Ziel der Arbeit und gibt einen Überblick über den Aufbau der Untersuchung bei der Firma RA.
2 Theoretische Grundlagen: Der demografische Wandel – Herausforderungen und Ansätze zu ihrer Bewältigung: Es werden die demografischen Rahmenbedingungen, motivationspsychologische Aspekte älterer Arbeitnehmer und das St. Galler Managementmodell als Bezugsrahmen erläutert.
3 Methodisches Vorgehen: Interviewbasierte Untersuchung der demografischen Herausforderungen bei der Firma RA: Dieses Kapitel beschreibt die Beschreibung der Firma RA sowie die methodischen Instrumente, wie die Altersstrukturanalyse und den AGE-R-Profiler, die zur Datenerhebung genutzt wurden.
4 Ergebnisse: Hier werden die erhobenen Daten auf Unternehmens- und Bereichsebene (P-1, P-2, FE) dargestellt, analysiert sowie Stärken-Schwächen-Kriterien bewertet.
5 Diskussion: Dieses Kapitel reflektiert die Methodik, interpretiert die erzielten Untersuchungsergebnisse und stellt die Handlungsempfehlungen in Form des sogenannten RAD-Konzepts vor.
6 Zusammenfassung, Ausblick und weiteres Vorgehen: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse gebündelt, ein Ausblick auf die notwendige strategische Neuausrichtung des Personalmanagements gegeben und Empfehlungen für das weitere Vorgehen formuliert.
Demografischer Wandel, Personalmanagement, ältere Arbeitnehmer, Altersstrukturanalyse, Motivation, Leistungsfähigkeit, Fachkräftemangel, Nachfolgeplanung, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Arbeitsgestaltung, RAD-Konzept, Personalentwicklung, Gesundheitsförderung, Chemiebranche.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Herausforderungen, die der demografische Wandel für ein Chemieunternehmen („Firma RA“) mit sich bringt, und untersucht, wie das Personalmanagement angepasst werden kann, um Arbeitnehmer länger und produktiver im Unternehmen zu halten.
Die zentralen Themen umfassen die Personaleinsatzplanung, Mitarbeiterrekrutierung, betriebliche Gesundheitsförderung, Personalentwicklung sowie die Unternehmenskultur in Bezug auf das Alter und die Nachfolgeplanung.
Die Arbeit fragt, wie ein ganzheitliches demografieorientiertes Personalmanagement bei der Firma RA gestaltet sein muss, damit die leistungs- und motivationspsychologischen Aspekte älterer Mitarbeiter nachhaltig berücksichtigt werden.
Es werden eine theoretische Literaturanalyse sowie eine empirische Untersuchung mittels Altersstrukturanalyse und Experteninterviews unter Verwendung des „AGE-R-Profilers“ durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (u.a. Maslowsche Bedürfnisse, St. Galler Managementmodell) und eine umfangreiche empirische Auswertung auf Unternehmens- sowie auf Bereichsebene (speziell für Instandhaltung, Produktion sowie Forschung und Entwicklung).
Wichtige Begriffe sind „RAD-Konzept“ (RA-Demografiekonzept), „Wissenstransfer“, „Employability“, „Altersfreizeiten“, „Stärken-Schwächen-Analyse“ und „Leistungsfähigkeit“.
Die Firma RA leidet nach Angaben der Befragten unter einer drohenden Lücke beim Wissenstransfer, einer „dünnen“ Personaldecke durch frühere Stellenabbauprogramme (Projekt „Ambition“) und einer mangelnden systematischen Nachfolgeplanung für ältere Know-how-Träger.
Das RAD-Konzept ist das Kernstück der Arbeit; es bietet maßgeschneiderte Handlungsempfehlungen und Instrumente für verschiedene Unternehmensebenen, um den demographischen Herausforderungen proaktiv entgegenzutreten.
Die Arbeit schlägt den verstärkten Einsatz von Tandemmodellen (Jung und Alt), Mentoring/Coaching, Wissensdatenbanken und expliziten Lernpatenschaften vor, um das Wissen erfahrener Mitarbeiter im Unternehmen zu sichern.
Die Arbeit empfiehlt, die bisherigen Instrumente wie Altersfreizeiten durch weiterführende, motivierende Maßnahmen zu ergänzen, um das Potenzial älterer Mitarbeiter besser als Ressource zu begreifen, anstatt nur von einer „Endphase der Berufstätigkeit“ auszugehen.
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