Masterarbeit, 2022
137 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Hintergrund und Einführung in die Thematik
1.2 Demografische Entwicklung in Deutschland
1.3 Gesundheitsökonomie in Deutschland
1.4 Krankenhäuser
1.4.1 Finanzierung der stationären Behandlungen
1.4.2 Auswirkungen des Mangels an Fachpflegekräften
1.4.3 Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Krankenversorgung
1.5 Digitalisierung des Gesundheitssystems in Deutschland
1.5.1 Technologische Treiber
1.5.2 Morbiditätsbedingte Treiber
1.5.3 Gesetzliche Treiber im ambulanten Sektor
1.5.4 Gesetzliche Treiber im stationären Sektor
2 Zielsetzung und struktureller Aufbau der Untersuchung
3 Konzept und Methoden
4 Gesetzliche Vorgaben – Soll-Konzept
4.1 Überblick über das KHZG
4.2 Technische Anpassung der Notaufnahme
4.3 Digitale Patientenportale
4.4 Digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation
4.5 Klinische Entscheidungsunterstützungssysteme
4.6 Digitales Medikationsmanagement
4.7 Digitale Leistungsanforderung
4.8 Leistungsabstimmung und Cloud-Computing
4.9 Digitales Bettenversorgungsnachweissystem
4.10 Robotik und Telemedizin
4.11 IT-Sicherheit
4.12 Epidemiologische Anpassung der Patientenzimmer
5 Strategische Planung und Umsetzung der digitalen Transformation
5.1 Ermittlung des digitalen Reifegrades der Krankenhäuser
5.2 Digitale Transformation
5.3 Digitale Transformation im Krankenhaus
5.4 Umsetzung der digitalen Strategie
6 Krankenhausstruktur und Bestandsanalyse der strategisch ausgewählten Handlungsfelder
6.1 Struktur des Krankenhauses
6.1.1 Ausgangssituation des Krankenhauses
6.1.2 Eckdaten und Leistungsportfolio der Abteilung für Gastroenterologie & Onkologie
6.1.3 Interne Analyse eines Prozesses: Schnittstelle zwischen Logistik und Endoskopie
6.2 Bestandsanalyse der strategisch ausgewählten Handlungsfelder
6.2.1 ‚Patientenportale‘
6.2.2 Pflege- und Behandlungsdokumentation
6.2.3 Klinische Entscheidungsunterstützung
6.2.4 Digitales Medikamentenmanagement
6.2.5 ‚Digitale‘ Leistungsanforderung
6.2.6 Telemedizinische Netzwerke
7 Grundsätze der operativen Planung der digitalen Transformation
7.1 Grundsätze des Projekt- und Change-Managements
7.2 Balanced Score Card
7.3 SWOT-Analyse
7.4 Digitale Roadmap
8 Operatives Management der relevanten Fördertatbestände
8.1 Digitale Patientenportale
8.2 Pflege- und Behandlungsdokumentation
8.3 Klinische Entscheidungsunterstützung
8.4 Digitales Medikamentenmanagement
8.5 Digitale Leistungsanforderung
8.6 Telemedizinische Netzwerke
9 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick
9.1 Zusammenfassung der Ausgangslage
9.2 Zusammenfassung der Erkenntnisse und Fazit fürs Krankenhaus
9.3 Persönliche Anmerkungen und Ausblick
Die Arbeit untersucht die strategische Planung und die Identifizierung von Schwerpunkten der digitalen Transformation, basierend auf dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG), beispielhaft an der Abteilung für Gastroenterologie eines Krankenhauses der Regelversorgung.
4.5 Klinische Entscheidungsunterstützungssysteme
Der Fördertatbestand 4, der sich auf klinische Entscheidungsunterstützungssysteme bezieht, soll die Ärzte bei Diagnostik, Behandlung, Medikation sowie allen weiteren Tätigkeiten unterstützen. Dieses Unterstützungssystem wird automatisch und fortlaufend auf Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse aktualisiert. Beispiele sind komplexe Algorithmen zur Diagnosestellung anhand klinischer sowie weiterer Parameter, darüber hinaus vor allem die radiologische Diagnostik unter Einsatz künstlicher Intelligenz (KI). Die Entscheidungen müssen nachvollziehbar und gerichtsfest sein. Voraussetzung für diesen Fördertatbestand ist ein ausgereiftes Maß an Digitalisierung der klinischen Arbeitsplätze. Hierbei können die Vorteile des maschinellen Lernens, des Deep Learning sowie der KI genutzt werden.91 Als KI wird ein intelligentes Verhalten bezeichnet, das von einer Maschine erlernt und automatisiert verwendet wird.92
Bestimmte menschliche Entscheidungen können anhand bestimmter komplexer Algorithmen vom Computersystem übernommen werden. Einige Endoskophersteller haben KI bereits mit vielversprechenden Studienergebnissen in die Koloskopie integriert. In direkten Vergleichsstudien konnte dadurch eine bessere Sensitivität und Spezifität bei der Detektion pathologischer Darmläsionen gegenüber herkömmlichen Beurteilungen durch erfahrene Endoskopeure erzielt werden.93,94,95 Die intelligente und automatisierte Unterstützung des Untersuchers bei der visuellen Detektion sowie der Charakterisierung suspekter Läsionen erlaubt neben einem höheren Grad der Standardisierung vor allem die exakte Reproduzierbarkeit der Befunde. Gewebsbiopsien werden gezielt durchgeführt, wodurch die Untersuchungsdauer verkürzt, die Adenomdetektionsrate (ADR) gesteigert und dementsprechend die gesamte Produktivität der Untersuchung verbessert werden kann.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die ökonomischen und demografischen Herausforderungen im Gesundheitswesen sowie die Notwendigkeit der Digitalisierung als Antwort auf den politischen und gesellschaftlichen Druck.
2 Zielsetzung und struktureller Aufbau der Untersuchung: Dieses Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, die strategische Planung der Digitalisierung für eine gastroenterologische Abteilung zu erarbeiten, um als theoretische Basis für das gesamte Krankenhaus zu dienen.
3 Konzept und Methoden: Die methodische Vorgehensweise wird als praxisrelevante, deskriptive Analyse beschrieben, die auf einer PESTEL-Analyse sowie internen und externen Krankenhausdaten basiert.
4 Gesetzliche Vorgaben – Soll-Konzept: Hier werden die elf digitalen Fördertatbestände des KHZG detailliert vorgestellt, wobei der Fokus auf den priorisierten Inhalten für Krankenhäuser liegt.
5 Strategische Planung und Umsetzung der digitalen Transformation: Dieses Kapitel erläutert Tools zur Messung des digitalen Reifegrades, wie EMRAM und KIT-CON, und beschreibt die prozessuale Natur der digitalen Transformation.
6 Krankenhausstruktur und Bestandsanalyse der strategisch ausgewählten Handlungsfelder: Anhand einer Fallstudie der Abteilung für Gastroenterologie werden Ist-Zustand und ineffiziente Prozesse kritisch analysiert und konkrete Handlungsfelder definiert.
7 Grundsätze der operativen Planung der digitalen Transformation: Hier werden Methoden des Projekt- und Change-Managements sowie der Einsatz von Balanced Score Cards zur strategischen Steuerung der digitalen Transformation dargelegt.
8 Operatives Management der relevanten Fördertatbestände: Die praktische Umsetzung der Prioritäten, wie Patientenportale und klinische Entscheidungsunterstützung, wird in diesem Kapitel operativ konkretisiert.
9 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt, Erwartungen für die Herausforderungen bis 2024 diskutiert und der zukünftige Ausblick für das digitale Krankenhaus bewertet.
Digitalisierung, Strategie, Krankenhauszukunftsgesetz, KHZG, Gesundheitspolitik, Krankenhaus, Patientensicherheit, Prozessoptimierung, Künstliche Intelligenz, KI, Change-Management, Balanced Score Card, Wertschöpfung, Gastroenterologie, Telemedizin.
Die Arbeit untersucht die strategische Planung und operative Umsetzung der digitalen Transformation in einem Krankenhaus der Regelversorgung, wobei der Fokus auf der Umsetzung der Anforderungen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) liegt.
Zu den zentralen Themen gehören Digitalisierungsstrategien im Krankenhaus, die Umsetzung gesetzlicher Fördertatbestände, Prozessoptimierung in einer gastroenterologischen Fachabteilung, Patientensicherheit sowie Methoden des Change-Managements.
Das Ziel ist die Identifizierung der Schwerpunkte einer digitalen Transformation, die als Grundlage für eine strategische Planung dienen, um Effizienz, Behandlungsqualität und Patientensicherheit zu steigern.
Der Autor wählt einen praxisrelevanten, deskriptiven Forschungsansatz, der eine PESTEL-Analyse, Case Studies anhand einer gastroenterologischen Abteilung sowie Instrumente zur Reifegradmessung wie EMRAM und KIT-CON nutzt.
Der Hauptteil behandelt die gesetzlichen Grundlagen des KHZG, die strategischen Planungen zur digitalen Transformation, eine Bestandsanalyse basierend auf einer Fallstudie sowie die darauf aufbauenden operativen Umsetzungsstrategien für ausgewählte Fördertatbestände.
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Strategie, Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG), Prozessoptimierung, Patientensicherheit, Künstliche Intelligenz und Change-Management.
Die Wahl fiel auf diese Abteilung, da sie als größte Abteilung des Krankenhauses mit einer Vielzahl komplexer Behandlungsprozesse den höchsten Bedarf an Ressourcen und Verbesserungspotenzial durch Digitalisierung aufweist.
Das Management ist für die strategische Ausrichtung, Priorisierung der Fördertatbestände, Bereitstellung der nötigen Ressourcen und die Förderung des kulturellen Wandels durch Change-Management verantwortlich.
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