Masterarbeit, 2006
118 Seiten, Note: 2,3
1 Das Internet und der autonome Lerner
1.1 Das Internet als Arbeitsmittel – Vorteile und Probleme
1.1.1 Funktionsweise von Suchmaschinen
1.1.2 Allgemeine Hinweise zum Wesen von Suchmaschinen
1.1.3 Hinweise zu den erweiterten Suchfunktionen
2 Das Internet als Informationsdatenbank
2.1 Reden und Politik zum nachlesen und anhören
2.1.1 Reden von Politikern auf Regierungswebseiten
2.1.2 Reden auf nichtstaatlichen Webseiten
2.2 Zitate
2.2.1 Suchmöglichkeiten für Zitate im Internet
2.2.2 „No Sports!“ - Beispiel für ein falsch zugewiesenes Zitat?
2.3 Kochrezepte
2.4 Songtexte, Lyrics
2.5 Nachschlagewerke / Lexika im WWW
2.5.1 Online Versionen von etablierten Lexika
2.5.2 Originäre Online-Lexika – die Wikipedia
2.6 Online Wörterbücher
2.6.1 monolinguale Online-Wörterbücher
2.6.2 „collaborative dictionaries“ – originäre Online Wörterbücher
2.6.3 bilinguale Online-Wörterbücher
2.6.4 OneLook – eine Wörterbuch-Metasuchmaschine
2.6.5 WordNet – ein semantisches Wörterbuch
2.6.6 Reimwörterbücher
2.6.7 Akronymwörterbücher
2.6.8 Slang-Wörterbücher
2.6.9 Bildwörterbücher
2.7 Nachrichten im Internet
2.7.1 Zeitungen im Internet
2.7.2 Google-News
2.7.3 Fernsehsender im Internet
2.7.4 Radio im Internet – Webradio
2.7.5 Weblogs / Blogs
3 Das Internet als Kontaktmöglichkeit zu Muttersprachlern
3.1 Foren
3.2 E-Mail – Brieffreundschaft
3.3 Chats
4 Suchmaschinen als Universalinstrument des Lernenden
4.1 Intelligente Vokabelsuche im Web
4.1.1 Vokabeln suchen – Beispiel Vögel
4.1.2 Wortfelder mit Google Sets erarbeiten
4.2 Vokabeln mit Bildern verknüpfen – Google als Bilderdatenbank
4.3 Google und Web-Korpussuchmaschinen
4.3.1 Das Web als Korpus
4.3.2 Web-Korpussuchmaschinen im Internet
4.3.3 KWIC Finder – Web-Korpussuchmaschine für den heimischen PC
4.4 Just The Word – eine Spezialsuchmaschine für Kollokationen
4.5 Grammatik und Google
4.6 Google als Rechtschreibkorrektur
4.7 Definitionen mit Google finden
4.8 Frag Google – Antworten einer Suchmaschine
5 Sprachlernangebote im Internet
5.1 Placement Tests
5.2 Online-Sprachlernkurse
5.2.1 Internet Grammar – TU Chemnitz
5.2.2 weitere Beispiele für Sprachlernangebote
5.3 Phonetik
5.3.1 Erlernen des IPA
5.3.2 Die Phoneme und deren Realisation
5.3.3 Die Verwendung des IPA am eigenen PC
5.4 Diktate
5.5 Hörverstehen
5.6 Vokabeln und Wortspiele
5.6.1 One-Word-A-Day
5.6.2 Vokabelspiele
6 Abschließende Betrachtung
7 Quellennachweis
7.1 Bibliographie
7.2 Linklisten
7.3 alphabetisches Verzeichnis der genannten Internetadressen
8 Glossar
Diese Arbeit richtet sich an den autonomen Lerner der englischen Sprache und untersucht das Internet als ein vielseitiges, jedoch oft unübersichtliches Werkzeug für den Spracherwerb. Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich damit, wie Ressourcen im Netz effektiv gefunden, bewertet und systematisch für das Lernen genutzt werden können, um über die reine Unterhaltung hinaus einen tatsächlichen Erkenntnisgewinn zu erzielen.
1.1 Das Internet als Arbeitsmittel – Vorteile und Probleme
Das Internet ist eine relativ neue Technologie, insbesondere das WWW nimmt aber bereits großen Einfluss auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Internet- und E-Mail-Adressen sind allgegenwärtige Bestandteile geworden. Das „@“ steht als ein (oft überbeanspruchtes) Zeichen für Fortschritt und Innovation.
In der universitären Lehre spielt das Internet schon länger eine große Rolle und auch von den Schulen wird immer mehr erwartet, dass sie entsprechende Medienkompetenz für die Benutzung des Webs vermitteln. Denn wie bei jedem neuen Medium, dass sich noch nicht vollständig etabliert hat, muss der richtige Umgang erst erlernt werden. Von der Faszination der scheinbar endlosen Informationsfülle benebelt neigen viele Neunutzer dazu alles im Internet ungefragt zu glauben. Für die kritische Einschätzung der Glaubwürdigkeit fehlen Erfahrungswerte und Bezugsrahmen.
Was sind nun die Unterschiede zu den bekannten und etablierten Informationsquellen, wo liegen die Vorteile, wo lauern Gefahren und wo gibt es Probleme? Zunächst bedeutet Informationsverteilung im Internet: große Wirkung mit minimalem Aufwand. Das heißt, jeder Internetnutzer kann auch gleichzeitig eigene Informationen im WWW anbieten. Die Kosten dafür und der aufzubringende Aufwand sind relativ klein, verglichen etwa mit der Erstellung und Verbreitung einer Zeitung oder gar eines Fernsehsenders. Im WWW kann jeder, inklusive den ansprechenden multimedialen Ausschmückungen in Form von Videos und Grafiken etc. seine eigene Meinung kundtun. Den geringsten Aufwand bedeuten Einträge in Wikis (siehe Seite 27) hier braucht der Autor auch keine HTML-Kenntnisse, darüber hinaus ist dann auch der Urheber der Informationen anonym. Dieser geringe Aufwand und die enorme Reichweite bedeuten auch, dass Anbieter die sonst nicht rentabel Arbeiten könnten, da die Anzahl der erreichbaren Interessierten zu gering ist, ihre Angebote im WWW und somit weltweit publizieren können. Das fördert die Meinungsvielfalt und ermöglicht auch unkonventionellen Ideen eine manchmal überraschend schnell wachsende Anhängerschaft die so nur über das Netz möglich ist.
1 Das Internet und der autonome Lerner: Dieses Kapitel führt in die Rolle des autonomen Lerners im digitalen Zeitalter ein und betont die Notwendigkeit kritischer Medienkompetenz im Umgang mit der Informationsflut des Internets.
2 Das Internet als Informationsdatenbank: Das Kapitel bietet eine Übersicht über verschiedene Quellen wie Online-Lexika, Nachrichtenportale und Zitatensammlungen, die gezielt zur sprachlichen Weiterbildung genutzt werden können.
3 Das Internet als Kontaktmöglichkeit zu Muttersprachlern: Hier werden Plattformen wie Foren, E-Mail-Brieffreundschaften und Chats vorgestellt, die authentische Interaktion mit Muttersprachlern ermöglichen.
4 Suchmaschinen als Universalinstrument des Lernenden: Dieses Kapitel demonstriert fortgeschrittene Suchtechniken und den Einsatz von Web-Korpussuchmaschinen, um Wortfelder, Kollokationen und grammatikalische Strukturen zu analysieren.
5 Sprachlernangebote im Internet: Es werden gezielte Online-Ressourcen für das Sprachtraining vorgestellt, darunter Placement Tests, Grammatikübungen, phonetische Tutorials, Diktate und Vokabelspiele.
6 Abschließende Betrachtung: Das Fazit resümiert die Chancen und Herausforderungen des Internets als Lernwerkzeug und unterstreicht die Wichtigkeit eines kritischen, methodischen Ansatzes.
Autonomes Lernen, Internet, Sprachwissenschaft, Englischlernen, Suchmaschinen, Web-Korpus, Kollokationen, Online-Wörterbücher, Wikipedia, Wikis, Phonetik, E-Learning, Medienkompetenz, Foren, Sprachkurse
Die Arbeit untersucht, wie das Internet als Werkzeug für autonome Englischlerner dienen kann, um Sprachkenntnisse gezielt durch den Einsatz digitaler Ressourcen und Suchtechnologien zu erweitern.
Die zentralen Felder umfassen die Nutzung des Internets als Informationsquelle, die Kommunikation mit Muttersprachlern, fortgeschrittene Recherchetechniken mit Suchmaschinen sowie spezifische Angebote für Grammatik-, Vokabel- und Aussprachetraining.
Das Ziel ist es, dem autonomen Lerner eine Anleitung zu geben, wie er das Internet effektiv und kritisch nutzen kann, um Sprachbarrieren zu überwinden und authentische Lernmaterialien für seine Zwecke nutzbar zu machen.
Der Autor verbindet eine theoretische Auseinandersetzung mit der Rolle des Internets als Lernplattform mit der praktischen Vorstellung von Werkzeugen (z. B. Web-Korpora, Online-Lexika), um sprachwissenschaftliche Analysen für Lerner zugänglich zu machen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Informationsbeschaffung (Lexika, Nachrichten), soziale Interaktion (Foren, Chats), Suchstrategien für Korpusanalysen und die Vorstellung konkreter Sprachlernangebote wie Placement Tests und phonetische Tutorials.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie autonomes Lernen, Web-Korpus, Medienkompetenz, Kollokationen, E-Learning und digitale Sprachressourcen definiert.
Der Autor empfiehlt unter anderem die Prüfung des Urhebers, der Aktualität, der URL-Struktur und den Vergleich mit anderen Quellen, um beispielsweise Fälschungen von offiziellen Webauftritten zu entlarven.
Diese Werkzeuge ermöglichen es, Suchanfragen linguistisch sinnvoll aufzubereiten, um Kollokationen und das natürliche Vorkommen von Wörtern in Texten zu analysieren, was über das reine Nachschlagen im Wörterbuch hinausgeht.
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